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Projekt Degubau
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
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BeitragVerfasst am: 31.03.2006 19:44    Titel: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Hallo zusammen,

da durch ein paar Verbesserungen nun sich das Projekt in die Länge zieht,habe ich mich dazu entschlossen, darüber zu berichten.
Über den Bau selber habe ich schon hier berichtet: http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=239

In den letzten Tagen habe ich nun versucht den Bau mit einer Schicht Lehm zu überziehen. Da dieser mir natürlicher erscheint als der Zement und da die Zementschicht teilweise etwas dünn ist, wollte ich damit den Bau weiter verbessern. Inzwischen ist die Schicht getrocknet, aber schon während dem Trocknen ist mir aufgefallen, dass die Lehmschicht teilweise anfängt zu bröckeln. Die Schicht hat sich durch das Trocknen etwas eingezogen und sich dadurch von den Wänden gelöst und da sie relativ dünn ist, begann sie zu reissen und ist teilweise bereits abgeblättert. Allerdings am Boden und an der Rückseite hat die Schicht gehalten. Da ist sie relativ dick und ich habe nun die Hoffnung, dass ich es eventuell doch schaffen könnte.

Fotos habe ich auch gemacht und werde sie demnächst in der Wiki einfügen und auch hier einstellen. Das wars vorerst, weitere Details werden folgen.

Nachtrag: Links in der Wiki

Projektstartseite Degubau
Leitfaden zum Degubau noch im Aufbau
Bauanleitung
Alle Bilder zum Degubau
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Zuletzt bearbeitet von davX am 03.04.2006 23:41, insgesamt einmal bearbeitet
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Murx Pickwick
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Anmeldungsdatum: 23.07.2005
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BeitragVerfasst am: 31.03.2006 19:47    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Du mußt Stroh häckseln und den Lehm mit dem Stroh mischen, sonst wird das nichts ...
Zum Glätten machst du eine Lehmschwemme, also Lehm mit Wasser mischen, bis es relativ zähflüssig ist und verschmierst das Ganze auf die Lehm-Stroh-Schicht, bis es glatt ist.
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Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8529
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BeitragVerfasst am: 31.03.2006 20:40    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Vielleicht eine blöde Frage, aber was bewirkt genau das Stroh im Lehm? Und wie dick sollte ich dann diese Schicht am besten auftragen? Gibt es da optimale Werte oder ist das egal?
Und wäre es sinnvoll den Lehm dazu breiig machen und dann das Stroh beifügen und dann wieder etwas trocknen lassen, dass er etwas fester wird oder muss der Lehm dazu doch eher fest sein zum mischen?

Was du als Lehmschwemme nennst kenne ich als Schlick.

Nebenbei, die jetzt aufgetragene Schicht beträgt etwa einen halben Zentimeter oder gar noch weniger.
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Anmeldungsdatum: 23.07.2005
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BeitragVerfasst am: 31.03.2006 21:04    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Der Stroh saugt Flüssigkeit auf und verhindert so das Brechen des Lehms beim Trocknen. Er zieht sich dann nicht mehr so zusammen.

Da das alles noch nicht wissenschaftlich untersucht ist, kann ich dir nicht genau sagen, was da wirklich abläuft, es ist einfach nur ein alter Erfahrungswert aus grauer Vorzeit.
Die Dicke, in der du das Lehm-Stroh-Gemisch auftragen kannst, ist direkt abhängig von der Strohlänge. Wenn du z. B. ein Fach eines Fachwerkhauses füllen willst, kürzt du das Stroh nur wenig, hälfteln reicht meistens. Je dünner aber die Schicht werden soll, desto kleiner muß das Stroh gehäckselt werden. (Gibt es eigentlich Strohcobs? Dann müßte man für ganz dünne Schichten nicht so viel häckseln, weil das ja schon so klein ist ... )

Das Lehm-Stroh-Gemisch sollte so wie Ton zum Basteln sein von dem Wassergehalt her, auch zum Mischen. Du läßt es nicht hinterher, wenn der Stroh drin ist, noch mal extra trocknen.
Wenn es zu trocken ist, kannst du es nicht auftragen, ist es zu feucht, bekommt es Risse. Da mußt du ein wenig rumprobieren, vielleicht mit Probequadraten ... es hängt auch stark vom Lehm selbst ab.

Schlick wird die Lehmschwemme hier auch manchmal genannt, aber die Bauern haben noch andere Namen dafür, ich weiß nicht, welche davon alles gebräuchlich sind, ich bleib dann in Zukunft einfach bei Schlick.
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8529
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BeitragVerfasst am: 31.03.2006 23:47    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

OK, dann werde ich mal ausprobieren, wenn ich dazu komme. Strocobs gibt es übrigens wirklich, nur hab ich keine. Daher wird häckseln für mich sowieso das einfachste sein.

Zitat:

Da das alles noch nicht wissenschaftlich untersucht ist, kann ich dir nicht genau sagen, was da wirklich abläuft, es ist einfach nur ein alter Erfahrungswert aus grauer Vorzeit.

so genau wollte ich es sowieso nicht wissen Wink. es reicht mir die ungefähre "technische" funktion, also das aufsaugen von Flüssigkeit (hätt ich mir eigentlich denken können *g*).

Wegen dem Schlick, da war ich mir nicht sicher, ob der Begriff verbreitet ist oder ob man den nur bei uns verwendet. Jedenfalls wurde uns das so gelernt, als wir in der Schule mal töpferten.
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Beiträge: 8529
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BeitragVerfasst am: 03.04.2006 23:38    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Hallo,

wie versprochen liefere ich nun noch die die Fotos nach.

Hier von der Lehmschicht, gerade frisch aufgetragen:



und hier sieht man wie der Lehm abbröckelt:
http://www.degupedia.de/wiki/index.php/Bild:Lehmschicht_broeckelnd1.jpg
http://www.degupedia.de/wiki/index.php/Bild:Lehmschicht_broeckelnd2.jpg

Wenn es klappt, versuche ich am Wochenende die Idee mit dem Stroh mal umzusetzen. Vorher komme ich wohl nicht dazu.
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BeitragVerfasst am: 04.04.2006 08:10    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Die Art der Risse zeigen, daß der Lehm zusätzlich noch ungleichmäßig trocknet. Wenn Lehm auf ein Holzgerüst aufgetragen wird, dann zieht auch das Holz Feuchtigkeit aus dem Lehm und er trocknet gleichmäßig von allen Seiten. Zement und Gips dagegen sind nicht in der Lage Feuchtigkeit aufzunehmen.

Ich bin mal gespannt, ob Stroh im Lehm ausreicht, um den Lehm auf der Zementschicht zu halten ...
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BeitragVerfasst am: 09.04.2006 22:06    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Zum Testen bin ich noch nicht gekommen. Da ich morgen für zwei Tage verreise dürfte es also noch etwas dauern bis ich dazu komme.

Ich habe mir übrigens auch noch überlegt das Bauwerk mal zu wiegen. Es dürfte schätzungsweise 15 kg wiegen. Der Holzkasten alleine ohne Styorpor und Zementschicht hatte wohl schätzungsweise um die 1..2 kg gewogen. Leider ist mir die Idee mit dem Wiegen erst jetzt gekommen. Der Vergleich vorher nachher wäre sicher interessant gewesen *g*.
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Beiträge: 8529
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BeitragVerfasst am: 14.04.2006 23:25    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Ich habe heute noch ein paar Zeichnungen angefertigt.

Hier eine schemenhafte Zeichnung eines idealen Käfigs mit Degubau.



Hier eine einfache Variante von Degubau realisiert mit Teppichrollen und Kleintiereinstreu, inspiriert durch DaLo Wink




Hier habe ich noch eine Grafik wie mein Deguturm aussehen soll.


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BeitragVerfasst am: 15.04.2006 21:34    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

ich habe nun endlich die idee ausprobiert. ich habe lehm und stroh zusammengemischt und daraus einen matschigen brei gemacht. dabei habe ich den alten trockenen lehm gleich recycliert. das kleinschneiden des strohs war etwas mühsam. ich hatte keine gute schere um es zurechtzuschneiden. die die grosse schere war zwar schon stark genug, aber sie war ziemlich stumpf, die kleine konnte nur kleine mengen schneiden, aber schnitt dafür wunderbar. irgendwie habe ich es trotzdem geschafft und jetzt ist die lehm-strohschicht am trocknen. ich bin schon ganz gespannt ob sie sich auch zusammenzieht oder nicht. die letzte zog sich auf allen seiten etwa um 5 bis 10 mm ein. das ist schon ziemlich viel.

bei der verarbeitung des lehms habe ich mir nochmals gedanken gemacht. was mich etwas beunruhigt, wenn der lehm nass wird, dann wird er wieder weich. ich überlege mir daher gerade wie ich ihn gegen wasser schützen könnte? mit einer schicht bienen wachs Confused Augenrollen
...oder kalk? aber wo bekomme ich den her? soll ich wasser verdunsten lassen? wir haben bei uns sehr kalkhaltiges wasser Augenrollen.

übrigens fotos kommen auch noch. ich werde sie vermutlich gleich hier reineditieren.
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BeitragVerfasst am: 16.04.2006 01:09    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Bienenwachs würde auf Lehm nicht halten, du kannst es mit Kalk probieren.

Aber ich hab schon ungeschützte Lehmwände gesehen, die seit Jahrzehnten halten, ohne ausgewechselt oder erneuert zu werden. Zwar wird die oberste Schicht weich, aber sie fließt nicht weg - fragt sich nur, wie das mit den Degupfoten ist - vielleicht wäre da ne Schicht mit Sand statt Kalk besser?

Kalk bekommst du im Baustoffhandel, normaler Löschkalk reicht aus. Es gibt aber auch reineren Kalk für Wände.

Was theoretisch auch funktionieren könnte, wäre entweder Gips oder du legst einfach über dem Lehm ein Feuer, so daß der Lehm gebacken wird, ist ja eigentlich nix anderes wie Ton. Wenn er allerdings nicht voll ausgehärtet ist, springt Lehm, wenn man ihn erhitzt.
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BeitragVerfasst am: 16.04.2006 18:48    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

hmm, meinst du ich soll den Sand mit Lehm mischen? An sowas hatte ich kürzlich auch mal gedacht. Oder woran ich auch schon dachte, grössere Kieselsteine in den Lehm mischen und dann quasi ein Mosaik aus Lehm und rundgeschliffene Kieselsteine machen...
Hast du eigentlich schon mal was mit Kalk überzogen? Hast du da Erfahrungen? Den muss man mit etwas Wasser anrühren oder wie schafft man es, dass er an der Wand kleben bleibt?

Die Idee mit dem Feuer klingt zwar gut, aber es dürfte vermutlich doch eher fast unmöglich sein, die Kiste ist aus Holz und es ist nur eine kleine Stelle die aus Lehm ist... gut vielleicht mit einem kleinen Feuerchen könnte es gehen, aber dann hätte ich dort wohl eine Räucherkammer für die Degus *g*.

Übrigens die Lehmschicht ist immer noch nicht trocken. Mit dem Stroh scheint es länger zu dauern. Möglicherweise ist es aber auch nur, weil ich es wegen dem Lehm dicker aufgetragen habe. Es fängt jetzt auch an etwas Risse zu bilden, aber ich habe das Gefühl dass es sich weniger zusammenzieht *hoff*.
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BeitragVerfasst am: 17.04.2006 01:00    Titel: Bilder Antworten mit Zitat

hier sind noch die Fotos.

Die mit Lehm ausgekleidete Höhle:


Stroh-Lehm-Gemisch im Detail:

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BeitragVerfasst am: 17.04.2006 12:46    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Wenn du es mit Sand versuchen willst, den kannst du leicht feucht auf die noch feuchte Lehmschicht aufschmieren. Wenn du Sand mit Lehm mischst, hält das Ganze nicht mehr und zerstaubt, bzw zerbröselt.
Ein Lehm-Stroh-Gemisch wird nie ganz trocken, soll es auch nicht werden, sonst verliert es all seine Eigenschaften. Es zieht bei hoher Luftfeuchtigkeit Feuchtigkeit an und gibt sie bei niedriger Luftfeuchtigkeit ab. Dadurch wird eine relativ konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 50 - 60% knapp oberhalb des Lehm-Stroh-Gemisches gehalten. Man braucht da allerdings keine Angst vor Bakterienkolonien oder so zu haben, da Lehm ein Vermehren von Bakterien verhindert.
Mit Lehm-Stroh werden wohl ähnliche Bedingungen in Häusern geschaffen, wie sie Nager auch mit Wohnhöhlen schaffen, kann also auch für Degus nicht zu feucht sein, die bauen sich ja auch Wohnhöhlen.

Bei sehr dünnen Lehm-Stroh-Schichten, wie es bei diesem Auftrag ja der Fall ist, können kleine Risse wohl durch Verschmieren noch später ausgeglichen werden. Andererseits sind es gerade die Haarrisse in Lehm-Stroh-Schichten, die die Atmungsaktivität erst möglich machen, denn ohne die Risse gäbe es keinen Luftaustausch zwischen Untergrund und Oberfläche.

Kalk wird mit Wasser angerührt. Du kannst es entweder so dick machen, daß du es mit einem Pinsel verstreichen kannst, oder dünnflüssiger und dann aufspritzen. Wir hatten hier ein Fachwerkhaus renoviert, wo die Kalkschicht mit so einer Druckdüse regelrecht auf die Wand aufgespritzt wurde.
Kalk versiegelt, so kann das Lehm-Stroh-Gemisch nicht mehr richtig Flüssigkeit an die Umgebung abgeben. Deswegen wurden früher Lehmwände immer an einer Seite unversiegelt gelassen. Will man aber versiegeln, wartet man mind. eine Woche vor Kalkauftrag, damit sich ein stabiles Feuchtigkeitsverhältnis im Lehm-Stroh-Gemisch eingestellt hat.
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BeitragVerfasst am: 18.04.2006 12:10    Titel: Re: Projekt Degubau Antworten mit Zitat

Zitat:

Ein Lehm-Stroh-Gemisch wird nie ganz trocken, soll es auch nicht werden, sonst verliert es all seine Eigenschaften. Es zieht bei hoher Luftfeuchtigkeit Feuchtigkeit an und gibt sie bei niedriger Luftfeuchtigkeit ab. Dadurch wird eine relativ konstante Luftfeuchtigkeit zwischen 50 - 60% knapp oberhalb des Lehm-Stroh-Gemisches gehalten. Man braucht da allerdings keine Angst vor Bakterienkolonien oder so zu haben, da Lehm ein Vermehren von Bakterien verhindert.

Gut zu wissen. Ich dachte schon, der muss ganz trocken werden. So langsam trocknet er wirklich und bildet aber auch schon Risse. Auf der einen Seite hat er sich schon wieder eingezogen und da hat es nun einen knappen halben cm. das ist ausgerechent dort, wo ich besonders strohhaltigen lehm verwendete. wie auch immer, ich habe mir jetzt überlegt, ich könnte die Lücke füllen mit Lehm und Stroh.
Übrigens gut, dass du das mit den Bakterienkolonien erwähnt hast. Das wäre sonst wohl meine nächste Frage gewesen... wobei ich mir nicht mehr sicher bin, ob du nicht schon mal irgendwo geschrieben hast, dass Lehm antibakteriell wirkt?

Was den Kalk betrifft, da weiss ich noch nicht so recht, ob ich das mal ausprobieren soll. Vermutlich werde ich es. Dann hätte ich gleich damit schon Erfahrungen gesammelt, aber ob ich das nun hier ausprobiere weiss ich noch nicht. Mal sehen...
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