Wiesenkerbel

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-Der Wiesenkerbel (''Anthriscus sylvestris'') gehört zur Gattung der [[Kerbel]] innerhalb der Familie der [[Apiaceae|Doldenblütengewächse]] (''Apiaceae''). Er wird auch Hasengras, Heustängel oder Leiternkraut genannt.+Der Wiesenkerbel (''Anthriscus sylvestris'' (L.) Hoffm.<sup>[http://www.theplantlist.org/tpl1.1/record/kew-2641868]</sup>) gehört zur Gattung der [[Kerbel]] innerhalb der Familie der [[Apiaceae|Doldenblütengewächse]] (''Apiaceae''). Er wird auch Hasengras, Heustängel oder Leiternkraut genannt.
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-''engl.'' cow parsley; ''frz.'' cerfeuil sauvage, cerfeuil de bois; ''span.'' perifollo verde+''engl.'' cow parsley; ''frz.'' cerfeuil sauvage, cerfeuil de bois, cerfeuil des près; ''span.'' perifollo verde
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===Inhaltsstoffe=== ===Inhaltsstoffe===
-Flavonglykosid Apiin, [[Bitterstoffe]], [[ätherisches Öl]] und [[Cumarine]].+Flavonglykosid Apiin, [[Bitterstoffe]], [[ätherisches Öl]] und [[Cumarine]] (Fleischhauer et al. 2007).
==Die Pflanze== ==Die Pflanze==
-Der Wiesenkerbel ist eine bis zu 150 cm hohe Doldenpflanze mit doppelt bis dreifach gefiederten Blättern. Der Stengel ist gefurcht, unbehaart und hohl. Der Wiesenkerbel hat weiße Blüten in einer großen Dolde.+Der Wiesenkerbel ist eine mehrjährige, bis zu 150 cm hohe Doldenpflanze mit doppelt bis dreifach gefiederten Blättern. Der Stengel ist gefurcht, unbehaart und hohl. Der Wiesenkerbel hat weiße Blüten in einer großen Dolde.
Die einzelnen Samen werden bis zu 1 cm lang. Die einzelnen Samen werden bis zu 1 cm lang.
-===Vorkommen===+Der Wiesenkerbel ist in Europa beheimatet. Man findet die Pflanze im Flachland auf Wiesen, an Heckensäumen und Wiesenrändern auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. In den Alpen kommt die Pflanze auf nährstoffreichen Bergwiesen vor (Fleischhauer et al. 2007; Lauber & Wagner 2006). Der Wiesenkerbel wächst bis in Höhen von 2400 m.
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-Man findet die Pflanze auf Wiesen, an Heckensäumen und Wiesenrändern auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. Der Wiesenkerbel wächst bis in Höhen von 2400 m. +
==Literatur== ==Literatur==
 +* Dreyer, E. und Dreyer, W. (2005): Wildkräuter, Beeren und Pilze. Erkennen, sammeln und genießen. Kosmos, Stuttgart.
 +* Eisenreich, W. (1995): Der große Naturführer. Godrom Verlag.
* Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München. * Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München.
-*Eisenreich, W. (1995) : Der große Naturführer. Godrom Verlag+* Lauber, K. Wagner, G. (2006): Flora des Kantons Bern. Vom Jura zum Jungfraumassiv - 2000 Blüten- und Farnpflanzen. 4. Auflage. Haupt Verlag, Bern, Stuttgart, Wien.
-*Dreyer, E. und Dreyer, W. (2005): Wildkräuter, Beeren und Pilze. Erkennen, sammeln und genießen. Kosmos, Stuttgart +
==Bilder== ==Bilder==
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 +[[Kategorie:Unproblematisch]]
 +[[Kategorie:Kräuter]]
 +[[Kategorie:Stauden]]
[[Kategorie:Wiese]] [[Kategorie:Wiese]]
 +[[Kategorie:Stickstoffzeiger]]
 +[[Kategorie:Pflanzen aus Europa]]

Aktuelle Version

Der Wiesenkerbel (Anthriscus sylvestris (L.) Hoffm.[1] (http://www.theplantlist.org/tpl1.1/record/kew-2641868)) gehört zur Gattung der Kerbel innerhalb der Familie der Doldenblütengewächse (Apiaceae). Er wird auch Hasengras, Heustängel oder Leiternkraut genannt.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Namen

engl. cow parsley; frz. cerfeuil sauvage, cerfeuil de bois, cerfeuil des près; span. perifollo verde

Eignung als Futterpflanze

Die ganze Pflanze kann verfüttert werden.

Inhaltsstoffe

Flavonglykosid Apiin, Bitterstoffe, ätherisches Öl und Cumarine (Fleischhauer et al. 2007).

Die Pflanze

Der Wiesenkerbel ist eine mehrjährige, bis zu 150 cm hohe Doldenpflanze mit doppelt bis dreifach gefiederten Blättern. Der Stengel ist gefurcht, unbehaart und hohl. Der Wiesenkerbel hat weiße Blüten in einer großen Dolde. Die einzelnen Samen werden bis zu 1 cm lang.

Der Wiesenkerbel ist in Europa beheimatet. Man findet die Pflanze im Flachland auf Wiesen, an Heckensäumen und Wiesenrändern auf nährstoffreichen Ton- und Lehmböden. In den Alpen kommt die Pflanze auf nährstoffreichen Bergwiesen vor (Fleischhauer et al. 2007; Lauber & Wagner 2006). Der Wiesenkerbel wächst bis in Höhen von 2400 m.


Literatur

  • Dreyer, E. und Dreyer, W. (2005): Wildkräuter, Beeren und Pilze. Erkennen, sammeln und genießen. Kosmos, Stuttgart.
  • Eisenreich, W. (1995): Der große Naturführer. Godrom Verlag.
  • Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München.
  • Lauber, K. Wagner, G. (2006): Flora des Kantons Bern. Vom Jura zum Jungfraumassiv - 2000 Blüten- und Farnpflanzen. 4. Auflage. Haupt Verlag, Bern, Stuttgart, Wien.

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