Kartoffel

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Die Kartoffel (Solanum tuberosum L. ssp. tuberosum) gehört zur Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae).

Kartoffel Pflanze
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Kartoffel Pflanze
Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Namen

Erdapfel, Grundbirne, Hartäpfel

frz. Pomme de terre

engl. Potato

getrocknete Kartoffelstücke
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getrocknete Kartoffelstücke

Eignung als Futterpflanze

Die ganze Kartoffelpflanze ist giftig, abgesehen von den Knollen. Diese sind ungiftig, allerdings enthalten grüne Stellen und Triebe wiederum Solanin und sind ebenfalls giftig. Die rohen Kartoffeln sind bei vielen Kleinsäugern wenig beliebt, werden unter anderem aber von Meerschweinchen gerne gefressen. Gekocht werden sie gerne an Nutztiere verfüttert.

Eignung für Chinchillas und Degus. Die rohen Kartoffel-Knollen beziehungsweise deren Schale werden erfahrungsgemäss von Chinchillas und Degus häufig verschmäht, obwohl sie in geringen Mengen durchaus angeboten werden können. In einigen Futtermischungen sind getrocknete Kartoffelstücke enthalten. Diese werden erfahrungsgemäss gut vertragen.

Eignung für Meerschweinchen. Die Reste der Kartoffel werden seit Jahrtausenden an Meerschweinchen verfüttert, weshalb Meerschweinchen die rohe Schale und die rohen Knollen in der Regel gut vertragen und auch gerne fressen. Die Kartoffel gehört nämlich zu einer bedeutenden Kulturpflanze der Anden, welche von den indigenen Völker der Anden seit langem kultiviert und genutzt wird.

Die Pflanze

Die Kartoffel stammt ursprünglich aus den südamerikanischen Anden. Dort kommen auch heute noch wild viele verschiedene Kartoffel-Arten vor.

Die Kartoffel ist eine bis zu 100 cm hohe Staude. Die Blätter sind kräftig grün und gefiedert. Die Blüten sind weiss und blühen zwischen Juni und August. Zwischen August und September bilden sich dann daraus grüne Beeren.

Giftigkeit

stark giftig!  [Details]

Giftige Pflanzenteile

Alle Pflanzenteile (Keime, Blüten, Beeren, Blätter, grüne Knollen) ausser die reifen Knollen. Grüne Stellen und Keime an der reifen Knolle sind allerdings wiederum giftig.

Inhaltsstoffe

Verantwortlich für die Giftwirkung ist unter anderem das Alkaloid Solanin, welches in allen giftigen Pflanzenteile vorkommt.

Literatur

  • Franke, W. (1997): Nutzpflanzenkunde. Georg Thieme, Stuttgart.
  • Alberts, A. Mullen, P. (2003): Giftpflanzen in Natur und Garten. Franckh-Kosmos, Stuttgart.

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