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Bilanz Gartenjahr 2014?

 
   Degupedia-Forum » Garten und Selbstversorgung » Bilanz Gartenjahr 2014? Alle Zeiten sind GMT + 2 Stunden
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
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BeitragVerfasst am: 04.11.2014 22:03    Titel: Bilanz Gartenjahr 2014? Antworten mit Zitat

Huhu,

mich würde mal interessieren, wie sich bei euch das Gartenjahr 2014 so gemacht hat. Was hat sich bewährt, was nicht?

Gab es besondere Highlights, Neuheiten oder Dinge, die euch gefallen haben? Und was war frustrierend? Wo wurden eure Erwartungen enttäuscht?

Ich bin neugierig, egal ob jetzt Garten, Terrassenkulturen oder Balkon/Topfgarten...
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
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BeitragVerfasst am: 04.11.2014 22:38    Titel: Re: Bilanz Gartenjahr 2014? Antworten mit Zitat

Ich mache mal den Anfang.

Aus dem letzten Balkongartenjahr habe ich einiges gelernt. Gross Pflanzen aufziehen konnte/mochte ich nicht, denn ich war im Februar in den Ferien (da sollte man schon langsam anfangen damit) und hatte auch andere Prioritäten. Ich machte es wie letztes Jahr, dass ich mir die meisten Pflanzen als Setzlinge auf dem Pro Specie Rara Markt kaufte. Die Qualität der Pflanzen ist top, ich bin immer wieder überrascht, man muss sie aber rechtzeitig in genug grosse Töpfe umpflanzen, sonst kümmern selbst die besten Pflanzen nur vor sich hin (habe ich leider bei einer der Tomate gemacht, statt normal grossen Tomaten gab es dann Früchte etwa in der Grösse von Kirschen oder noch kleiner... also so quasi Mini-Cherry-Tomätchen und das obwohl ich sie bei der Fruchtbildung letztlich noch umtopfte).

Top und Positives:

* Paprika-Ernte, war auch dieses Jahr recht umfangreich
* Peruanische Kapstachelbeere (Physalis peruviana), vom Geschmack habe ich sie lieber als die Ananaskirsche (Physalis pruinosa), sie ist herber und säuerlicher und dennoch süss. Der Ertrag war echt toll, dank dem ich ihr einen genug grossen (riesigen!) Topf bot
* Cherimoya: die sind dieses Jahr kräftig gewachsen und brauchen wohl bald einen neuen Topf.
* Nachwuchs bei den chilenischen Pflanzen (Llagunoa glandulosa und Lycium chilense aka. chilenischer Bocksdorn/Goji)
* Kumquat: nachdem sie schon letztes Jahr reichlich blüten machten aber ausser einem Minifrüchtchen, das letztlich abfiel nichts anständiges hinbrachte, war meine Freude umso grösser, als ich sah, dass mehrere Blüten dann doch Früchte ansetzten, es sind etwa um die 4, verglichen mit der Fruchtpracht, mit der ich sie kaufte (ca. 20-40 Stück für so ein Minibäumchen), ist das wenig, dass aber überhaupt welche wachsen und nicht nur 1 oder 2, ist doch ein ordentlicher Anfang. Ich hoffe sie werden reif und auch ein bisschen süss... Fortsetzung folgt... Wink
* Wiesenglockenblumen: ich kaufte die als Wildpflanzen zur Bereicherung des grossen Paprika-Topfs. Die Pflanze erwies sich als dekorativ und lockte auch Bienen an.
* Kapuzinerkresse: nach anfänglichem Zaudern wuchs er dann doch recht ordentlich, zwar bislang ohne Blüte, aber vielleicht säte ich ihn auch etwas spät aus. Wie dem auch sei, für den Anfang bin ich zufrieden und vielleicht wird da nächstes Jahr dann mehr geben.
* Tolles Herbstwetter: was der Sommer nicht hinbrachte an Temperaturen und Sonnenschein, machte der Herbst doch zu guten Teilen wieder wett.

Flop und Negatives:

* Schneckenplage im Frühling (holte ich mir mit der Gartenerde auf den Balkon)
* Sommerwetter und früher Kälteeinbruch (nun ja, ich versuche auch dieses Jahr noch so lange wie möglich vom Balkon zu ernten und zu profitieren, da bin ich dann doch nicht so pessimistisch eingestellt, aber der erste Schnee wird dieses Jahr wohl früher kommen und der Winter deutlich kälter)
* Ertrag bei meinen Tomaten: die Black Cherry gaben einen mässigen Ertrag, waren aber vom Geschmack her top, eine weitere Tomate kümmerte vor sich hin, um den Rest der Tomaten kümmerte sich meine Schwester mit durchzogener Bilanz, erst im Herbst machten sie so richtig Früchte und gaben dann einigermassen ordentlichen Ertrag, wobei ich denke die Sache war auch recht lehrreich.
* Aubergine: ich vermute sie hatte einen zu kleinen Topf und braucht offenbar mehr Platz als Tomaten. Obwohl sie kleinfrüchtig sein soll, gab es nie mehr als Blüten, von denen jedoch reichlich.
* Erdbeeren: Früchte? Nope.
* Küchenkräuter: kranke Blätter, kümmerlicher Wuchs... gut möglich dass ihnen der Balkon zu dunkel ist
* Preiselbeeren: keine Früchte, ich vermute die haben zu wenig Platz und bekamen dieses Jahr zu wenig Aufmerksamkeit und Pflege... vielleicht nächstes Jahr dann?
* Schabenkraut: Es war ein Teil des Wildpflanzenexperiments, d.h. es bereicherte den riesigen Topf meiner Paprika. Leider nicht sehr lange. Es kümmerte erst, wohl wegen mangelndem Sonnenlicht (ich vermute wie seine Gattungsverwandten liebt es sonnenexponierte Plätze) und dann machten noch Schädlinge sich über das wenige Kraut her (was genau es war, weiss ich nicht, es räumte jedoch gut auf bei den zarten Pflänzchen)
* Buschbohnen: wuchsen zwar, aber recht zwergenhaft, machten ein paar wenige Bohnen (immerhin) und starben dann ab (Blätter wurden gelb und fielen ab). Nächstes Jahr wird es wahrscheinlich einen neuen Versuch geben und ich hoffe auf etwas mehr Erfolg Smile.

Joa, das wäre in etwa das Wichtigste gewesen. Viel mehr Platz auf dem Balkon hat es nicht, auch wenn ich noch so einiges hätte ausprobieren wollen. Ein paar wichtige Erkenntnisse habe ich dieses Jahr sammeln können, vor allem wurde mir klar, dass die Sonnenstrahlung auf dem Balkon begrenzt ist, ein guter Teil ist recht schattig. Da überlege ich mir, ob ich vielleicht nächstes Jahr mit schattentoleranteren Pflanzen ausprobieren will. Der zweite wichtige Punkt, der mir wieder so richtig bewusst wurde, das ist der Faktor Platz. Es gibt eine Reihe von Pflanzen, die brauchen ein wenig bescheidenes Mindestmass an Platz, damit sie einen ordentlichen Ertrag liefern. Selbst die Physalis, die eigentlich einen genügsamen Eindruck macht, ist da recht fordernd. Und bei manchen Pflanzen muss ich mich wohl an diese Sache herantasten, wie z.B. bei den Auberginen. Kaum ein grosses Thema war im Vergleich zum trockenen Sommer letztes Jahr das Thema Bewässerung und Giessen. Das ist auch einer der zentralen Punkte, die man bei einem Balkongarten beachten muss, denn gerade in kleinen Töpfen und bei heissen Sommertagen kann man manchmal 2-3 pro Tag kräftig giessen und es scheint immer noch nicht ausreichend, während bei genügend Platz in den Töpfen und milderem Wetter oft auch mal ein Tag nicht gegossen werden muss und man die Pflege etwas entspannter angehen kann. Insofern war der verregnete Sommer zumindest aus dieser Sicht durchaus auch eine Erleichterung - Paprika, Tomaten und Co. reagierten darauf jedoch mit verzögerter Fruchtreife, logisch. Insofern war bei uns hier für diese sonnenhungrigen Gewächse letztes Jahr der ideale Sommer (sofern man das Giessen nicht vernachlässigte).

edith: Nachtrag, wäre sicher spannend, wenn wir das auch berücksichtigen. Tierwelt im Garten: bei mir auf dem Balkon nicht so spannend. Die Nacktschnecken habe ich erwähnt, Marienkäfer sichte ich im Frühling, nachdem ich Probleme mit Ungeziefer hatte und ich sah auch öfters mal Bienen, die bis zu den Blüten kamen. Ansonsten wären noch die Regenwürmer zu nennen, unauffällig verrichten sie ihre Arbeit, gerade im Kompost vermehren sie sich prächtig, sie leben aber auch in diversen Pflanzentöpfen, was mir immer wieder mal beim Umtopfen auffällt. Prächtig gedeihen auch die Spinnen, die sich die Bäuche voll schlagen können von all den Fliegen und Insekten, welche der Kompost anlockt und hervorbringt. Abgesehen dass ihre Netze teilweise immer und immer wieder im Weg sind, bin ich mit diesen nützlichen Tierchen zufrieden. Und ja, auch noch erwähnenswert wären da die Vögel, selten mal verirren sie sich in den Innenhof und auf unseren Balkon. Nachts haben wir jedoch Fledermäuse, die im Innenhof kreisen. Man sieht sie kaum, ausser man schaut genau hin.
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atropa belladonna
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
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BeitragVerfasst am: 05.11.2014 08:56    Titel: Antworten mit Zitat

Kommt mir irgendwie bekannt vor, diese Gartenjahr-Bilanz Wink

Ich bin dieses Jahr noch nicht dazu gekommen, sie zu bloggen, aber eins kann ich verraten: sie wird sehr übersichtlich sein. Confused
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8500
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BeitragVerfasst am: 05.11.2014 12:53    Titel: Re: Bilanz Gartenjahr 2014? Antworten mit Zitat

Da bin ich auf jeden Fall gespannt. Schreib bitte, wenn du was bloggst (ich muss zu meiner Schande gestehen, dass ich nicht regelmässig in deinem Blog mitlese Embarassed ).
Ich muss allerdings sagen, auch wenn vieles da auf der Negativseite steht, ich bin nicht schlecht zufrieden mit diesem Jahr, einerseits weil der Sommer so schlecht war und ich damit rechnete, dass es noch schlimmer kommt, andererseits da ich wusste, dass auf dem Balkon die Möglichkeiten recht beschränkt sind und ich irgendwie dann halt versuche das Beste daraus zu machen und vor allem jedes Jahr wieder ein kleines Bisschen was daraus zu lernen.
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Lilith-Louhi
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 05.11.2014 21:28    Titel: Antworten mit Zitat

Großer Garten = Große Bilanz, leider habe ich nicht gut Buch geführt dieses Jahr drum muss meine Erinnerung ausreichen.

Zucchini

So richtig toll waren in diesem Jahr eigentlich nur die Zucchini, wir hatten zwei Pflanzen gelbe Zucchini. Bei Nr. 36 habe ich aufgehört die Ernte zu zählen aber viele kamen dann nicht mehr. Und nicht eine hatte unter 1000g! Das bedeutete für uns unendlich viele Senf-Zucchini und für die Meeris die halbe Wiesensaison zusätzlich Zucchini...und gelbe kommt wirklich gut an.

Pfirsiche
Der Baum von 2008 hat üppig geblüht und auch einiges getragen nur sind sie uns leider fast alle vor der Reife durch den Regen weggefault. Das zarte Bäumchen von 2010, bei dem wir uns noch nicht sicher waren ob es ein Kernechter ist, hat dieses Jahr einen ersten, einzigen und riesigen Pfirsich getragen. Wir sind sehr gespannt auf nächstes Jahr.

Wiese
Meine neugesäte Wiese entwickelt sich leider nicht so vielversprechend. Die Futtergräser sind nur vereinzelt aufgegangen, die Kräuter garnicht...mal sehen was nächstes Jahr kommt. Den Weisklee schein ich aber nicht rauszubekommen...das nervt.

Kräuter
Das Kräuterbeet wurde um Apfelminze, Orangenminze, Zitronenthymian, Oregano und Olivenkraut erweitert.
Unsere Petersilie ist dieses Jahr sehr kümmerlich, sie ist uns im frühen Stadium durch den Regen stark abgesoffen und hat sich nicht erholt.

Zwiebelgewächse
Lauchzwiebeln, Gemüsezwiebeln und Knoblauch sind super geworden.

Mais
Ist uns im Regen auch davongeschwommen...auch entsprechend kümmerliche Pflanzen die schnell verfüttert waren.

Luzerne
Ist geglückt und kam gut an.

Gurken
Auch ein erster Versuch, in unserem Foliezelt in 10Liter-Eimern haben wir die Schlangengurken am Gerüst hochgezogen. Die Ernte war befreidigend nur sind uns alle Pflanzen an einem sehr warmen Tag zusammengebrochen.

Sellerie
Dieses Jahr mal Knollensellerie, es fiel ne Menge Grünzeug an das aber keiner fressen wollte und die Knollen sind recht mickrig...zumindest zu klein für die Sellerieschnitzel wegen denen wir sie angebaut hatten.

Salate
Kopfsalat, Sommerendivie und Zuckerhutzichorie sind gut geworden, bei letzterem fängt die Ernte nun an wenn das Wiesenfutter weniger wird.

Kohl
18 von 23 Grünkohlpflanzen haben der Schneckenplage trotzen können und stehen nun recht gut da. Auch die weißen Fliegen werden nun wo es kälter wird weniger. Die Tagetes die ich wegen der Nematoden gepflanzt hatte haben den Schnecken natürlich noch viel besser geschmeckt als der Kohl selbst. Der Chinakohl ist zwar ganz gut gekommen aber ist nun unter riesen Gestank zusammengefault...keine Ahnung wieso.
Kohlrabis sind wie jedes Jahr in den Regen gekommen und überwiegend geplatzt...mehr Futter für die Tiere Wink

Fenchel
Der Knollenfenchel war super, dazu ist auf einem Weg noch eine Fenchelstaude aufgegangen die keine Knolle gebildet hat aber sehr groß wurde...ich hab ihn gehegt und gepflegt bis er eines morgens dalag...einfach umgefallen und wurzellos Mad (wir haben Wühlmäuse)

...ich muss nu erstma unterbrechen...Fortsetzung folgt
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Hasilein
Lästermaul


Anmeldungsdatum: 12.01.2012
Beiträge: 158

BeitragVerfasst am: 05.11.2014 23:10    Titel: Antworten mit Zitat

Topinambur:
Mein Garten war diesjahr ein Topigarten. Ich hatte an die 400-500 Topinamburpflanzen und hatte somit immer Futter für die Kaninchen parat.
Allerdings konnten sie sich abends darin auch so gut verstecken, daß dies oft zu einem nervenzerreibenden Herauspuhlen der Kaninchen führte.
Ich hab den Fehler gemacht, die Topipflanzen beim Mehltaubefall ganz abzuschneiden, weil ich die Faxen dicke hatte. Nächstes Jahr werde ich sie nur kürzen, da sie dann ohne Mehltau noch ein wenig weiter wachsen.

Knaulgras:
Kommt bei mir als Wiese nicht gut. Ich brauche mehr Untergräser für´s nächste Jahr. Weißes Straussgras wächst hier z.B. besser.

Luzerne:
Boden ist hier für Luzerne nicht optimal, hat sich aber schon als Snack für die Kaninchen gelohnt. Werde nächstes Jahr wieder Luzerne aussäen. An mehreren Stellen. Bekommt wenigstens keinen Mehltau, wie der Rotklee.

Löwenzahn hat sich gut entwickelt.

Futterzichorien wachsen wie blöd, kann ich mir aber sparen - kein einziges Kaninchen frißt die! Mad

Schafgarben gedeihen eigentlich ganz gut.

Markstammkohl/Futterkohl:
Mannometer...Jeden Tag Raupen absammeln! Nächstes Jahr benutze ich Netze.

Himbeeren:
Triebe für nächstes Jahr sind über 2m hoch. Dieses Jahr konnte ich ständig Himbeeren naschen.

Nashi Birne:
Dieses Jahr gepflanzt. Mal schauen, ob sie sich gut entwickelt.

Kapuzinerkresse steht jetzt in voller Büte.

Sauerampfer kommt auch gut. Werde ich aufstocken, genauso Wiesenplatterbsen, Kerbel, Bärenklau...

Dahlien sind tatsächlich was geworden. Aber die Kaninchen haben davon gar nicht soviel gefressen.

Alles andere war ein riesen Chaos. Den tonigen Lehmboden hab ich einfach noch nicht im Griff. Ich werde wohl noch Split, Kompost und alles was geht, in den Boden einarbeiten müssen.
Für nächstes Jahr sehe ich aber klarer. Welche Pflanzen gehen, welche nicht.
Und dafür werde ich nochmal den ganzen Garten durchwühlen. Confused

Achso, ja die Tierwelt:
Ich hatte echt kaum Schnecken! Smile Zwei riesige Grasfrösche und ein kleinerer haben gute Arbeit geleistet und die ganzen Schneckchen verspeist. Ich konnte die Schnecken hinwerfen und die haben sie dann auch genommen.

Fledermäuse fliegen uns immer um die Köpfe, wenn wir unter dem Terrassendach sitzen. Und jeden Abend fliegt eine Schleiereule über den Garten.
Jetzt hab ich nur leider viele Mäuse im Garten. Überall sind Löcher. Sie finden hier viele Verstecke, da ich ja keinen "Rasen" hab, den ich alle zwei Woche mähe...Find ich nicht so klasse - die kürzen mir die Pflanzen ein...
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davX
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Anmeldungsdatum: 08.06.2004
Beiträge: 8500
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BeitragVerfasst am: 07.11.2014 13:39    Titel: Re: Bilanz Gartenjahr 2014? Antworten mit Zitat

Zitat:

So richtig toll waren in diesem Jahr eigentlich nur die Zucchini, wir hatten zwei Pflanzen gelbe Zucchini. Bei Nr. 36 habe ich aufgehört die Ernte zu zählen aber viele kamen dann nicht mehr. Und nicht eine hatte unter 1000g! Das bedeutete für uns unendlich viele Senf-Zucchini und für die Meeris die halbe Wiesensaison zusätzlich Zucchini...und gelbe kommt wirklich gut an.

*g* ja die sind sehr ertragreich. Meist reichen wenige Pflanzen für eine ganze Familie um den Bedarf locker zu decken. Am besten erntet man sie recht klein, dann sind sie zart und man hat nicht so riesige Mengen, die man verspeisen muss. Übrigens auch die Blüten kann man nutzen, z.B. die männlichen Blüten kann man braten und essen.

Zitat:

Das zarte Bäumchen von 2010, bei dem wir uns noch nicht sicher waren ob es ein Kernechter ist, hat dieses Jahr einen ersten, einzigen und riesigen Pfirsich getragen. Wir sind sehr gespannt auf nächstes Jahr.

War er süss?

Zitat:

Das Kräuterbeet wurde um Apfelminze, Orangenminze, Zitronenthymian, Oregano und Olivenkraut erweitert.
Unsere Petersilie ist dieses Jahr sehr kümmerlich, sie ist uns im frühen Stadium durch den Regen stark abgesoffen und hat sich nicht erholt.

Was ist Olivenkraut?
Was die Petersilie angeht habe ich vergessen zu erwähnen. Ich hatte welche von letztem Jahr noch, die sind aufgestängelt und haben richtig abgesamt. Ich hätte sie wohl vorher abschneiden sollen, dann hätte ich den Platz für Früchtebringende Pflanzen (Tomaten oder so) nutzen können, aber ich fand es einfach toll, den blühen zu lassen... Smile

Hasilein hat Folgendes geschrieben:

Nashi Birne:
Dieses Jahr gepflanzt. Mal schauen, ob sie sich gut entwickelt.

Berichte bitte, wenn du ernten kannst. Ich hatte einmal eine gekauft, weil ich neugierig war. Sie kam glaubs aus China. Ich war jedenfalls etwas enttäuscht, da sie nicht so süss war und vom Geschmack her auch nicht so toll. Frisch geerntet könnte ich mir aber schon vorstellen, dass sie besser schmecken dürften oder eben, wenn man gute Früchte erwischt.

Zitat:

Dahlien sind tatsächlich was geworden. Aber die Kaninchen haben davon gar nicht soviel gefressen.

Hast du die für dich angebaut oder für die Kaninchen? Was ich damals bei den Degus feststellen konnte, dass sie die Astern (es waren glaubs Herbst- oder Winterastern) sehr gerne mochten. Die hatten richtig grosse Blüten und wurden eigentlich auch nicht für die Degus angebaut... *g*

Zitat:

Futterzichorien wachsen wie blöd, kann ich mir aber sparen - kein einziges Kaninchen frißt die!

Kann man die auch selbst essen? Sollte doch eine Option sein, da Zichorien sich als Salate nutzen lassen, oder?

Sauerampfer: den hatten wir glaubs letztes Jahr ging aber offenbar irgendwann ein. Ich habe mittlerweile Blutampfer, ein Pflänzchen das sich als recht ergiebig erwiesen hat und nach anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Standort nun schön wächst. Ich kann immer wieder mal Blätter sammeln und an die Meerschweine verfüttern. Eigentlich könnte ich auch selbst davon essen, aber bisher hatte ich noch nicht so das Bedürfnis... *g*

Luzerne: baue ich nicht an, den bekomme ich bei uns in der Stadt, wächst auf dem einen Parkplatz auf den Grünflächen. Ich überlege mir jedoch, ob ich Phaselia anbauen soll als Winterbegrünung und Gründüngung. Andererseits reizt es mich jetzt, meine Pflanzen in ein kleines Treibhaus auf dem Balkon zu packen und versuchen sie über den Winter zu bringen, so quasi Wintergärtnerei im kleinen Stil. Ich habe aber keine Ahnung ob das klappt und auch die Sonne dürfte wohl ein Problem sein, da wir im Winter noch weniger Sonne haben. Aber wenn man nicht ausprobiert sammelt man auch keine Erfahrungen, egal ob es nun klappt oder nicht...

Gurken: die hatte ich letztes Jahr, war keine erfreuliche Sache. Die Pflanze wuchs anfänglich und ich war zuversichtlich, doch dann starb sie plötzlich ab. Ich hab dann dieses Jahr keine mehr gekauft... (gut wir hätten auch den Platz nicht gehabt, es sei denn ich hätte auf das eine oder andere Pflänzchen verzichtet)

Maibeere/Honigbeere: noch ein Misserfolg. Sie verlor alle Blätter und sieht seit da nicht wirklich toll aus. Ob sie tot ist oder ob sie wieder austreiben würde, wenn es ihr passt, weiss ich nicht. Ich warte jetzt mal das nächste Jahr ab oder ggf. beim Umtopfen werde ich ja dann sehen, ob da noch was zu erwarten ist. Hab mir jetzt auch schon überlegt, ob ich sie zu meinen Eltern bringen soll und dort in den Garten topfen, wobei wenn der Standort nicht passt, verkümmert sie vermutlich auch dort, so wie die Stachelbeere, die bei ihnen auch nicht überlebte.

Portulak: Andere Jahre wuchs der überall, dieses Jahr hatte ich ihn nur in wenigen Töpfen. Er wuchs zwar wieder reichlich, nachdem es im Sommer eine Weile mit den Temperaturen hoch ging (er kam sehr spät) und samte dann auch wieder schön kräftig ab. Im Vergleich zu anderen Jahren warf er nicht so viel Ertrag ab und ich wurde auch etwas um meinen Salat gebracht. Als Tierfutter eignet er sich nämlich offenbar eher weniger. Die Meerschweine mögen ihn nicht besonders und auch schon die Degus frassen ihn allenfalls in kleinen Mengen, aber ich mag ihn dafür umso lieber Very Happy.

Zitat:

...ich muss nu erstma unterbrechen...Fortsetzung folgt

Da bin ich gespannt... Smile
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Anmeldungsdatum: 23.07.2005
Beiträge: 4599
Wohnort: Runkel

BeitragVerfasst am: 07.11.2014 13:46    Titel: Re: Bilanz Gartenjahr 2014? Antworten mit Zitat

Futterzicchorien kann man auch essen - aus den Wurzeln kann man sich einen Kaffee-Ersatz rösten, die Blätter machen sich gut im Salat oder als Gemüse und die Blüten eignen sich zum Verzieren von Speisen sehr gut.
Gleiches gilt übrigens auch für die Wegwarte Very Happy
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Ich habe es endlich amtlich (Mitgliedsausweis der Piratenpartei):
"Der Besitzer dieses Dokumentes ist berechtigt, sich seines Verstandes zu bedienen, Informationen zu produzieren, replizieren und konsumieren, sich frei und ohne Kontrolle zu entfalten in Privatsphäre und Öffentlichkeit.

Behinderung dieser Rechte wird geahndet durch die Piratenpartei Deutschland"
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Lilith-Louhi
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Anmeldungsdatum: 15.01.2014
Beiträge: 225

BeitragVerfasst am: 07.11.2014 21:23    Titel: und weiter gehts... Antworten mit Zitat

Beeren
Für die Beeren war es einfach zu feucht, die Johannisbeeren (rot, weiß, schwarz) haben nicht sehr üppig getragen. Wir haben dieses Jahr nichts verarbeiten können, hat nur für naschen vom Strauch gereicht. Jochelbeere und Maulbeere hab ich garnicht mitbekommen wieviel wirklich dran war. Hab nur ab und an welche für die Renner geholt aber nie richtig geerntet.
Die Brombeere hing sehr voll nur sind sie uns zuerst völlig verschimmelt und dann war der ganze Strauch voller Rost...also nix Brombeeren.
Im Frühjahr hat mein Großvater 5 verschiedene Heidelbeersträucher gepflanzt...wir wollen uns für die leckersten entscheiden und dann eine ganze Terrasse anbauen (die Himbeeren sind dem Projekt schon gewichen) Wink Es haben nur 3 überhaupt getragen aber lecker waren alle nicht Laughing

Wein
Unser kleiner Weinberg (jährlich bis zu 20 Flaschen) ist um Umbau. Müller-Thurgau und Riesling waren alt, hatten teilweise Frostschäden und waren sehr krankheitsanfällig. Sie mussten weichen, die neue Sorte die mein Großvater ausgesucht hat heisst Regent.
Die Reben haben auch dieses Jahr schon getragen, aber noch sehr wenig als hatten vor allem die Kaninchen und Meeris was von der Ernte. Mal schauen obs nächstes Jahr lohnt Wein anzusetzen. Diese Sorte soll Mehltauresistent und strapazierfähiger sein. Wäre schön wenn wir nicht mehr spritzen müssten.

Blumen
Dazu kann ich garnicht viel sagen, mein Interessenschwerpunkt ist ein anderer. Es war sehr schön bunt in Omas Blumenbeeten aber was da genau alles wächst und blüht hab ich noch nie drauf geachtet Confused


Ich hab bestimmt was vergessen aber das rennt ja nicht weg.

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Zitat:
Übrigens auch die Blüten kann man nutzen, z.B. die männlichen Blüten kann man braten und essen.

Jaaaa...lecker! Die gabs bei uns mit Hackfleisch-Kräuterfüllung..sehr lecker.

Zitat:
Zitat:
Das zarte Bäumchen von 2010, bei dem wir uns noch nicht sicher waren ob es ein Kernechter ist, hat dieses Jahr einen ersten, einzigen und riesigen Pfirsich getragen. Wir sind sehr gespannt auf nächstes Jahr.


War er süss?


Oh ja, süß und kernecht...aber ne andere Sorte. Ich kenn mich da nicht so gut aus. Die von großen Baum sehen aus wie die die man kaufen kann...recht klein und dunkel. Der war aber viel größer und eher hellgelb mit rosa Flecken.
Opa hatte vor über 20 Jahren einige Pfirsisch- und Aprikosenbäume und vor ein paar Jahren gingen diese beiden einfach auf einer Terrasse auf, da wo wir den Kompost immer hinschütten...und da war er neugierig ob das seine von früher sind.

Zitat:
Was ist Olivenkraut?


Was ganz tolles! Ich habe eine Mitabeiterin die ne echte Kräuterhexe ist, mit riesen Kräutergarten und die bringt mir im Herbst immer den Verschnitt von allem bevor er erfriert oder holzig wird als Futter. Und da war das bei...ich hab einen Steckling gemacht weil die Kaninchen und die Renner das total lieben und das ist nun schon ein kleiner Strauch. Riechen tuts bisschen wie Wick wapurup udn schaut aus wie Nadelholzzweige. Weis nicht wie ichs beschreiben soll. Soll wohl ne Geheimwaffe gegen Kolibakterien sein, ein altes Heilkraut eben. Die Meerschweinchen mögen es nicht so, oder sie brauchs eben nicht. In meinen Kräuterbüchern taucht es aber nicht auf und die Infos im Netz sind irgendwie auch rar...vlt. hat´s noch einen anderen Namen den ich noch nicht gefunden hab...muss ich mal suchen.
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atropa belladonna
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Anmeldungsdatum: 02.12.2008
Beiträge: 1245
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BeitragVerfasst am: 08.11.2014 09:00    Titel: Antworten mit Zitat

Olivenkraut hab ich hier auch - ich habs aufs Degugrab gepflanzt, da gedeiht es ganz gut. Es ist ein krautiger, gefiederter kleiner Strauch (?) mit kriechendem Wuchs und würzigem Duft. Hier hat es sich auch unter dem Namen Santolina viridis resp. Heiligenkraut vorgestellt.

Mai- bzw. Honigbeere... meinst Du die Kamtschatka? Die sollte herkunftsgemäß eigentlich unkaputtbar sein (Sibirien). Das einzige, das ihr vielleicht den Garaus gemacht haben könnte, ist chronischer Wassermangel. Hältst Du sie im Topf?

Ich hab übrigens noch eine Frage:

Meine Andenbeere (?) hat sich jetzt im November noch dazu entschlossen, zu blühen, nachdem ich fast dachte, das wird dieses Jahr auch nix mehr. Was mach ich jetzt mit ihr? Sie steht noch draußen, muß aber wohl bald rein, weil es doch langsam empfindlich kalt wird nachts....
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Wohnort: Schweiz

BeitragVerfasst am: 14.11.2014 12:59    Titel: Re: Bilanz Gartenjahr 2014? Antworten mit Zitat

Jap ich meine die Kamtschatka-Beere. Und ja sie ist in einem Topf. Ich denke aber, dass nicht nur Wassermangel ein Problem sein kann, gerade wenn sie wenig Platz zum Wachsen hat, dann kümmert sie vor sich hin, kommt Stress dazu und Parasiten, kann ich mir schon vorstellen, dass sie irgendwann mal eingeht... aber wie gesagt ich schau jetzt erst mal, ob sie sich erholen wird. Dumm ist halt, dass ein chilenisches Gewächs da noch drin gedeiht, ich weiss nicht mehr was ich gepflanzt habe, aber bei den anderen Pflänzchen, die ich versuchte umzutopfen, schlug dieser Versuch fehl und sie gingen ein. Daher bin ich jetzt eher etwas zurückhaltend damit.

Was Beeren angeht:
Bei meinem Grossvater und meinen Eltern wuchsen die Johannisbeeren (die roten) sehr gut. Ebenso die Brombeeren. Beim Rest weiss ich es nicht - insofern wuchsen da zumindest einige Beeren gut, aber wohl nicht alle. Soweit ich mich richtig erinnere wuchsen dieses Jahr auch im Frühling die Kamtschatkabeeren im botanischen Garten gut (dafür wurde nichts bei meinem gekauften Strauch).
Der Wein bei meinen Eltern war glaubs dieses Jahr auch nicht soo toll, wobei ich weiss jetzt nicht, war es das Wetter oder kam ich erst wieder mal vorbei, als der schon überreif war und daher die Hälfte schon nicht mehr so gut...

@Olivenkraut
Zitat:

Was ganz tolles! Ich habe eine Mitabeiterin die ne echte Kräuterhexe ist, mit riesen Kräutergarten und die bringt mir im Herbst immer den Verschnitt von allem bevor er erfriert oder holzig wird als Futter. Und da war das bei...ich hab einen Steckling gemacht weil die Kaninchen und die Renner das total lieben und das ist nun schon ein kleiner Strauch. Riechen tuts bisschen wie Wick wapurup udn schaut aus wie Nadelholzzweige. Weis nicht wie ichs beschreiben soll. Soll wohl ne Geheimwaffe gegen Kolibakterien sein, ein altes Heilkraut eben. Die Meerschweinchen mögen es nicht so, oder sie brauchs eben nicht. In meinen Kräuterbüchern taucht es aber nicht auf und die Infos im Netz sind irgendwie auch rar...vlt. hat´s noch einen anderen Namen den ich noch nicht gefunden hab...muss ich mal suchen.

Oh das tönt sehr spannend. Muss ich demfall mal schauen, dass ich an welches rankomme und das sollte dann wohl auch in unsere Wiki. Btw. hätte vielleicht jemand davon Fotos für die Wiki? Ich frage jetzt schon mal... Smile

Zitat:

Olivenkraut hab ich hier auch - ich habs aufs Degugrab gepflanzt, da gedeiht es ganz gut. Es ist ein krautiger, gefiederter kleiner Strauch (?) mit kriechendem Wuchs und würzigem Duft. Hier hat es sich auch unter dem Namen Santolina viridis resp. Heiligenkraut vorgestellt.

Danke für den Hinweis, so ein botanischer Name ist immer ein guter Anhaltspunkt zur Informationssuche. Da werde ich wohl bei Gelegenheit mich mal damit beschäftigen. Wink

Zitat:

Opa hatte vor über 20 Jahren einige Pfirsisch- und Aprikosenbäume und vor ein paar Jahren gingen diese beiden einfach auf einer Terrasse auf, da wo wir den Kompost immer hinschütten...und da war er neugierig ob das seine von früher sind.

*g* ich würde jetzt eher darauf tippen, dass die von Pfirsichkernen gewachsen sind, die auf dem Kompost landeten. Dass nach über 10 Jahren da plötzlich ein Pfirsich wächst, tönt für mich jetzt so (ohne weitere Informationen dazu) doch eher unwahrscheinlich.
Apropos haben sie weisses Fruchtfleisch? Die finde ich nämlich besonders lecker. Seit einiger Zeit bekommt man bei uns diese flachen Pfirsiche mit dem weissen Fruchtfleisch... ich finde sie ein definitiver Gewinn gegenüber diesen kugelrunden "Industrie"-Pfirsichen, die bei uns über Jahrzehnte die Fruchtabteilungen dominierten.

Zitat:

Jaaaa...lecker! Die gabs bei uns mit Hackfleisch-Kräuterfüllung..sehr lecker.

Oh das klingt wirklich lecker... Smile

Zitat:

Meine Andenbeere (?) hat sich jetzt im November noch dazu entschlossen, zu blühen, nachdem ich fast dachte, das wird dieses Jahr auch nix mehr. Was mach ich jetzt mit ihr? Sie steht noch draußen, muß aber wohl bald rein, weil es doch langsam empfindlich kalt wird nachts....

Das ist eine gute Frage, am besten wäre überwintern in einem Kalthaus, solange es knappe Plusgrade sind, sollte sie sich überwintern lassen. Ist jedoch vermutlich einfacher gesagt als umgesetzt. Ich werde bei mir versuchen auf dem Balkon ein Gewächshaus (hab mir eines bei Bauhaus gekauft, aus transparenter Kunststofffolie, das man wie ein Zelt aufbauen kann) aufzubauen und bevor es dann in die Minusgrade geht, dort reinzustellen. Heizen will ich nicht, hoffe aber, dass es genügt, ggf. könnte ich mit Schafwolle (gibt in den Garten- und Baumärkten so entsprechende Fliese) noch zusätzlich schützen gegen erfrieren. Bei mir ist die Staude noch voller Früchte (geschätzt zwischen 30-50 junge Früchtchen und Blüten ggf. mit Fruchtansatz hängen da noch dran und das meiste wird wohl bis zum endgültigen Wintereinbruch nicht mehr reif werden).
Übrigens wenn du Beeren hättest, könntest du Zweige abschneiden und im Haus verkehrt aufhängen, die sollten dann offenbar noch reifen. Bei Blüten würde ich sagen, eben entweder kühl überwintern oder ggf. versuchen ins Haus zu nehmen und schauen, dass er sich mit der Wärme und dem trockenen Klima irgendwie zurechtfindet... diese Kombination ist für viele Pflanzen ja eher problematisch, aber ein Versuch wäre es sicher wert.
Eine dritte Möglichkeit wäre, sehr gut einpacken mit Vlies und dann in Hausnähe oder so überwintern. Da geht aber wohl Probieren über Studieren, vielleicht klappts, vielleicht nicht. Ich habe damit ehrlich auch noch nicht viel Erfahrung, ausser dass mein Physalis letztes Jahr bei Innenhaltung kaputt ging (vermutlich hatte er zu wenig Wasser bekommen).
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Lilith-Louhi
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BeitragVerfasst am: 14.11.2014 14:15    Titel: Re: Bilanz Gartenjahr 2014? Antworten mit Zitat

Naja, auszuschließen ist das nicht das der Pfirsich doch ein anderer ist, drum wollten wir ja unbeidngt wissen wie die Früchte ausschauen. Das Fruchtfleisch ist bei beiden Sorten orange und zum Kern hin rot.

Ein Foto vom Olivenkraut kann ich leider erst nächstes Jahr bieten, nun ist es nur ein hölzerner, abgeernteter Stumpf.
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