Wald-Schachtelhalm

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Europa, Asien und Nordamerika. Europa, Asien und Nordamerika.
===Eignung als Futter=== ===Eignung als Futter===
-Der Wald-Schachtelhalm wurde im 19. Jhr. in Nordeuropa als Pferdefutter eingesetzt. Da es seit dem 20. Jha. nicht mehr als Tierfutter eingesetzt wird und keine Erfahrungen mit Kleintieren vorliegen, ist die Abschätzung, wie gut sich Wald-Schachtelhalm als Nager- und Kaninchenfutter eignet, sehr schwer. Vermutlich ist dieser Schachtelhalm ein gutes Futter für Kaninchen, Meerschweinchen, Degus und Chinchillas. +Prinzipiell ist Wald-Schachtelhalm verfütterbar. Er kann jedoch aufgrund des Inhaltsstoffes Thiaminase zu einem Thiaminmangel führen. Ein einmaliges Verfüttern ist nicht schädlich, das Zwingen zur Aufnahme großer Mengen von Schachtelhalm über einen mehrwöchigen Zeitraum kann jedoch zu erheblichen Mangelerscheinungen und irgendwann zum Tode führen. Es müssen also immer genügend geeignete Futtermittel bereitstehen, um ein Ausweichen auf anderes Futter zu ermöglichen. Bei Tierarten, welche viel Heu zu fressen bekommen, ist darauf zu achten, wenn ein Heu mit hohem Schachtelhalmgehalt verfüttert wird, daß dann auch ein Heu mit sehr geringem Schachtelhalmgehalt oder schachtelhalmfreies Heu zur Auswahl steht.
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 +Der Wald-Schachtelhalm wurde im 19. Jhr. in Nordeuropa als Pferdefutter eingesetzt.
==Literatur== ==Literatur==

Version vom 14:43, 25. Mai 2010

Der Wald-Schachtelhalm (Equisetum sylvaticum) ist eine Art aus der Familie der Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae).

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Vorkommen

Europa, Asien und Nordamerika.

Eignung als Futter

Prinzipiell ist Wald-Schachtelhalm verfütterbar. Er kann jedoch aufgrund des Inhaltsstoffes Thiaminase zu einem Thiaminmangel führen. Ein einmaliges Verfüttern ist nicht schädlich, das Zwingen zur Aufnahme großer Mengen von Schachtelhalm über einen mehrwöchigen Zeitraum kann jedoch zu erheblichen Mangelerscheinungen und irgendwann zum Tode führen. Es müssen also immer genügend geeignete Futtermittel bereitstehen, um ein Ausweichen auf anderes Futter zu ermöglichen. Bei Tierarten, welche viel Heu zu fressen bekommen, ist darauf zu achten, wenn ein Heu mit hohem Schachtelhalmgehalt verfüttert wird, daß dann auch ein Heu mit sehr geringem Schachtelhalmgehalt oder schachtelhalmfreies Heu zur Auswahl steht.

Der Wald-Schachtelhalm wurde im 19. Jhr. in Nordeuropa als Pferdefutter eingesetzt.

Literatur

Dr. Dierbach, J. H. (1831): Abhandlung über die Arzneikräfte der Plfanzen, verglichen mit ihrer Structur und ihren chemischen Bestandteilen. Meyersche Hofbuchhandlung, Lemgo

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