Wiesenkerbel

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Der Wiesenkerbel (Anthriscus sylvestris (L.) Hoffm.[1] (http://www.theplantlist.org/tpl1.1/record/kew-2641868)) gehört zur Gattung der Kerbel innerhalb der Familie der Doldenblütengewächse (Apiaceae). Er wird auch Hasengras, Heustängel oder Leiternkraut genannt.


Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Namen

engl. cow parsley; frz. cerfeuil sauvage, cerfeuil de bois; span. perifollo verde

Eignung als Futterpflanze

Die ganze Pflanze kann verfüttert werden.

Inhaltsstoffe

Flavonglykosid Apiin, Bitterstoffe, ätherisches Öl und Cumarine.

Die Pflanze

Der Wiesenkerbel ist eine bis zu 150 cm hohe Doldenpflanze mit doppelt bis dreifach gefiederten Blättern. Der Stengel ist gefurcht, unbehaart und hohl. Der Wiesenkerbel hat weiße Blüten in einer großen Dolde. Die einzelnen Samen werden bis zu 1 cm lang.

Vorkommen

Man findet die Pflanze auf Wiesen, an Heckensäumen und Wiesenrändern auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. Der Wiesenkerbel wächst bis in Höhen von 2400 m.


Literatur

  • Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München.
  • Eisenreich, W. (1995) : Der große Naturführer. Godrom Verlag
  • Dreyer, E. und Dreyer, W. (2005): Wildkräuter, Beeren und Pilze. Erkennen, sammeln und genießen. Kosmos, Stuttgart

Bilder

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