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Schnaitelbäume, Futterlaub und Laubwirtschaft
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8511
Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 28.05.2018 10:34    Titel: Antworten mit Zitat

So ich lege nach. Erst mal eine alte Quelle und zwar mit einem Buch von Joseph Wessley, derer ich leider noch nicht habhaft werden konnte, aber ein PDF mit Inhaltsverzeichnis habe ich gefunden... und zwar im ungarischen Raum:
http://www.sumari.hr/biblio/pdf/10946.pdf

Wessley, J. (1877): Das Futterlaub, seine Zucht und Verwendung. Auf Grund ausgedehnter Reise-Studien und unter Benützung der bezüglichen Literatur. Kommissions-Verlag von Moritz Perles Buchhandlung, Wien.

Zitat:

Vorwort

Als die entsezliche Dürre des Sommers von 1863 den Viehstand der ganzen ungarischen Ebene nahezu vernichtete, ohne dass man den Wald zur Verringerung des Unheils nennenswerth in Anspruch genommen hätte, studirte ich ohne Verzug das Futterlaubwesen, und empfahl es dann dem Publikum in der Schrift, welche unter dem Titel "Der Wald als Retter in der Futternoth" auch im Jännerhefte 1864 der österreichischen Monatschrift für Forstwesen abgedrukt worden ist.
Nachdem ich 11 Jahre später von Sr. Exzellenz dem kommandirenden Generalen Freiherrn von Mollinary die Mission übernommen hatte, die Mittel zur Rettung des militärisch-kroatischen Karstes vorzuschlagen und ein Buch über das den österreichisch-ungarischen Karst betreffende Spezialwissen zu verfassen, unterzog ich das Futterlaubwesen einer noch weit gründlicheren Untersuchung, weil ich selbes als eines der Vornehmsten dieser Mittel betrachten musste. Die Resultate dieser ausgedehnten Studien sind in dem vom Agramer k. k. General-Kommando herausgegebenen Buche "Das Karstgebiet Militär-Kroaziens und seine Rettung, dann die Karstfrage überhaupt", und zwar in jener Abhandlung desselben niedergelegt, welche den Titel führt: "Unser heutiges Wissen vom Futterlaube und vom Futterlaubwalde".
Seitdem habe ich meine bezüglichen Kenntnisse abermals wesentlich, und auch durch neuerliche, bis auf das ganz junge Laub ausgedehnte Kostproben erweitert.
Se. Durchlaucht Fürst Johann Adolf Schwarzenberg, unser hochverehrter Grosser der Agrikultur, wie des Reiches hält das Futterlaubwesen, selbst hinsichtlich der Nicht-Karstländer, für so bedeutsam, und schenkte meiner Abhandlung so viel Beifall, dass er mich anging: leztere auf seine Kosten in einer neuen Separat-Auflage dem Publikum zugänglicher zu machen; ein für mich sehr ehrender, patriotischer Wunsch, dem ich im Interesse unserer Volkswirthschaft sofort nachkommen zu müssen glaubte.
Dies die Genesis des vorliegenden Büchleins, das man als eine, vorzügliche auf Oesterreich-Ungarn berechnete Monografie unseres heutigen Futterlaubwesens betrachten und freundlich entgegen nehmen wolle.

Wien, im Sommer 1877.

Josef Wessley


Wenn ich das richtig verstehe, müsste man den Text des Büchleins auch in einem militärischen Buche über die Karstfrage Kroatiens finden, welches man frei im Internet findet (Archive.org, wenn ich mich nicht täusche).

Hier noch das Inhaltsverzeichnis:

1. Einleitung S. 1
2. Tauglichkeit des Laubfutters für die verschiedenen Thierarten S. 2
3. Tauglichkeit des Laubfutters je nach der Baumart S. 8
4. Konsistenz und Geschmak der verschiedenen Baumblattarten S. 23
5. Heuwerth der Futterstoffe und des Baumlaubes S. 31
6. Chemismus des Baumlaubes im Vergleiche mit anderen Futtern S. 32
7. Ernährungsprozess der Hausthiere im Hinblike auf das Baumlaub S. 47
8. Futterlaub-Tauglichkeit nach dem Alter von Blatt und Baum S.52
9. Zucht des Futterlaub-Gehälzes S. 54
10. Werbung und Bewahrung des Futterlaubes S. 61
11. Lokales Futterlaubwesen S. 66
[small]Südtirol - Militär-kroatischer Karst - Österr. küstenländischer Karst - Deutschösterreichische Alpen - Ungarn - Österreichische Nordwestländer - Frankreich - Italien - Schweden[/small]
12. Maulbeerlaub mit vorzüglicher Rüksicht auf die Seidenzucht S. 77
13. Grösse des Blattertrages der Wälder S. 82
14. Kostenpreis des Laubfutters S. 85
15. Verfrachtung des Futterlaubes S.87
16. Verfütterungsweise S. 89
17. Futterlaub-Literatur S. 94
18. Schlussworte S. 95
_________________
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