Wiesenkerbel
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| + | Der Wiesenkerbel ist eine mehrjährige, bis zu 150 cm hohe Doldenpflanze mit doppelt bis dreifach gefiederten Blättern. Der Stengel ist gefurcht, unbehaart und hohl. Der Wiesenkerbel hat weiße Blüten in einer großen Dolde. | ||
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| + | Der Wiesenkerbel ist in Europa beheimatet. Man findet die Pflanze im Flachland auf Wiesen, an Heckensäumen und Wiesenrändern auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. In den Alpen kommt die Pflanze auf nährstoffreichen Bergwiesen vor (Fleischhauer et al. 2007; Lauber & Wagner 2006). Der Wiesenkerbel wächst bis in Höhen von 2400 m. | ||
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| + | * Dreyer, E. und Dreyer, W. (2005): Wildkräuter, Beeren und Pilze. Erkennen, sammeln und genießen. Kosmos, Stuttgart. | ||
| + | * Eisenreich, W. (1995): Der große Naturführer. Godrom Verlag. | ||
| + | * Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München. | ||
| + | * Lauber, K. Wagner, G. (2006): Flora des Kantons Bern. Vom Jura zum Jungfraumassiv - 2000 Blüten- und Farnpflanzen. 4. Auflage. Haupt Verlag, Bern, Stuttgart, Wien. | ||
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Aktuelle Version
Der Wiesenkerbel (Anthriscus sylvestris (L.) Hoffm.[1] (http://www.theplantlist.org/tpl1.1/record/kew-2641868)) gehört zur Gattung der Kerbel innerhalb der Familie der Doldenblütengewächse (Apiaceae). Er wird auch Hasengras, Heustängel oder Leiternkraut genannt.
| Inhaltsverzeichnis |
Allgemeines
Namen
engl. cow parsley; frz. cerfeuil sauvage, cerfeuil de bois, cerfeuil des près; span. perifollo verde
Eignung als Futterpflanze
Die ganze Pflanze kann verfüttert werden.
Inhaltsstoffe
Flavonglykosid Apiin, Bitterstoffe, ätherisches Öl und Cumarine (Fleischhauer et al. 2007).
Die Pflanze
Der Wiesenkerbel ist eine mehrjährige, bis zu 150 cm hohe Doldenpflanze mit doppelt bis dreifach gefiederten Blättern. Der Stengel ist gefurcht, unbehaart und hohl. Der Wiesenkerbel hat weiße Blüten in einer großen Dolde. Die einzelnen Samen werden bis zu 1 cm lang.
Der Wiesenkerbel ist in Europa beheimatet. Man findet die Pflanze im Flachland auf Wiesen, an Heckensäumen und Wiesenrändern auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. In den Alpen kommt die Pflanze auf nährstoffreichen Bergwiesen vor (Fleischhauer et al. 2007; Lauber & Wagner 2006). Der Wiesenkerbel wächst bis in Höhen von 2400 m.
Literatur
- Dreyer, E. und Dreyer, W. (2005): Wildkräuter, Beeren und Pilze. Erkennen, sammeln und genießen. Kosmos, Stuttgart.
- Eisenreich, W. (1995): Der große Naturführer. Godrom Verlag.
- Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München.
- Lauber, K. Wagner, G. (2006): Flora des Kantons Bern. Vom Jura zum Jungfraumassiv - 2000 Blüten- und Farnpflanzen. 4. Auflage. Haupt Verlag, Bern, Stuttgart, Wien.




