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Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettung?
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8544
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 29.06.2015 04:52    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Das Thema Tierschutz habe ich jetzt mal abgetrennt (und es auch weiter oben an der betreffenden Stelle erwähnt):
davX hat Folgendes geschrieben:

Die Diskussion zum Thema Tierschutz und Parasitenbekämpfung habe ich jetzt hier abgetrennt: Tierschutz - Behandlung von Tieren



Zitat:

So eine miese Mücke vielleicht. Gemein am Auge. Bild einfügen geht irgendwie nicht.

Es gibt unten beim Eingabefeld für den Text einen Link "Bild in Beitrag einfügen". Der sollte ein separates Fenster öffnen, in dem man dann das Foto hochladen kann und welches am Schluss direkt den Code zur Anzeige des Bildes ins Textfeld am Ende des bisherigen Textes einfügt. Nun kann man das (automatische) öffnen von separaten Fenstern in den Einstellungen des Programms (Browser) verbieten und dann geht es natürlich nicht, weil eben das neue Fenster dann geblockt wird. Ebenfalls wer ein Tablet oder Handy/Smartphone nutzt, kann diese Funktion leider nicht wie gewünscht nutzen.
In diesem Falle gäbe es noch die Möglichkeit bei einem Bilderhoster z.B. www.postimage.org die Bilder direkt hochladen und dann am Schluss den Code, den es angibt, kopieren. Dabei ist es natürlich dann wichtig, dass man den richtigen Code verwendet (wobei im Notfall könnten wir das noch korrigieren... wichtig ist vorallem die Adresse zum Bild). Allerdings ist auch hier es nicht sehr komfortabel, wenn man ein Handy oder Tablet hat. Es geht, aber ich hatte damals auch geflucht, als ich in den Ferien Fotos hochladen wollte und nur ein iPad hatte...
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8544
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 29.06.2015 05:25    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Ich wollte mich eigentlich zu diesem Thema nicht äussern, denke jetzt aber, dass einige Worte und Gedanken von mir vielleicht trotzdem nicht schlecht wären. Wenn ich jetzt doch Probleme anspreche, die ich aus meiner (subjektiven) Sichtweise sehe, dann weil ich denke, es gibt einige Punkte, die man im Idealfall besser machen könnte. Natürlich gibt es diesen Idealfall, in dem alles perfekt läuft, nur selten und es gehört oft auch dazu, dass Probleme angesprochen und manchmal auch ausdiskutiert werden müssen, was aber stets auch mit dem Bedürfnis der einzelnen Diskutierenden zusammenhängt. Und ich denke nun, hier ist ein Punkt erreicht, dass ich zu einigen Punkten auch meine Sichtweise beitrage. Und was Tipps angeht, es sind Dinge, die mir aufgefallen sind und von denen ich denke, dass sie hilfreich sein könnten, bzw. genauer gesagt, dass sie mir damals geholfen hätten, als ich am Anfang meiner Forenkarriere mit diesen Problemen konfrontiert wurde. Falls nicht die Vertiefung oder Diskussion zu von mir angesprochenen Themen besteht, beabsichtige ich es bei diesem einen Beitrag zu belassen. *)

Zitat:

Puh, das ganze führt doch irgendwie ins Nirvana. Ich hätte nicht gedacht, dass die eigentlichen, sehr wichtigen Themen, so sehr untergehen, und es hier so in Doktrin, allgemeiner Ernährungsberatung und so totaltärer Betrachtung ausartet. Irgendwie schade für mein eigentliches Anliegen gewesen, wo ich nur weiter kommen sollte.

Ich finde es ehrlich gesagt schade, dass du das so empfindest. Es sind doch in erster Linie Empfehlungen und Tipps, um zu zeigen, wie eine vielseitige Diät aussehen sollte... obs tatsächlich der Realität entspricht, da habe ich ehrlich gesagt bei diesen 50-200 Kräuter ehrlich gesagt meine Zweifel. Klar für die Selektion dürfte das schon in etwa der Rahmen sein, den Wildtiere in einem qualitativ hochwertigen Habitat zur Verfügung haben. Jedoch sind Wildkaninchen keine Alpenmurmeltiere, denn letztere ja, die sind wirklich sehr anspruchsvoll, was das Kräuterangebot angeht. Wenn ich denke was Kaninchen so haben, z.B. mitten in der Stadt, z.B. im Viewegsgarten in Braunschweig, oder wenn man an Inseln denkt, z.B. Amrum, da habe ich doch den Eindruck, dass das Angebot etwas eingeschränkt sein dürfte.

Zitat:

Murx, wir betrachten die Dinge scheinbar völlig unterschiedlich. Ich sehe in allen Deinen Beiträgen immer wieder mal Extreme. Du schwankst zwischen den Extremen. So geht es nicht anders, als eine Sicht u. Fakten aufzuzwingen. Aber so was stellt sich aus meiner Erfahrung, immer als ungenügend heraus. Solange Du nur gegen etwas, um für etwas zu sein, oder umgekehrt bist, sprechen wir wohl verschiedene Sprachen u. aneinander vorbei.

Ich würde das ehrlich gesagt etwas differenzieren: Wenn du dich da jetzt auf ein Pflanzenangebot von 200 Arten beziehst, da gebe ich dir in diesem Aspekt recht. Das fand ich jetzt ganz offen gesagt auch nicht ganz so praxisnah. Aber wenn wir nur schon 50 Arten nehmen, dann muss ich sagen, das tönt vielleicht nach deutlich mehr, als es wirklich ist. Ich hatte letztes Jahr auf meinem Balkon die Pflanzenarten gezählt, die so wuchsen, wohlgemerkt auf 8 qm Balkon... viel Platz ist das nicht, wenn man bedenkt, dass nur der vorderste Teil genug Licht bekommt und von den Pflanzen sinnvoll genutzt werden kann... rechnen wir bei einer Breite von 4 m und einer Nutzungstiefe von 0,5 m also etwa mit 2 Quadratmeter effektive Nutzfläche für die Pflanzen. Bei der Zählung kam ich letztlich etwa auf 50 Arten, die über das ganze Jahr dort wuchsen. Ein kleiner Teil davon wuchs nur eine kurze Zeit, ging dann wieder ein oder samte ab. Schätzungsweise gegen 30 Arten oder auch mehr waren über das Jahr durch dauerhaft, bis auf den Winter. Durch Kälteeinbruch ging dann wieder viel kaputt oder Einjähriges Zeug wie Tomaten, Paprika und Co. überlebt das natürlich nicht. Von diesen 50 Arten waren schätzungsweise die Hälfte gute Futterpflanzen, vielleicht 3/4 fütterbar. Ich war ehrlich gesagt auch erstaunt über das Resultat meiner Zählung. Es wuchs allerdings auch viel Unkraut (absichtlich, wiel vieles fütterbar ist).

Natürlich ist dann nochmals eine ganz andere Frage, wie vielfältig das Nahrungsspektrum der Wildkaninchen an den verschiedenen Standorten tatsächlich ist. Betrachtet man Ernährungsstudien in der Wildnis, so sind die Pflanzenlisten meist recht beschränkt, wenn es hochkommt sind es vielleicht 20-40 gefressene Arten oder mehr, dazu kommen natürlich auch noch eine Reihe von Arten, die nicht erfasst werden (können), sei es weil die Mengen um sie zu identifizieren zu klein sind, oder weil es einfach schwierig ist, sie klar nachweisen zu können. Werden in solchen Studien dann noch die Pflanzen, die in dem Lebensraum wachsen auch noch erwähnt, dann ist die Liste meist etwa doppelt so lang oder noch länger, wobei auch da kann es variieren. Und auch da kann man sich natürlich fragen, wie komplett diese Listen sind, denn es sind nun mal Leute/Forscher, die durch vereinfachende Methoden versuchen die Artenvielfalt und die Häufigkeit von Arten zu ermitteln. Eine beliebte Methode ist, dass man das Untersuchungsgebiet in Quadrate einteilt und dann eine Reihe zufällig ausgewählter Quadrate nimmt und dort dann geht die einzelnen Pflanzen auszuzählen, die Menge und die Arten bestimmt. Bei Pflanzen, die mit Vorliebe an gewissen speziellen Stellen wachsen, ist eine solche Vorgehensweise natürlich ungünstig, denn die Wahrscheinlichkeit, dass diese übersehen werden, ist dann hoch.
Werden Kaninchen über eine längere Zeit beobachtet und/oder mehrere Kolonien im Datenmaterial zusammengefasst, dann steigt die Anzahl Arten, die gefressen werden in der Regel deutlich an. Aber auch da wird nur ein Teil von den Pflanzen von einem gewissen Individuum aufs Mal gleichzeitig oder zeitnah gefressen. Gerade durch die Jahrezeiten und die Veränderung der Pflanzenzusammensetzung, dem Angebot von frischen Blättern, Früchten, Blüten usw. ändert sich die Ernährung übers Jahr hinweg und es werden eine Vielzahl von Arten eben nicht (mehr oder weniger) gleichzeitig, sondern viel eben auch zeitlich versetzt gefressen - pickt man eine Woche oder einen Monat heraus, dann mag vieleicht die Artenvielfalt nicht so gross erscheinen, übers Jahr betrachtet, sieht man aber, wie sie wechselt und dieser Wechsel zu deutlich mehr Vielfalt führt. Das gilt übrigens nicht nur für Wildkaninchen, im Gegenteil, abgesehen vielleicht von ein paar Nahrungsspezialisten, spielt bei sehr vielen Tierarten die die saisonal verfügbare Nahrung eine wichtige Rolle und macht dementsprechend auch einen grossen Anteil der Vielfalt aus.

Auf der anderen Seite fand ich gerade die folgende Einstufung der verschiedenen Kräuter in Kategorien sehr sinnvoll:
Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben:

Nein, das reicht nicht ...
Ich teil das mal ein wenig auf ... vielleicht siehst du es dann selbst.

Hauptfutter (nährstoffreiche Kräuter und Gräser, sie machen den Hauptteil der Kaninchennahrung aus und sollten sehr vielfältig im Angebot sein, um Mangelernährung vorzubeugen):
- feines Gras
- Löwenzahn
- Ampfer
- Möhrengrün
- Zaunwicke

Beikräuter/Beigräser (Diese Kräuter und Gräser enthalten nur wenig Nährstoffe, dafür jedoch besondere Wirkstoffe, welches das Kaninchen ergänzt, sie werden nur zu einem kleinen Teil gefressen. Auch diese Gruppe sollte möglichst artenreich sein.)
- Salat (speziell Gartensalate enthalten allerdings zuwenig von allem ... das ist kein Futter, sondern Wasser)
- Selleriegrün
- Blätter von Radieschen
- Oregano
- Basilikum

Gehölz (wird als Ergänzung gebraucht, um eine zu faserarme Ernährung auszugleichen, beispielsweise als Gegenstück zu Haferflocken oder zu Salat, viele Gehölze enthalten sehr spezifische Wirkstoffe, die zur Gesunderhaltung des Darmes gebraucht werden)
- Haselnuß

Medizinalkräuter (werden nur in geringen Mengen überhaupt gefuttert, eigentlich fast nur, wenn Bedarf dazu da ist)
- Thymian

Für mich war das selbst sehr interessant, da ich das unter diesem Aspekt noch nie überlegt habe. Ich achte zwar schon auch auf Vielfalt, mache das aber mehr nach Handgelenk mal Pi und das birgt halt schon die Gefahr, dass es manchmal recht einseitig werden kann (wobei ich sehe bei mir das selbst und finde das, wenn es zwischendurch mal vorkommt kein Drama, da ich eben die Artenvielfalt auch über die Jahreszeiten verteilt als wichtigen Faktor betrachte) und gerade wenn man die Ernährung umstellen will oder um seine eigene Fütterung mal zu überprüfen, finde ich es sehr sinnvoll, wenn man diese mal systematisch unter die Lupe nimmt, eben so wie das Murx im obigen Beispiel sehr schön gemacht hat.
Ich würde es ehrlich gesagt auch nicht verletzend finden, wenn Murx mir das geschrieben hätte. Gut ich kenne sie einerseits und weiss wie sie die Dinge meint, andererseits würde ich vermutlich in einer vergleichbaren Situation wahrscheinlich schon erst leer schlucken und mir Gedanken dazu machen. Ich habe jedoch meine eigene Meinung und entweder könnten ihre Argumente mich überzeugen oder nicht. Wenn ich finde, dass die Diskussion zu nichts führt, dann klemme ich sie klar ab, habe ich schon öfters gemacht... manchmal diskutieren wir solche Dinge auch aus. Ich habe in der Vergangenheit öfters gemerkt, dass ich entweder Zeit brauche, um mir ein Thema für mich zu überdenken oder ich für den Moment das Gefühl hatte, dass es für mich nicht stimmt und mit meinem Wissensstand das nicht übereinstimmt. Manchmal hatte ich recht, manchmal zeigte mir dann letztlich meine Erfahrung, die ich machte, dass ich falsch lag.

Zitat:

Um mal Beispiele zu nennen, damit ich nicht missverstanden werde, von einem zuviel an Calcium, schlussfolgerst oder argumentierst Du gleich auf ein zu wenig an Calcium. Du möchtest hier eine Botschaft transportieren, eine wichtige. Aber ist das hier u. jetzt noch sinnvoll und notwendig? Beispiel Salat: ich setze voraus, das jeder Informierte weiß, dass man mit Salat weder einen Menschen noch ein Kaninchen ernähren kann, weil einfach zu nährstoffarm. Ich gebe Salat aus sehr gutem Grund in meinem Gemisch/Fütterung. Ich betrachte im Zusammenhang nicht alleine die Nachteile, sondern auch die indiv. Vorteile, und beschränke mich dabei auf ein paar Sorten, die einen entsprechenden Nutzen dabei bieten.

Ich denke da ist unter anderem das Problem, dass beim Schreiben in einem Forum zwei Interessen sich gegenseitig im Wege stehen:
Einerseits wollen Leute in einem Forum speziell auf ihre Probleme hin Antworten und nicht einfach allgemeine Aussagen, die in ihrer Situation nicht viel weiterhelfen. Da ist der Grat schmal zwischen interessanten Ausschweifungen zur Verbreiterung des Allgemeinwissens und nervende Informationen, die man nicht gebrauchen kann. Das ist insbesondere dann ein Problem, wenn die Leute, die sich unterhalten, ein gewisses Grundniveau an Wissen haben und in den Antworten viele "Sicherheitshinweise" für Anfänger plaziert werden...
Auf der anderen Seite eben ist ein öffentlicher Thread für alle lesbar und wird wohl später im besten Falle (zumindest teilweise) später auch von anderen Leuten gelesen, möglicherweise eben auch von Anfängern und da ist dann der eine oder andere Hinweis schon sinnvoll.
Jetzt gäbe es zwei Möglichkeiten, wie man mit diesem Dilemma umgehen könnte:
1. man könnte eine Art Disclaimer bei öffentlichen Threads einführen oder wenn sich jemand schon so viel Zeit nimmt, um ein Thema auch für Anfänger ich sagt mal "idiotensicher" zu erklären, dann wäre es sinnvoll, diese Infos in einen separaten Thread zu packen, gerade wenn sie nicht nur in dem speziellen Falle gültig sind und dann einfach kurz darauf hinweisen, vielleicht noch fett hervorheben und mit dem Hinweis, dass das für Neulinge wichtig wäre zum Durchlesen... der erfahrene Tierhalter könnte das dann bequem kurz überspringen und müsste sich nicht weiter damit herumschlagen.
2. die Alternative zum öffentlichen Disclaimer wäre das Thema in einem internen für Gäste nicht lesbaren Bereich zu erstellen. Wir haben hier bei uns gerade einen solchen Bereich: "Dies & das", da sich die Leute hier vor längerer Zeit mal gegen weitere nicht öffentliche Bereiche ausgesprochen hatten, gerade beim Gesundheitsbereich war mein Vorschlag, sowas auch hier einzuführen... aber das kann man ja letztlich jetzt auch im "Dies & das" ansprechen, wenn man es mal nicht öffentlich haben will. Registrierte Benutzer, die angemeldet sind, können natürlich diese Beiträge trotzdem lesen und ganz gelöst ist das Problem so nicht, aber deutlich entschärft.

Nun könnte man natürlich noch einwenden bei diesem Phamlet von Thread, der vom Umfang so manchen normalen Thread wie man sie von anderen Foren gewohnt ist, deutlich übertrifft, da ist die Frage durchaus berechtigt, ob letztlich die richtigen Infos bei den richtigen Leuten ankommen oder ob bei so viel Textmenge viele Leute dann nur noch überfliegen und sehr selektiv das lesen, was sie gerade interessiert und was sie per Zufall gerade wieder mal genauer durchlesen...?
Und selbst wenn jemand die Texte abarbeitet und Aussagen Stück für Stück beantwortet, besteht da nicht die Gefahr, dass der rote Faden verloren geht, dass ein Thema mal so und in einem der nächsten Absätze unter Umständen ganz anders beantworet werden kann, nur weil die Frage aus dem Kontext des unmittelbaren Textes heraus beantwortet wird und bei der Textlänge der eigentliche Zusammenhang aus den Augen verloren geht?

Zitat:

Ein Calciummangel bei Pflanzenfütterung, wo Calcium ein wesentlicher Grundbaustein u. immer reichlich verfügbar, wäre eine, außer bei Salat u. Extremen, unlösbare Aufgabe. Ein zuviel ist aber mit Gefahren behaftet.

Ich hab zwar das Thema Calcium selbst nur überflogen, da es mich ehrlich gesagt nicht soo interessiert (wir hatten es mehrfach durchgekaut, diskutiert und ich hab mich selbst schon mehrere Male recht intensiv damit beschäftigt, mit dem Ergebins dass ich mich letztlich in meiner Handhabung wiederum bestätigt fühlte, dass da im Normalfall (=gesunde Tiere) sich viel selbst reguliert). Aber ich möchte folgendes doch mal kurz erwähnt haben: Andreas hatte vor längerer Zeit bei einer Diskussion über Vitamin D und Calciumstoffwechsel eine interessante Quelle mal gepostet, in der Forscher untersuchten mit welchen Calciummengen Kaninchen denn zurechtkämen und sie kamen zum Schluss, dass sie mit einem Verhältnis Calcium-Phosphor von (wenn ich mich richtig erinnere) 12:1 kein Problem haben. Das Calcium geht eben durch den Urin wieder aus dem Körper raus... wichtig dabei ist natürlich, dass sie genug Flüssigkeit zu sich nehmen (was mit Grünzeug/Frischfutter wohl kein Problem sein sollte). Kurze Anmerkung am Rande: man kann natürlich von diesem Calcium:Phosphorverhältnis halten was man will - ich mache da jetzt auch keinen Hehl daraus, dass ich nicht allzuviel auf dieses Thema gebe - doch eines kann man dennoch davon ableiten: ist das Verhältnis sehr unausgewogen, dann hat es entweder sehr viel Calcium in einem Futter drin und der Phosphorgehalt ist tendenziell eher normal oder aber, der Calciumgehalt ist einigermassen normal, aber der Phosphorgehalt ist extrem niedrig. Das gilt natürlich für ein extremes Verhältnis zugunsten von Calcium, umgekehrt würde es natürlich das Gegenteil bedeuten, wobei ein massiver Phosphorüberschuss bzw. Calciummangel ist meines Wissens eher ungewöhnlich gerade bei Wiesenpflanzen. Bei Sämereien sieht es beispielsweise wieder ein bisschen anders aus.
Ich könnte bei Interesse mal nach diesem Zitat, dieser Quelle suchen... es kann auch sein, dass das Thema eine private Unterhaltung war und nicht im Forum zu finden ist, aber ich denke, dass ich es wahrscheinlich wieder finden werde, wenn Interesse am Thema besteht.

moppi hat Folgendes geschrieben:

Ich gebe mir immer viel Mühe, meine Möglickeiten, die Erfordernisse in Einklang mit dem Bedarf zu bringen. Ich mache auch Fehler, ich bleibe aber auch immer offen, informiere mich weiter, suche weiter nach Mischungen, Kompenenten, Abwechslung, so dass es noch verträglich und bedarfsgerecht ist. Das Maß ist auch sehr wichtig. Man kann auch sehr übers Ziel hinaus schießen, da ist so viel, was ich vllt. anders, oder ganzheitlicher betrachte, und lasse nicht einfach Fakten zugunsten meiner Überzeugung außer Acht.

Ich finde was ich da so lese, tönt eigentlich gut, wenn man bedenkt, dass es immer schwierig ist, wenn jemand, der gut informiert ist und eine eigene Meinung hat, in ein Forum kommt, das ebenfalls gut informiert ist und auch eine Meninung hat (die vielleicht in manchen wichtigen Punkten nicht zwingend deckungsgleich ist). Ich hätte ehrlich gesagt noch mehr Schwierigkeiten erwartet, denn erfahrungsgemäss sind die Anfänge oft eher schwierig, bis sich alles etwas eingepsielt hat.
Wenn wir aber das Thema schon so offen ansprechen, hätte ich dir einen Tipp. Du kannst durch gezieltes Agieren die Diskussion auch selbst in eine Richtung lenken, die dir besser passt, wenn du den Eindruck hast, dass die Diskussionen unbefriedigend sind, in gewissen Punkten im Kreise sich drehen oder du Dinge um die Ohren geschlagen bekommst, die dir eigentlich schon längst klar sind und du von deinem Wissensstand als selbstverständlich betrachtest. Ganz wichtig finde ich aber (und das musste ich in den Foren auch erst mühsam lernen), wenn man eine wichtige Frage hat, dann muss man diese so stellen, dass sie nicht überlesen werden kann. Dazu gibt es mehrere Möglichkeiten, wichtig ist aber stets den Mitlesenden einen sehr deutlichen Hinweis zu geben, dass die Frage wichtig ist. Man kann das sehr einfach machen, indem man sagt, ich habe eine wichtige Frage und zwar... vorteilhaft ist dann, dass man sich kurz und verständlich fasst, weil man so dem vorbeugen kann, dass jemand, der nicht so viel Zeit hat, nur ein Teil liest und die Hälfte weglässt (und vielleicht auch gerade die wichtigen Punkte). Alternativ kann man wichtige Teile auch fett hervorheben, aber auch da sollte man sparsam sein, je weniger man hervorhebt, desto besser lässt es sich erfassen: wenn die Hälfte eines mehrseitigen Romans fett ist, da geht dann natürlich die Wirkung verloren.

Und noch etwas ist faszinierend zu beobachten: es kommt sehr darauf an, wie man eine Frage äussert. Eine einfache Methode um Antworten zu provozieren ist es, dass man die Frage selbst sehr provokativ stellt, selbst wenn man zum Beispiel gegen das Verspeisen von Hunde oder Katzen ist, wenn man einen Titel wählt wie "Hundefleisch schmeckt lecker" oder so, weil man vielleicht einen Hundefleischliebhaber aus einem Zeitungsbeitrag mit seinen Worten zitiert, um sich daraufhin selbst aufzuregen, dann zieht das bestimmt eine Menge Leute an, die das nicht so stehenlassen wollen. Ist das Thema etwas weniger umstritten, kann es unter Umständen aber sinnvoll sein, wenn man anfänglich nicht seine eigene Meinung schreibt und erst mal auf die provozierten Reaktionen wartet, denn eine Sache die einfach schlecht ist und so ganz ohne moralische Verurteilung in den Raum geworfen wird, die schreit förmlich danach, dass die Leute das nun mit eigenen Kommentaren richtigstellen wollen. Macht das schon der Threadersteller, so ist ein Teil des Reizes, darauf unbedingt zu antworten, weg, denn das Wichtigste wurde schon vorab gesagt. Die Methode Provokation hat aber einen grossen Nachteil, den man sich stets bewusst sein sollte: Provokationen kann man wie mit Gewürz am Essen vorstellen. Wäre die Bild-Zeitung ein Gericht, so wäre dieses hoffnungslos versalzen und wäre aufgrund der riesigen Mengen an Pfeffer (für Menschen, die Wert auf wohlschmeckende Nahrung legen) ungeniessbar... also ein gutes Beispiel wie man es nicht macht.
Aber auch eine Bild-Zeitung lockt immer noch Leute an, es sind halt die, die auf der kulinarischen Ebene betrachtet, eine ordentliche "Geschmacksverstauchung" haben. Diese Leute muss man nicht fragen, wenn man eine differenzierte Antwort auf eine Frage haben will. Man kann also durch die Art und Weise, wie man eine Frage stellt, bis zu einem gewissen Grad auch steuern, wer darauf antwortet und wer sich zurückhält und/oder vom Thema, der Diskussion abgeschreckt fühlt.. Das andere Extrem, wenn ich mit Fachbegriffen nur so um mich werfe und mich kompliziert und unverständlich ausdrücke, dann wird es wahrscheinlich nur ein paar wenige, kompliziert denkende Leute ansprechen. Allenfalls gibt es noch Zwischenrufe, dass es unverständlich sei oder so.

Zitat:

EIGENTLICH wurde alles was ich schrieb unnötig, fein zerlegt, als falsch, schlecht und zugunsten von möglichst Wiesenfütterung ausgebreitet. Das Eigentlich bezieht sich dabei auf das verfehlen des Themas, in effektiverer Kürze. Nicht an Desinteresse von Meinungen, Informationen u. Beschäftigung der Themen. Auch wenn es schwer fällt zu glauben, ich habe gar nichts gegen eine gute Wiesenfütterung. Nur einseitige Betrachtung finde ich wenig hilfreich. Es gibt noch eine Menge mehr an Betrachtungsweisen, weshalb ich niemals einen Anhänger voll Wiese, oder einfach alles, sammeln würde. Gute Gründe, sehr viele Zusammenhänge, die meine Entscheidung sehr verständlich machen. Eine erste Antwort zu Deinem "Warum" hast Du schonmal.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich es gut finde, dass du es so deutlich aussprichst, was für dich ein wesentliches Problem bei dieser bisherigen Diskussion ist. Die Faust im Sack zu machen, bringt niemandem was und ein Feedback finde ich ich ehrlich gesagt wichtig, auch wenn es mal nicht positiv ist.
Was mir, der diesen Beitrag mehr beobachtet hat, denn dass ich mich aktiv am Thema selbst beteiligt hätte, aufgefallen ist, dass die Diskussion sehr schnell sich vorallem zwischen Murx und dir entwickelte und Andreas zwischendurch jeweils Fakten reinbrachte und bei gewissen Themen seine eigene Meinung darlegte. Ich kam anfänglich kaum nach mit dem Nachlesen der Beiträge und fand es ehrlich gesagt zeitweise etwas verwirrend den vielen Themen, die eröffnet wurden, zu folgen (wobei aus meiner Sicht sich Andreas in der nötigen Kürze entsprechend verständlich äusserte), was mich ja letztlich auch wieder auf die Idee brachte, dass man die Themen etwas abtrennen könnte. Ob das jetzt richtig war oder nicht, das lasse ich mal dahingestellt, den positiven Aspekt hatte ich ja schon erwähnt, dass es interessant ist, was da alles an Meinungen und Aussagen geäussert wurden. Auf der anderen Seite war manches aber auch nicht unbedingt der Sache dienlich und lenkte ab, was letztlich aber von allen Seiten, die hier mitdiskutierten, erst mal akzeptiert wurde. Es bringt wohl nicht viel, wenn ich jetzt sage, man hätte früher einen Aufruf machen sollen, dass nebensächliche Themen rechtzeitig abgetrennt werden und die Diskussion sich auf die Hauptthemen hier fokussieren würde. Ich erwähne es aber trotzdem, da ich denke zur Analyse, was falsch gelaufen ist, kann es möglicherweise helfen, wenn man es weiss.
Es ist, um meine Sicht mal anzusprechen, auch für die Moderation nicht ganz einfach, denn manchmal geht es ganz gut, auch wenn die Diskussion recht chaotisch verläuft und viel Offtopic noch diskutiert wird. Andere Male stört das, gibt es noch andere Faktoren in der Diskussion die eher zu einem angespannten Diskussionsklima führen. Eine Rückmeldung kann da helfen, damit es in Zukunft besser laufen kann.

*) Wahrscheinlich könnten wir jetzt diese Kommentare auch gleich wieder in ein separates Thema abtrennen, da es mit dem Kernthema selbst ja nichts zu tun hat, aber eben mit dem Verlauf der Diskussion.
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Miriam
Freak


Anmeldungsdatum: 06.09.2010
Beiträge: 370
Wohnort: Offenbach

BeitragVerfasst am: 29.06.2015 15:06    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Hab's jetzt erst gesehen, dass Du schon abgetrennt hattest, David.

Daher habe ich meinen Beitrag hier gelöscht.
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Liebe Grüße
Miriam
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Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1235

BeitragVerfasst am: 01.07.2015 21:23    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

davX hat Folgendes geschrieben:

Ich hab zwar das Thema Calcium selbst nur überflogen, da es mich ehrlich gesagt nicht soo interessiert...

Das Tier hat weder ein Calcium- noch ein Phosphor oder ß-Carotin-Problem. Eher vielleicht mit Natrium. Ansonsten stimmt ganzheitlich etwas nicht mit der Ernährung und eventuell auch den Haltungsbedingungen. Punkt.

Die Werte, die ich gepostet habe, waren lediglich good will, weil viele an solchen interssiert sind. Es lesen ja nicht nur moppi, Du und ich in diesem Forum.

Murx hat sich ausgeärmelt, um Erklärungen zu liefern, die als Doktrin abgetan werden. Spätestens an der Stelle ist doch klar, wohin der Hase bzw. das Kaninchen läuft. Man kann nicht einerseits eklatante Lücken im Wissen offenbaren, aber für sich beanspruchen und jene, die Hilfe anbieten, anpi... .

Ich bin raus aus der Nummer.

freundliche Grüße,
Andreas
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Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4645
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 02.07.2015 09:35    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Meine Doktrin und mein Extremismus leiten sich einfach aus meinen Beobachtungen ab - immerhin hab ich mir über die Jahre den Ruf erarbeitet, selbst schwerste Fälle kranker Kaninchen gesund machen zu können und das selbst mit Beratung übers Internet.
Das Vorgehen ist immer dasselbe ...
1. Bring die Leute dazu, Wiese, Wegrand und Gehölz zu verfüttern, so viel und so artenreich wie möglich. Die Folge: 98% der Kaninchen werden wieder gesund - egal wie vorher die Symptome aussahen.
2. Wenn die Kaninchen erfolgreich auf artenreiche Wiese, Wegrand und Gehölz umgestellt sind und die 2% eintreten, daß die Probleme nicht verschwinden, ist es erst möglich, die Probleme so einzugrenzen, daß man den Fehler findet, da ernährungsbedingte Probleme wegfallen.
Mit ner Rate von 98% geheilter Kaninchen lieg ich besser, wie jeder Tierarzt und Tierheilpraktiker!
Und das trotz Internetberatung!

Ich hatte vor Jahren mit Andreas heftige Streitgespräche, ob es möglich wäre, Kaninchen mit blättrigem Gemüse und Sämereien gesund zu erhalten ... nun, ich bin immer noch der Meinung, daß das geht, aber nur dann, wenn man Giersch, Gundermann, Stachellattich, Knollenziest, Engelwurz und Co auch zum Gemüse zählt ... und die finden sich nur selten in den Läden.
Die Erfahrung über die Jahre lehrt, nicht mal Biogemüsetheke reicht aus, alle Kaninchen gesund zu erhalten - ein Teil der Kaninchen ist einfach nicht robust genug für eine solch eingeschränkte Ernährung ... aber es ist teuflisch schwer, ein Kaninchen mit Pflanzen zu vergiften! Die werden plötzlich alle so furchtbar robust, wenn man ohne Ansehen der Pflanzen alles abrupft, was grün ist und nicht bei drei auf den Bäumen ist und den Langohren vorwirft.
_________________
Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
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Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1235

BeitragVerfasst am: 02.07.2015 21:31    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben:
Ich hatte vor Jahren mit Andreas heftige Streitgespräche, ...

Echt? Und wer hat "gewonnen"? Laughing

Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben:
...ob es möglich wäre, Kaninchen mit blättrigem Gemüse und Sämereien gesund zu erhalten ... nun, ich bin immer noch der Meinung, daß das geht, aber nur dann, wenn man Giersch, Gundermann, Stachellattich, Knollenziest, Engelwurz und Co auch zum Gemüse zählt ... und die finden sich nur selten in den Läden.


Ich habe das, worum es mir geht, fett markiert. Ich vermute mal, dass wir damals vielleicht etwas aneinander vorbei diskutiert haben. Unbestritten ist, dass ich immer versuche, für die Tiere das Optimum herauszuholen. Mag sicher etwas weltfremd sein. Ich bleibe aber dabei, weil ich ja weiß, dass das nur wenige umsetzen. Es kommt halt darauf an, wie weit man sich vom Optimum entfernt. Das Du das weißt, ist mir klar.

Wir schreiben hier öffentlich und ich gehe immer davon aus, dass andere mitlesen. Wenn also jemand liest, dass man Dies und Jenes weglassen kann und nicht weiß, warum, kann das falsch verstanden und auch noch weitergetragen werden.

Ich habe kürzlich im Kaninchenschutzforum geschrieben, weil da im Bezug mit Wiesenbärenklau eine "Legende" am Entstehen war. Man kann so schnell falsch verstanden werden...

Wenn man Kaninchenhalter berät, kommt es immer darauf an, worum es geht. Die meisten kommen ja erst dann ums Eck, wenn nichts mehr geht und Tierärzte schon zum Einschläfern raten. Und da noch mit Alternativen zu hantieren, macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Bei "Sämereien" bin ich deshalb immer vorsichtig und skeptisch, weil viele Samen von Kaninchen gar nicht genutzt werden können. So liegen z. B. zwischen Leinsamen und gequetschten Leinsamen Welten. Und wie alt der gequetschte Samen ist. Das ist nur ein Beispiel.

"Gesund erhalten" und beispielsweise ein zahnkrankes Kaninchen wieder in die richtige Spur zu bringen, lässt sich nicht vergleichen. Vielleicht habe ich immer noch Dinge im Kopf, die ich nicht hinschreibe, wenn ich diskutiere und werde deshalb falsch verstanden. Meine Schuld...

freundliche Grüße,
Andreas
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Murx Pickwick
Quoten-Kobold


Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4645
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 02.07.2015 22:17    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Ich sags nur verdammt ungern - aber gewonnen hast du in der Gemüsesache ... *seufz*
So richtig die Augen geöffnet hats mir dann, als ich bei Aldi mal gucken war, was es da wirklich an der Alditheke gibt ... die Auswahl war erschreckend einseitig, da gabs ja nicht mal Postelein und Feldsalat!

Zitat:
Wenn man Kaninchenhalter berät, kommt es immer darauf an, worum es geht. Die meisten kommen ja erst dann ums Eck, wenn nichts mehr geht und Tierärzte schon zum Einschläfern raten. Und da noch mit Alternativen zu hantieren, macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Bei "Sämereien" bin ich deshalb immer vorsichtig und skeptisch, weil viele Samen von Kaninchen gar nicht genutzt werden können. So liegen z. B. zwischen Leinsamen und gequetschten Leinsamen Welten. Und wie alt der gequetschte Samen ist. Das ist nur ein Beispiel.

Gerade diese schwierigen Fälle sind schwer zu beraten - einfach, weil die Halter schon so durch den Wind sind, daß sie nix mehr an Ratschlägen annehmen können, zumal ja alles entgegengesetzt ist, was ihnen die ganze Zeit eingeredet wurde.
An der Stelle machen Diätpläne wieder Sinn ... nicht fürs Kaninchen, dem ist es vermutlich egal, aber dem Halter, der das Gefühl hat, etwas für sein Tier zu tun und die Zeit bekommt, sich an die Materie heranzutasten und seine eigenen Erfahrungen zu machen. Und je mehr das Kaninchen wieder auf die Reihe kommt und je weniger Beschwerden es hat, desto mehr trauen sich dann die Halter, auch einfach rauszugehen und blind zu pflücken, was so auf Wiese und am Wegrand wächst.
Mal ganz davon abgesehen gibts nunmal leider auch die Darmgeschichten, wo selbst Kohl und Löwenzahn gefährlich werden können ... dann wirds richtig schwierig, die Halter so durchzuleiten, daß sie binnen weniger Tage rausgehen und Wiese pflücken.
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Marx ist die Theorie
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Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
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Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1235

BeitragVerfasst am: 02.07.2015 22:54    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben:
Ich sags nur verdammt ungern ...

Bei Gemüse bin ich gnadenlos: das war, ist und bleibt eine Alternative, die nicht unbedingt zum Ziel führt Wink
Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben:
Mal ganz davon abgesehen gibts nunmal leider auch die Darmgeschichten, wo selbst Kohl und Löwenzahn gefährlich werden können ...

Darmgeschichten sind in der Regel sekundär, weil schlicht Symptome. Die Ursache liegt meist woanders. Ursächlich sind häufig die Zähne (schlechtes Kauen -> geringe Angriffsfläche für Enzyme -> schlechte Vorverdauung -> schlechte Verwertung im Dünn-/Dick/-Blinddarm - > Durchfall, Abmagern etc.).

Die Zahnbehandlung geht nur mit Gras, alles andere ist suboptimal. Gras muss gekaut werden und enthält viel Silikate. Samen wären da eher kontraproduktiv, weil sie das Kaninchen bequem machen (Energie). Kräuter sind natürlich genauso gut, aber nur im Sommer verfügbar. Sind Zahnprobleme langwierig, muss ein Tier das Kauen manchmal erst wieder "lernen" (Schonverhalten, Kauen nur auf einer Seite, Abbau der Kaumuskulatur).

Mit dem Gras und dem Kauen kommt alles andere wieder zurück: Passagezeit der Nahrung -> Aufschluss der Nahrung + Flüssigkeit, Nahrung für die Bakterien im Blinddarm, Korrekte Zusammensetzung der Gerüstsubstanzen in Bezug auf verdaulich/unverdaulich, ... Alles passt wieder...

freundliche Grüße,
Andreas
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alexandra36
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 12.02.2011
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 02.07.2015 22:55    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese den Thread still mit, ist sehr interessant! Zustimmen

Auch wenn es vielleicht nicht ganz zum Thema passt, bräuchte ich einen Rat von euch, Murx und Andreas. Mein "Problem" ist zur Zeit, das ich absolut nichts Fressbares mehr in der Natur finde. Meine Kaninchen werden, außer im Winter, ausschließlich naturnah ernährt, Wiese, Zweige und was sich sonst noch in der Natur findet. Hier hat es aber dieses Jahr so gut wie nicht geregnet, in 6 Monaten gerade mal 90 Liter/m², alles ist vertrocknet, dazu die Hitze, ich finde nurmehr braunes, verholztes Zeug. Sad
Jetzt frage ich mich, was kann oder soll ich meinen Tieren zusätzlich anbieten, das sie etwas mehr Nährstoffe bekommen, ein gutes Trockenfutter z.B.? Oder haben meine Kaninchen damit gar nicht so ein Problem, wenn zur Zeit nicht so tolles Grünzeug serviert wird?
Sie laufen tagsüber frei im Garten auf einer relativ artenreichen Wiese, da rupfen sie schon rum, das ist aber auch nicht mehr so toll...hab soeben den Rasensprenger aufgestellt, das sie zumindest im Garten halbwegs frisches Grünzeug finden. Heu füttere ich jetzt auch dazu, was ich normalerweise nur im Winter mache, da wird aber nur ab und zu drauf rumgekaut.

Mache ich mir zuviele Gedanken oder was meint ihr?
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Murx Pickwick
Quoten-Kobold


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BeitragVerfasst am: 02.07.2015 23:04    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Ich denke, du machst dir zuviele Gedanken ... Kaninchen sind an heiße, trockene Sommermonate angepaßt, besser wie an den Winter, sie schalten in dieser Zeit auf Sparflamme und verbrauchen so weniger Nährstoffe, weniger Wasser etc. Sobald das Grün wieder sprießt, leben sie wieder auf und werden wieder richtige Kaninchen.
Dazu kommt, was deine brauchen, finden sie auf der Wiese im Garten - auch wenn die für uns Menschen sehr verdorrt aussieht, die Kaninchen finden selbst dort noch die kleinen, frischen, immer noch saftigen Blättchen zwischen den verdorrten Stengeln. Und wenn selbst das nicht mehr langt, graben sie halt nach Speicherwurzeln und Knollen, schälen Rinde und suchen nach Knospen.
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Andreas
Kaninchen würden Wiese kaufen


Anmeldungsdatum: 27.02.2009
Beiträge: 1235

BeitragVerfasst am: 03.07.2015 21:04    Titel: Re: Ganz seltsame Verdauungs-/Stoffwechselstörung, ec? Rettu Antworten mit Zitat

Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben:
Kaninchen sind an heiße, trockene Sommermonate angepaßt, besser wie an den Winter, sie schalten in dieser Zeit auf Sparflamme und verbrauchen so weniger Nährstoffe, weniger Wasser etc.

Sehe ich etwas konträr - die (Wildkaninchen) sind bei Hitze erst sehr spät zu sehen, eben weil sie ihnen zu schaffen macht. In Australien beispielsweise sind sie in besonders heißen Gegenden nur dort zu finden, wo sie auch Baue graben können. Dort, wo das nicht möglich ist und freier Zugang zu Wasser fehlt, sterbseln die bei längerer Hitze und Trockenheit wie die Fliegen. Da gehen oft ganze Kolonien ein.

In Erdbauen liegt die Höchsttemperatur um die 15-18°C und die Luftfeuchtigkeit ist recht hoch. Ich habe vor ein paar Jahren mal auf unserer Wiese bei 30°C Lufttemperatur Messungen mit einem Einstich-Pyrometer gemacht: Oberfläche in der Sonne, im Schatten, in 10cm Tiefe im Schatten und in der Sonne - die Unterschiede sind echt krass.

Alexandra, ich würde versuchen, einen Teil der Wiese ganztags schattig zu halten (wenn möglich). Dort kühlt die Erde gut ab, weil die Wärme nach unten in den Boden abgeleitet wird. Man könnte auch eine Ecke mit Sand einrichten (haben wir gemacht), weil der besonders gut die Wärme ableitet. Dieser Platz muss aber im Schatten liegen, weil der Sand natürlich auf Grund seiner Wärmeleitfähigkeit auch schnell aufheizt.

Abends würde ich irgendwas energiereiches zufüttern. Die Tiere bewegen sich zwar weniger bei Hitze, aber der Grund ist schlicht der hohe Energiebedarf bei Hitze. Deswegen fahren sie ja die Systeme runter.

freundliche Grüße,
Andreas
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alexandra36
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Anmeldungsdatum: 12.02.2011
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 03.07.2015 21:38    Titel: Antworten mit Zitat

Danke! Im Garten ist dank rundherum hoher Bäume viel Schatten, dazu haben meine Kaninchen als Innenbereich den ebenerdigen Keller meines Hauses, da ist es auch bei sehr hohen Temperaturen immer schön kühl drinnen. Wink

Der Garten vom Balkon aus:



Inzwischen wurde schon 1x gemäht, daraus mache ich Heu für den Winter, zur Zeit ist die Wiese ca, 15 cm hoch.

Dann werde ich am Abend etwas Trockenfuter (Nösenberger?) zufüttern, momentan bekommen sie kleine Mengen Haferflocken, als Belohnung wenn sie brav reinkommen. "Erschwerend" zur momentanen Situation kommt noch dazu, das ich 5 Riesen mit ca. 6-7 kg Gewicht habe, wo ich denke das die mehr Energie oder Nährstoffe brauchen als die Zwerge...
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Andreas
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Anmeldungsdatum: 27.02.2009
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BeitragVerfasst am: 03.07.2015 22:17    Titel: Antworten mit Zitat

Klasse, genial - sieht für mich perfekt aus!!!

alexandra36 hat Folgendes geschrieben:
Dann werde ich am Abend etwas Trockenfuter (Nösenberger?) zufüttern, momentan bekommen sie kleine Mengen Haferflocken, als Belohnung wenn sie brav reinkommen. "Erschwerend" zur momentanen Situation kommt noch dazu, das ich 5 Riesen mit ca. 6-7 kg Gewicht habe, wo ich denke das die mehr Energie oder Nährstoffe brauchen als die Zwerge...

Nee. Sie brauchen sogar weniger Energie, wenn man die Körpermasse als Bezug nimmt. Der Energiebedarf ergibt sich aus der metabolischen Körpermasse. Demnach wiegen Deine Tiere bei 7kg eigentlich nur 4,3kg. Hängt mit der Körperoberfläche zusammen, nicht mit dem Körpergewicht. Ist nicht für jeden einfach zu verstehen, ist aber ein Gesetz (Stichwort: Kleiber) und wurde mittlerweile mit modernen Rechenmethoden bestätigt.

Deine Lockmethode haben wir genauso benutzt: Nösenberger stand immer rum, aber gekommen sind sie erst bei Haferflocken. Wir haben sie "konditioniert", indem wir mit dem Fingernagel auf die Terrassenfliesen klopfen. Dieses Signal wird nur abends und nur im Zusammenhang mit dem "Reinkommen" benutzt. Funktioniert wunderbar.

freundliche Grüße,
Andreas
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alexandra36
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Anmeldungsdatum: 12.02.2011
Beiträge: 171

BeitragVerfasst am: 03.07.2015 22:29    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, interessant mit den Riesen und der Körpermasse. Idea
Den Garten habe ich gestern Nacht gut 1 1/2 Stunden bewässert, jetzt ist die Wiese wieder etwas knackiger. Zustimmen

Ich muss am Abend nur mit den Schüsseln klappern, dann kommt die Meute schon angeflitzt und stürzt sich auf die Haferflocken! Smile Wie kleine Kinder wenn´s Schokolade gibt! Razz

Danke für eure Antworten, jetzt bin ich etwas beruhigt! Smile
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Andreas
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Anmeldungsdatum: 27.02.2009
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BeitragVerfasst am: 04.07.2015 18:11    Titel: Antworten mit Zitat

alexandra36 hat Folgendes geschrieben:
Ah, interessant mit den Riesen und der Körpermasse.


Dann etwas ausführlicher: Smile

Der Energiebedarf ist von der Körperoberfläche eines Tieres abhängig, da die Wärmeabgabe eines Körpers einen wesentlichen Einfluss auf den Energieverbrauch hat. Das Volumen eines Körpers ändert sich mit der dritten Potenz (Kubikmeter, m^3), die Fläche mit der zweiten Potenz (Quadratmeter, m^2). Das heißt, mit einer Vergrößerung des Volumen bzw. Masse bleibt die Fläche dahinter zurück, weil sie nur mit der zweiten Potenz zunimmt, und nicht der dritten. Für die Berechnung der Körperoberfläche hat Kleiber die Formel O = G^3/4 aufgestellt (O = Oberfläche, G = Gewicht, 3/4 = 0,75te Potenz). Wenn ein Tier mit 1kg einen Bedarf von 0,44MJ hat, hat also ein Tier mit 7kg nicht einen Bedarf von 7 x 0,44MJ = 3,08MJ, sondern von 7^0,75 x 0,44 = 1,89MJ.

Die Tatsache, dass kleinere Tiere einen höheren Energieumsatz als größere aufweisen, wurde von Kleiber am Beispiel des Ochsen verdeutlicht, der so viel wiegt wie 300 Kaninchen. Obwohl alle Kaninchen zusammen so viel viel Ochse wiegen, fressen sie ca. 4mal mehr als dieser. 1 Tonne Heu haben die 300 Kaninchen nach 33 Tagen, der Ochse nach 130 Tagen aufgefressen. Durch den höheren Energieumsatz verloren die Kaninchen in dieser Zeit mehr Wärme und hatten ein Gewicht erreicht, auf das der Ochse erst nach 130 Tagen kam. Das heißt, die Kaninchen haben viermal schneller als der Ochse die gleiche Gewichtszunahme erzielt.

(West, et al., 1999) fanden die wirkliche, tieferliegende Erklärung für das Skalengesetz: demnach hängt die Stoffwechselrate direkt mit der Größe des Streckennetzes zusammen, mit dem das Herz die Nährstoffe in die einzelnen Zellen transportiert. Sie berechneten die effektive Oberfläche dieses Streckennetzes in verschiedenen Lebewesen, welches sich wie ein Volumen verhält und bestätigten damit auf mathematische Weise das Gesetz von Kleiber.

Zum Nachlesen:

Kleiber, M. 1947. Body size and metabolic rate. Physiological Reviews. 1947, Bd. 27, 4, S. 511-541

West, G. B., Brown, J. H. und Enquist, B. J. 1999. The fourth Dimension of Life: Fractal Geometry and Allometric Scaling of Organisms. Science. 1999, Vol. 284, S. 1677-1679

freundliche Grüße,
Andreas
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