Wiesenbärenklau
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| Nach Berührung der Pflanze können unangenehme Rötungen und Schwellungen der Haut auftreten. Sie werden durch die lichtempfindlich machenden [[Furocumarine]] verursacht. | Nach Berührung der Pflanze können unangenehme Rötungen und Schwellungen der Haut auftreten. Sie werden durch die lichtempfindlich machenden [[Furocumarine]] verursacht. | ||
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| - | Der Wiesenbärenklau ist eine bis zu 150 cm hohe Doldenpflanze. Der Stengel ist kantig und dicht behaart. Die Blätter sind mattgrün, groß, gelappt und an der Oberseite behaart. Der Wiesenbärenklau hat weiße Blüten in einer großen Dolde. | + | Der Wiesenbärenklau ist eine bis zu 150 cm hohe, mehrjährige krautige Pflanze. Die Pflanze überdauert als [https://de.wikipedia.org/wiki/Hemikryptophyt Hemikryptophyt] (Flora Helvetica 2018). Der Stengel ist kantig und dicht behaart. Die Blätter sind mattgrün, groß, gelappt und an der Oberseite behaart. Der Wiesenbärenklau hat weiße Blüten in einer großen Dolde. |
| - | ===Vorkommen=== | + | Er ist ein Stickstoffzeiger und kommt auf nährstoffreichen Wiesen (Talfettwiesen/Fromentalwiese, Bergfettwiese/Goldhaferwiese), an Ufern, an Gräben, Waldrändern und in Staudenfluren vor (Fleischhauer et al. 2023, Flora Helvetica 2018). |
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| - | Man findet den Wiesenbärenklau auf Wiesen, an Ufern, Gräben und Waldrändern. | + | |
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| * Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München. | * Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München. | ||
| - | + | * Eisenreich, Wilhelm (1995) : Der große Naturführer. Godrom Verlag | |
| - | *Eisenreich, Wilhelm (1995) : Der große Naturführer. Godrom Verlag | + | * Rytz-Miller, Walter : Wiesenblumen. Hallwag Verlag, Bern |
| - | + | * Flora Helvetica (2018): [https://www.infoflora.ch/de/flora/heracleum-sphondylium-subsp-sphondylium.html Gemeiner Wiesen-Bärenklau]. Abgerufen online bei Infoflora.ch am 6. Dez. 2023. | |
| - | *Rytz-Miller, Walter : Wiesenblumen. Hallwag Verlag, Bern | + | |
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Version vom 13:15, 6. Dez 2023
Der Wiesenbärenklau (Heracleum sphondylium), auch Gemeiner Bärenklau genannt, ist eine Bärenklauart und gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae).
| Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Namen
engl. hogweed
Eignung als Futterpflanze
Besonders die jungen Blätter sind als Futter geeignte, aber auch den Stengel und die Wurzel kann man verfüttern.
Inhaltsstoffe
Zucker (bis 10%), Ölsäure, Bitterstoffe, Provitamin A, Eiweiß, Eisen, Magnesium, Calcium, Kalium und Vitamin C (vgl. Fleischhauer et al. 2007).
Nach Berührung der Pflanze können unangenehme Rötungen und Schwellungen der Haut auftreten. Sie werden durch die lichtempfindlich machenden Furocumarine verursacht.
Die Pflanze
Der Wiesenbärenklau ist eine bis zu 150 cm hohe, mehrjährige krautige Pflanze. Die Pflanze überdauert als Hemikryptophyt (https://de.wikipedia.org/wiki/Hemikryptophyt) (Flora Helvetica 2018). Der Stengel ist kantig und dicht behaart. Die Blätter sind mattgrün, groß, gelappt und an der Oberseite behaart. Der Wiesenbärenklau hat weiße Blüten in einer großen Dolde.
Er ist ein Stickstoffzeiger und kommt auf nährstoffreichen Wiesen (Talfettwiesen/Fromentalwiese, Bergfettwiese/Goldhaferwiese), an Ufern, an Gräben, Waldrändern und in Staudenfluren vor (Fleischhauer et al. 2023, Flora Helvetica 2018).
Literatur
- Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München.
- Eisenreich, Wilhelm (1995) : Der große Naturführer. Godrom Verlag
- Rytz-Miller, Walter : Wiesenblumen. Hallwag Verlag, Bern
- Flora Helvetica (2018): Gemeiner Wiesen-Bärenklau (https://www.infoflora.ch/de/flora/heracleum-sphondylium-subsp-sphondylium.html). Abgerufen online bei Infoflora.ch am 6. Dez. 2023.




