Gewöhnliche Felsenbirne

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-Die Felsenbirne (''Amelanchier ovalis''), auch "Felsenmispel" oder "Edelweißstrauch" genannt, gehört zur Familie der [[Rosaceae|Rosengewächse]] (Rosaceae). Die Gattung Amelanchier umfaßt 25 Arten, nur eine Art ist in Europa heimisch. Die Felsenbirne ist ein 1,5 bis 2 m hoher Strauch. Die jungen Zweige und die kleinen, ovalen Blätter sind jung weißfilzig behaart, später kahl. Die weißen Blüten erscheinen bereits vor dem Laubaustritt, sie sind in Trauben angeordnet. Die kugeligen, schwarzen Früchte sind blau bereift.+Die Felsenbirne (''Amelanchier ovalis''), auch "Felsenmispel" oder "Edelweißstrauch" genannt, gehört zur Familie der [[Rosaceae|Rosengewächse]] (''Rosaceae''). Die Gattung Amelanchier umfaßt 25 Arten, nur eine Art ist in Europa heimisch.
 +==Allgemeines==
-Der Strauch kommt in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas (in den Alpen bis 1.800 m ü. NN), in Nordafrika und Westasien vor. In Baden-Württemberg kommt die Art vor allem auf der Schwäbischen Alb und am oberen Neckar, vereinzelt auch im Schwarzwald und am Bodensee vor (Information: Alpenverein Baden-Württemberg). Die Felsenbirne ist auch ein recht häufiger Zierstrauch.+===Eignung als Futter/Giftigkeit===
- +Die Felsenbirne gilt als ungiftig bis gering giftig (je nach Quelle, vgl. Alberts & Mullen 2003).
-'''Fütterung/Giftigkeit:'''+Ihre Blätter und Samen enthalten einen gewissen, teils nur geringen Gehalt an verschiedenen Glykosiden. Sie sollten daher langsam Fütterung angefüttert werden, damit die Tiere sie vorsichtig probieren können. Wenn Symptome auftreten, sollten sie sich auf den Magen-Darm-Trakt beschränken. Bei Durchfall oder ähnlichen Erscheinungen ist die Gabe natürlich unverzüglich abzubrechen. Vergiftungsfälle bei Tieren sind bisher nicht bekannt.
-Die Felsenbirne gilt als ungiftig bis gering giftig (je nach Quelle).+
-Ihre Blätter haben einen gewissen Gehalt an verschiedenen Glykosiden und deshalb würde ich die Fütterung langsam angehen und es vorsichtig probieren. Wenn Symptome auftreten, sollten sie sich auf den Magen-Darm-Trakt beschränken. Bei Durchfall oder ähnlichen Erscheinungen ist die Gabe natürlich unverzüglich abzubrechen. Vergiftungsfälle bei Tieren sind bisher nicht bekannt. +
 +Fütterungserfahrungen gibt es beispielsweise mit [[Chinchilla]]s, aber auch mit [[Degu]]s.
Näheres unter folgendem Link: [http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/felsenbirne.html Giftzentrale Bonn] Näheres unter folgendem Link: [http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/felsenbirne.html Giftzentrale Bonn]
-==Links==+==Die Pflanze==
 +Die Felsenbirne ist ein sommergrüner, 1,5 bis 2 m hoher Strauch. Die jungen Zweige und die kleinen, ovalen Blätter sind jung weißfilzig behaart, später kahl. Die weißen Blüten erscheinen bereits vor dem Laubaustritt, sie sind in Trauben angeordnet. Die kugeligen, schwarzen Früchte sind blau bereift.
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 +Der Strauch kommt in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas (in den Alpen bis 1.800 m ü. NN), in Nordafrika und Westasien vor. In Baden-Württemberg kommt die Art vor allem auf der Schwäbischen Alb und am oberen Neckar, vereinzelt auch im Schwarzwald und am Bodensee vor (Information: Alpenverein Baden-Württemberg). Die Felsenbirne ist auch ein recht häufiger Zierstrauch.
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 +==Literatur und Links==
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* Bilder: [http://www.botanikus.de/Beeren/Felsenbirne/felsenbirne.html Botanikus.de] * Bilder: [http://www.botanikus.de/Beeren/Felsenbirne/felsenbirne.html Botanikus.de]
 +* Alberts, A. Mullen, P. (2003): Giftpflanzen in Natur und Garten. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart.
 +
 +''Fütterungserfahrungen aus Foren''
 +* [http://www.chinchillainfo.de/viewtopic.php?f=88&t=678 Felsenbirne für Chinchillas] bei [[Chinchillainfo.de]]
==Bilder== ==Bilder==

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Felsenbirne
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Felsenbirne

Die Felsenbirne (Amelanchier ovalis), auch "Felsenmispel" oder "Edelweißstrauch" genannt, gehört zur Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Die Gattung Amelanchier umfaßt 25 Arten, nur eine Art ist in Europa heimisch.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Eignung als Futter/Giftigkeit

Die Felsenbirne gilt als ungiftig bis gering giftig (je nach Quelle, vgl. Alberts & Mullen 2003). Ihre Blätter und Samen enthalten einen gewissen, teils nur geringen Gehalt an verschiedenen Glykosiden. Sie sollten daher langsam Fütterung angefüttert werden, damit die Tiere sie vorsichtig probieren können. Wenn Symptome auftreten, sollten sie sich auf den Magen-Darm-Trakt beschränken. Bei Durchfall oder ähnlichen Erscheinungen ist die Gabe natürlich unverzüglich abzubrechen. Vergiftungsfälle bei Tieren sind bisher nicht bekannt.

Fütterungserfahrungen gibt es beispielsweise mit Chinchillas, aber auch mit Degus.

Näheres unter folgendem Link: Giftzentrale Bonn (http://www.meb.uni-bonn.de/giftzentrale/felsenbirne.html)


Die Pflanze

Die Felsenbirne ist ein sommergrüner, 1,5 bis 2 m hoher Strauch. Die jungen Zweige und die kleinen, ovalen Blätter sind jung weißfilzig behaart, später kahl. Die weißen Blüten erscheinen bereits vor dem Laubaustritt, sie sind in Trauben angeordnet. Die kugeligen, schwarzen Früchte sind blau bereift.

Der Strauch kommt in den Gebirgen Süd- und Mitteleuropas (in den Alpen bis 1.800 m ü. NN), in Nordafrika und Westasien vor. In Baden-Württemberg kommt die Art vor allem auf der Schwäbischen Alb und am oberen Neckar, vereinzelt auch im Schwarzwald und am Bodensee vor (Information: Alpenverein Baden-Württemberg). Die Felsenbirne ist auch ein recht häufiger Zierstrauch.

Literatur und Links

  • Bilder: Botanikus.de (http://www.botanikus.de/Beeren/Felsenbirne/felsenbirne.html)
  • Alberts, A. Mullen, P. (2003): Giftpflanzen in Natur und Garten. Franckh-Kosmos Verlag, Stuttgart.

Fütterungserfahrungen aus Foren

Bilder

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