Riesen-Schachtelhalm (Equisetum giganteum)
aus Degupedia, der freien Wissensdatenbank
| Version vom 10:36, 12. Mai 2010 Murx Pickwick (Diskussion | Beiträge) Neuanlage ← Go to previous diff |
Version vom 12:02, 25. Mai 2010 Murx Pickwick (Diskussion | Beiträge) Eignung als Futter Go to next diff → |
||
| Zeile 5: | Zeile 5: | ||
| Süd- und Mittelamerika | Süd- und Mittelamerika | ||
| ===Eignung als Futter=== | ===Eignung als Futter=== | ||
| - | Der Riesenschachtelhalm enthält das Enzym Thiaminase, welches Vitamin B1 (Thiamin) zersetzt. Weiterhin enthält er, wie alle Schachtelhalme, außerordentlich viel Kieselsäure. | + | Prinzipiell ist Riesen-Schachtelhalm verfütterbar. Er kann jedoch aufgrund des Inhaltsstoffes Thiaminase zu einem Thiaminmangel führen. Ein einmaliges Verfüttern ist nicht schädlich, das Zwingen zur Aufnahme großer Mengen von Schachtelhalm über einen mehrwöchigen Zeitraum kann jedoch zu erheblichen Mangelerscheinungen und irgendwann zum Tode führen. Es müssen also immer genügend geeignete Futtermittel bereitstehen, um ein Ausweichen auf anderes Futter zu ermöglichen. Bei Tierarten, welche viel Heu zu fressen bekommen, ist darauf zu achten, wenn ein Heu mit hohem Schachtelhalmgehalt verfüttert wird, daß dann auch ein Heu mit sehr geringem Schachtelhalmgehalt oder schachtelhalmfreies Heu zur Auswahl steht. |
| - | Riesen-Schachtelhalm ist als Futterpflanze für Pflanzenfresser durchaus geeignet, sollte jedoch nicht in zu großen Mengen gefuttert werden. | + | |
| ==Literatur== | ==Literatur== | ||
Version vom 12:02, 25. Mai 2010
Der Riesen-Schachtelhalm (Equisetum gigantea) ist die größte Art der Familie der Schachtelhalmgewächse (Equisetaceae).
| Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Vorkommen
Süd- und Mittelamerika
Eignung als Futter
Prinzipiell ist Riesen-Schachtelhalm verfütterbar. Er kann jedoch aufgrund des Inhaltsstoffes Thiaminase zu einem Thiaminmangel führen. Ein einmaliges Verfüttern ist nicht schädlich, das Zwingen zur Aufnahme großer Mengen von Schachtelhalm über einen mehrwöchigen Zeitraum kann jedoch zu erheblichen Mangelerscheinungen und irgendwann zum Tode führen. Es müssen also immer genügend geeignete Futtermittel bereitstehen, um ein Ausweichen auf anderes Futter zu ermöglichen. Bei Tierarten, welche viel Heu zu fressen bekommen, ist darauf zu achten, wenn ein Heu mit hohem Schachtelhalmgehalt verfüttert wird, daß dann auch ein Heu mit sehr geringem Schachtelhalmgehalt oder schachtelhalmfreies Heu zur Auswahl steht.




