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Seltsames Verhalten bei Kaninchen
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Schlappohr
Freak


Anmeldungsdatum: 15.02.2013
Beiträge: 360

BeitragVerfasst am: 08.07.2013 16:15    Titel: Re: Seltsames Verhalten bei Kaninchen Antworten mit Zitat

Diene hat Folgendes geschrieben:
Kann man mit einem Kontraströntgen einen Darmverschluss ausserhalb der akuten Symptome fest stellen?

Das ist schwer zu sagen. Beim Kontrastmittelräntgen bekommt das Kaninchen eine weiße Flüssigkeit ins Maul eingeflößt. Dann wird das erste Röntgenbild gemacht. Man sieht dann wie sich das Kontrastmittel im Magen verteilt. Wenn der Magen gleichmäßig weiß ist, dann ist alles in ordnung. Wenn z.B. ein Haarballen im Magen ist, färbt der sich nicht sofort weiß. Wenn jetzt das Kontrastmittel nach einigen Stunden weitergewandert ist, mach man das nächste Röntgenbild. Man sieht dann wie sich der Darm weiß wird. Sollte das Kaninchen einen Haarballen haben, sammelt sich an der Oberfläche des Haarballens das Kontrastmittel an und wird nicht weitertransportiert. So wird dann auch nach längerer Zeit sichtbar, dass etwas im Magen verweilt und nicht weitertransportiert wird.
Bei Verengungen im Darm z.B. durch eine Kastrationnaht, Ablagerungen oder Fremdkörpern ( hier beim Hund: http://www.enpevet.de/Lexicon/ShowArticle/40965/Hund__Darmverschluss ) könnte es sein, dass sich das Kontrastmittel anstaut und an einer Stelle hängen bleibt. Das Futter könnte dann auch an dieser Stelle immer hängenbleiben und sich dann anstauen.
Hier noch mehr: http://www.tierklinik.de/medizin/erkrankungen-des-verdauungsapparates-bei-hund-und-katze/darmerkrankungen/darmverschluss?content=00273

Darmverschluss durch Kastrationsverwachsungen (Katze) http://www.katzentatzen.de/mueckeop.htm

Bei meinem Kaninchen haben zwei Röntgenaufnahmen gereicht. Das ist von Fall zu Fall unterschiedlich. Manchmal werden auch mehrere benötigt.

Vielleicht ist auch etwas mit der Blase oder der Niere. Eine Blasenentzündung oder Nierenentzündung kann auch sehr schmerzhaft sein. Nach Steinen oder Gries hat der TA sicher auf dem Röntgenbild gesucht.

Zitat:

Wir wissen nicht, ob es Zufall war, aber die Tests wurden oft und lange durchgeführt und während der Zeit, hatte sie immer auf einer Seite weniger bis gar nicht reagiert.

Kannst du die Test auch zuhause in Ruhe durchführen? Vielleicht verfälscht der Stress ja das Testergebnis.
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Miriam
Freak


Anmeldungsdatum: 06.09.2010
Beiträge: 370
Wohnort: Offenbach

BeitragVerfasst am: 08.07.2013 17:31    Titel: Re: Seltsames Verhalten bei Kaninchen Antworten mit Zitat

Diene hat Folgendes geschrieben:
Kann man mit einem Kontraströntgen einen Darmverschluss ausserhalb der akuten Symptome fest stellen? Vielleicht wäre ja ein Kontraströntgen vom Bauch ja erstmal eine sinnvolle Untersuchung, wenn man damit zumindest einen Abzess am Bauch, Darmentzündung, Kastrationsfolgen ausschliessen könnte. Oder auch einen Haarballen.


Also, wenn sie nicht noch zusätzlich Magen-Darmprobleme hat, die unbehandelt wieder verschwinden, denke ich, dass man eine Magen-Darmproblematik, die zu solchen gravierenden Symptomen führt eher ausschließen kann, denn erfahrungsgemäß macht eine derart gravierende Magen-Darmproblematik der Kreislauf nicht lange mit, wenn das Tier nicht sofort stabilisiert wird.

Ich dachte zuerst an evtl. Epilepsie, es spricht aber eigentlich dagegen, dass sie keine Köttel oder Urin während des Anfalls verliert. Das sollte jedoch lieber der Neurologe abschließend beurteilen, weil ich nicht weiß, ob es auch andere Epilepsiefälle gibt. Was dafür sprechen könnte, ist, dass sie nach einem Anfall sofort ans Futter geht. Trinkt sie dann auch vermehrt? Ich kenne allerdings auch Epilepsie-Kaninchen, die erstmal ein paar Extra-Runden nach einem Anfall gedreht haben, bevor sie wieder etwas futterten, aber ich denke, dass solche Anfälle auch sehr individuell ablaufen können.
Man könnte dieses im Auge behalten, aber interessant ist vor Allem diese Info:



Zitat:


Ich habe auch noch nicht erwähnt, dass sie bei den Reaktionstests bei einer Seite, der Hinterläufer und Vorderläufer weniger Raktionsvermögen bis gar kein Reaktionsvermögen hatte, als auf der anderen Seite. Aber wenn sie jetzt so hoppelt und sich bewegt ist kein Unterschied zu erkennen. Die Tests waren an und auf dem Behandlungtisch mit verschiedenen Bewegungen.
Wir wissen nicht, ob es Zufall war, aber die Tests wurden oft und lange durchgeführt und während der Zeit, hatte sie immer auf einer Seite weniger bis gar nicht reagiert. Die Tests müssen so 3 Tage nach dem letzten Vorfall gewesen sein.

Viele liebe Grüsse



Nein, ich denke nicht, dass es Zufall war. So ein Zufall macht keinen Sinn. Das meinte ich damit, dass es jetzt wichtig wäre, einen Spezialisten aufzusuchen. Der Haustierarzt kann Vieles untersuchen, aber wenn er/sie nicht auf eine Sache spezialisiert ist, wird er in schwierigen Fällen kaum auf ein Ergebnis kommen. Das ist auch beim Hausarzt für Menschen nicht anders. Wink
Wenn eine Seite mehr als die Andere reagiert, klingt das nach einem neurologischen Problem, was natürlich auch mit einem Tumor zusammenhängen kann, je nachdem wo er sitzt.

Ich würde einem Tier auch nicht unbedingt eine TA-Odyssee zumuten, deshalb wäre es günstig, wenn Du eine gute diagnostische Tierklinik hättest, wo Du nicht mit dem Tier hin- und herfahren musst, sondern der TA gleich vor Ort seine Kollegen mit anderen Spezialgebieten um Rat fragen kann, wenn er/sie nicht weiterkommt.
Ich könnte Dir leider nur eine TK im Raum Frankfurt empfehlen, aber das bringt Dir jetzt nicht sehr viel. Ich frag aber gerne mal rum, welche TK man bei Dir empfehlen kann.

Ich würde -wie gesagt- einen Termin beim Neurologen machen und mit ihm über ein CT sprechen. Hier bei uns in der TK macht man das ohne Narkose, weil Narkose immer ein Risiko bedeutet, welches man in diesem Fall umgehen kann, dieses macht die Sache auch günstiger. Das Kaninchen wird sehr eng gesetzt, so dass es sich nicht bewegen kann und weil ein Kaninchen auch nicht so groß ist, macht man auch gleich ein Ganzkörper-CT.
_________________
Liebe Grüße
Miriam
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Diene
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 07.07.2013
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 08.07.2013 20:44    Titel: Re: Seltsames Verhalten bei Kaninchen Antworten mit Zitat

Hi,

danke für eure ausführlichen Berichte.
Die Frage, wenn es vom Bauch kommt und so heftig ist, dass sie dann überhaupt noch lebt, habe ich mir auch schon gestellt. Weil ich sonst von solchen massiven Bauchproblemen auch eher Fälle kenne, wo sofort gehandelt werden muss. Sie hatte übrigens beim ersten Vorfall beim Besuch in der Tierklinik auch normale Temperatur. Wir hatten dort 3 ganze Stunden warten müssen, obwohl ich Dringlichkeit vermittelt habe, und als sie auf dem Behandlungstisch war, verhielt sie sich wieder völlig normal. Auch zu Hause dann. Die Blase wurde auf dem Röntgenbild auch nach Blasenschlamm und Steinen angeschaut, auch nichts auffälliges.
Von Wirbelsäule und Hüfte wurde dann extra ein Röntgenbild angefertigt.
In der Tierklinik würde wohl CT angeboten werden, aber ich bin von dieser Tierklinik nicht gerade begeistert. Ich habe von einer Tierklinik in Panitzsch einiges Gutes gehört.
Beim letzten Vorfall hat sie direkt danach Wasser getrunken, das war aber auch das 1. Mal, dass ich ihr Wasser direkt vor die Nase stellte, als sie wieder "normal" war. Und dann ging sie ans Futter. Sie sprang meistens wie erleichternd wirkend auf, dann ging es ans Futter (ausser beim letzten Mal erst ans ans Wasser, dann ans Futter). Aber danach trank sie dann an sich nicht mehr. Eigentlich sehe ich meine Kaninchen kaum trinken, drum war ihr Trinken, nach dem Vorfall auch eher Ausnahme und ungewöhnlich. Während des Vorfalls nahm sie nichts an.
Sie hat sonst übrigens keine Verdauungsbeschwerden, und auch sonst nie welche gehabt, weder Verstopfung, noch Blähung oder Ähnliches. Hefenproblem oder Parasiten auch nicht. Kot sieht wie gesagt, auch in Ordnung aus. Deutet eigentlich nichts auf ein Darm- oder Bauchproblem hin.
Miriam, vielleicht findest du ja noch eine empfehlenswerte diagnostische Tierklinik bei mir in der Nähe. Würde es gerne überdenken mit dem CT.
Aktuell hat die Tierärtzin mir empfohlen, falls sie es wieder macht (sie hat es bis jetzt immer Abends bis in die Nacht hinein gemacht) sie an einen sicheren Ort zu tun, wenn sie nicht sicher liegt und die Ruhe zu bewahren. Es ist schon beunruhigend, vorallem, wenn man dann denkt, vielleicht hat sie doch starke Schmerzen oder irgendwas "schlimmes" im Bauch. Wobei mich die Tierärtzin, zumindest in der Hinsicht, schon beruhigt hat.
Ich könnte die Reaktionstests theoretisch auch hier machen, zumindest habe ich noch im Kopf, was die Tierärtzin gemacht hat, aber ob ich das hin bekommen würde, wäre eine andere Sache. Ich glaube, das möchte ich ihr und mir weniger zumuten Wink

Viele liebe Grüsse
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kristin83
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 16.03.2013
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 08.07.2013 22:33    Titel: Antworten mit Zitat

Huhu Diene - du jetzt auch hier Grüsse
die Klinik mit der langen Wartezeit war die Uniklinik oder? Dort war ich damals auch nicht so zufrieden. Ich hab dort u.a. ein CT von Lucy machen lassen - waren so 150 Euro inkl Narkose und Material. Die haben Lucy damals nicht mehr viel Zeit gegeben - das war vor 3 Jahren und Lucy gibts immer noch... Nach Panitzsch fahr ich selber im Moment immer - bin bisher auch ganz zufrieden. Die haben mittlerweile auch ein CT. Falls du dich entscheidest mal hinzufahren, würd ich aber gleich einen Termin in der Spezialsprechstunde ausmachen, dann kommt man auch gleich zum Spezialisten und die haben dann auch entsprechend viel Zeit.

edit: was mir grad noch eingefallen ist - ein anderer TA, der wohl früher auch an der Uniklinik gearbeitet hat, hat mir später erzählt, dass die Auflösung von deren CT wohl gar nicht hoch genug wäre, um bei Kaninchen (speziell im Kiefer) genug zu erkennen. Was ich davon halten soll weiss ich zwar nicht, aber würde zumindest die falsche Prognose für Lucy erklären. Dann wär aber die Frage, ob das Gerät in Panitzsch besser ist. Da müsste man im Zweifel noch mal genauer nachfragen.
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Miriam
Freak


Anmeldungsdatum: 06.09.2010
Beiträge: 370
Wohnort: Offenbach

BeitragVerfasst am: 08.07.2013 22:47    Titel: Antworten mit Zitat

Ah, da bist Du ja, kristin83, hatte Dich gerade angeschrieben, weil ich einen Tipp bekommen habe Smile

kristin83 hat Folgendes geschrieben:
Falls du dich entscheidest mal hinzufahren, würd ich aber gleich einen Termin in der Spezialsprechstunde ausmachen, dann kommt man auch gleich zum Spezialisten und die haben dann auch entsprechend viel Zeit.


Auf jeden Fall! Das ist hier in Frankfurt auch so. Wenn man ohne speziellen Termin und speziellen TA-Wunsch (also in Deinem Fall erstmal Neurologe) hingeht, kommt man immer nur in die Notfallsprechstunde und es wird dann auch nicht richtig geschaut, sondern nur notfallmäßig behandelt.
_________________
Liebe Grüße
Miriam
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kristin83
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 16.03.2013
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 08.07.2013 23:02    Titel: Antworten mit Zitat

Miriam hat Folgendes geschrieben:
Ah, da bist Du ja, kristin83, hatte Dich gerade angeschrieben, weil ich einen Tipp bekommen habe Smile

kristin83 hat Folgendes geschrieben:
Falls du dich entscheidest mal hinzufahren, würd ich aber gleich einen Termin in der Spezialsprechstunde ausmachen, dann kommt man auch gleich zum Spezialisten und die haben dann auch entsprechend viel Zeit.


Auf jeden Fall! Das ist hier in Frankfurt auch so. Wenn man ohne speziellen Termin und speziellen TA-Wunsch (also in Deinem Fall erstmal Neurologe) hingeht, kommt man immer nur in die Notfallsprechstunde und es wird dann auch nicht richtig geschaut, sondern nur notfallmäßig behandelt.


Hab deine Nachricht grad gesehen Wink

So schlimm ist es dort zum Glück nicht, wenn man in der regulären Sprechstunde kommt, aber man weiss halt nie welche Tierärzte grad da sind. Wobei ich bisher immer abwechselnd bei 3 Tierärztinnen war, die alle nicht so schlecht waren. Es wird gründlich untersucht - aber keine sinnlosen Untersuchungen gemacht, die eh keine neuen Erkenntnisse bringen würden. Ohne Termin sind aber halt auch die Wartezeiten oft recht lang - zumindest am Samstag... Bei nem Neurologen war ich dort aber noch nicht und ob sie CT ohne Narkose anbieten, kann ich auch nicht sagen.
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Diene
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 07.07.2013
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 08.07.2013 23:16    Titel: Re: Seltsames Verhalten bei Kaninchen Antworten mit Zitat

Hi Kristin Grüsse
ja, bin geflüchtet und das Forum hier wurde mir empfohlen Wink
Ja, die Klinik war die Uni, und es war auch nicht meine erste schlechter Eindruck von dort. Deswegen hat ich vorsichtshalber auch das dort entstandene Röntgenbild von ihrem Bauch an meine Tierärtzin weiter gesendet um es von ihr beurteilen zu lassen. Vorallem, weil dort auch gesagt wurde, sie hätte KEINE Aufgasung, wiederum wurde mir eine Reihe von Medikamenten für die Behandlung einer Aufgasung mitgeben. Ich hatte ihr aber nichts davon gegeben, da der Bauch für mich auf dem Röntgenbild auch normal aussah und sie sich zu Hause wieder normal verhalten hatte. Was ich davon halten soll, weiss ich auch nicht.
Okay, also hast du mir so gesehen ja schon die Frage, ob in Panitzsch auch ein CT möglich ist, beantwortet. Ich möchte, wenn ich so eine Behandlung bei ihr machen lassen würde, auch eher sicher als unsicher wissen wollen, dass die Diagnosen so gut wie möglich gemacht werden. Deswegen kommt die Uniklinik für mich auch weniger in Frage. Danach wäre ich wahrscheinlich immer noch so unsicher wie vorher was ihre Problematik angeht.

Viele liebe Grüsse
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kristin83
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 16.03.2013
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 08.07.2013 23:46    Titel: Antworten mit Zitat

Ich lese hier auch schon seit einer Weile mit - interessant hier Wink
Das mit dem CT steht zumindest auf deren Homepage - bieten sie scheinbar seit gut einem Jahr an. Selber hab ich dort ja noch kein CT machen lassen.
http://www.tierdoctor-online.de/home.html
Ich das CT bei Lucy damals auch machen lassen, weil ich genauer wissen wollte, was nu bei ihr los ist. Allerdings war das Ergebniss so, dass man eh nichts weiter hätte machen können. Aber ganz so dramatisch war ihr Zustand damals ja scheinbar zum Glück doch (noch) nicht.

Achso - ich weiss nicht genau, wie lange so ein CT dauert - aber Zähne schleifen machen die dort mit einer Kurznarkose, bei der die Tiere sofort danach wieder wach und fit sind. Vlt kommt sowas ja in Frage fürs CT. Hab ich mit Lucy jetzt schon mehrfach durch und spätestens zuhause war sie jedesmal wieder fit und ist sofort losgehoppelt.
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Diene
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 07.07.2013
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 05.09.2013 00:44    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

wollte das hier mal aktualisieren.
Mitlerweile habe ich mich an die Tierklinik in Panitzsch gewendet. Wir waren erstmal so verblieben, dass ich der Tierärtzin alle gemachten Untersuchungen zu sende und sie sich ein Bild davon macht ehe ich mit meinem Kaninchen vorbei komme um dann erstmal zu sehen was noch in Frage kommt. Die Videos hat sie auch gesehen. Die Neurologin schliesst, so wie meine Tierärtzin, Epilepsie aus. Sie sieht auch eine ausgeprägte Schwäche in den Hinterläufern. In Frage kämen so einige Ursachen. Also, viel schlauer als vorher sind wir nicht. Sie riet zu einem erneuten Blutbild. E.C. wurde auch wieder erwähnt, auch, wenn der Titer beim letzten Blutbild als negativ gewertet wurde. Mir ist dann auch später noch eingefallen, dass die Süsse einige Monate bevor ich den ersten Vorfall sah, mal eine ziemlich grosse Verletzung am Unterbauch hatte, innen neben dem Bein, die unter Narkose genäht wurde (von einem anderen Tierarzt) ( die kam während einer Vergesellschaftung zu Stande, ich vermute, durch eine Jagerei hat sie sich am Steintunnel verletzt, hat nicht geblutet, war aber ziemlich tief, Bein hing leicht ab) Theoretisch könnte auch da die Ursache stecken, z.B. in Form einer Infektion (da käme Behandlung mit Antibiotikum in Frage) oder irgendeinem anderen Problem was daraus resultiert ist. Frakturen an der Wirbelsäule sind ausgeschlossen.
Am Wochenende hatte sie wieder so einen "Anfall", der diesmal länger ging. In Absprache mit meiner Tierärtzin habe ich ihr diesmal Schmerzmittel gegeben, in der Hoffnung es hilft ihr, aber ihr ging es dadurch nicht besser. Nun ist sie wieder völlig normal, wie jedesmal danach. Ein MRT bzw. CT hat die Tierärtzin nicht empfohlen, ihre Empfehlung ging in Richtung weiteres Blutbild und Harnuntersuchung.
Vermutlich werde ich morgen mit ihr nochmal zur Tierärtzin gehen und eins machen lassen. Mal schauen, was sie den Erkenntnissen der Neurologin sagt. Ich wäre froh, wenn sich mal ein Grund dafür finden lassen würde, um ihr ggf. helfen zu können. Auf E.C. möchte ich sie nicht einfach behandeln lassen, dazu scheint mir das zu uneindeutig und es kämen auch weiterhin andere Ursachen für ihr Verhalten in Frage.
Mal schauen, ob ein aktuelles Blutbild neue Erkenntnisse bringt.

Viele liebe Grüsse
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Diene
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 07.07.2013
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 07.09.2013 13:38    Titel: Antworten mit Zitat

Von meiner Süssen wurde nun nochmal Blut genommen und es wird nochmal der E.C. Titer bestimmt, auch, wenn der wohl nichts eindeutiges aussagen wird. Mit einem anderen Neurologen wird noch Kontakt aufgenommen, und ein CT angesprochen, in der Hoffung er sieht ein bilgebendes Verfahren als sinnvoll an. Die Verletzung die sie damals hatte, kann man als Ursache auch nicht ausschliessen, also, erweitern sich die Möglichkeiten. Thereotisch könnt ihr Verhalten auch Ausdruck von Schmerz sein, aber dazu ist die Auffälligkeit in den Hinterläufern wohl viel zu markant als dass sie sich aufgrund von Schmerzen so bewegt. Man kann sie ja leider nicht mal symptomatisch behandeln, weil es in so viele Richtungen gehen könnte. Ich hoffe mit einem CT klappt es und das es vielleicht auch was eindeutiges Aussagen wird.

Viele liebe Grüsse
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Diene
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 07.07.2013
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 22.09.2013 09:47    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

das Blutbild, also, die Organwerte waren weiterhin in Ordnung. Was neues hat das Blutbild so gesehen nicht ergeben.
Das die Süsse demnach EC haben könnte, ist doch eher unwahrscheinlich. Ihr geht es ausserhalb der Vorfälle ja auch gut. Sie verhält sich zumindest unverändert.
Anfang September hatte sie leider einen erneuten Ausfall (das Blutbild wurde danach gemacht) der diesmal an die 8 Stunden anhielt.
Mit Absprache der Tierärtzin bekam sie diesmal Schmerzmittel von mir. Wie eigentlich erwartet besserte es ihre Symptome nicht.
Bis auf das es länger ging und sie sich diesmal einnässte ( nach 2 Stunden) ( nicht ein Köttel habe ich in der Zeit gesehen) und sie 4 mal vom Wasser trank, als ich es immer wieder zu ihr stellte, waren alle Auffälligkeiten wie bei den anderen Vorfällen.
Meine Nerven langen blank und ich wäre fast schon wieder in die Klinik gefahren vor Sorge, auch, wenn mir bewsusst war, dass es nicht bringen würde. Wer weiss am Ende auch wie stressig es für sie gewesen wäre, in so einer Situation.
In der Tierklinik, von der ich nicht so begeistert bin, wurden nun auch alle Unterlagen von meinem Kaninchen an einen Neurologen weiter geleitet. Der Neurologe dort soll wohl sehr gut sein. Es ist wohl nur bzw. grössenteils die Notfallbesetzung die zu wünschen übrig lässt.
Immerhin habe ich dort nun einen Termin für mein Kaninchen in der Spezialsprechstunde bekommen, beim Neurologen.
Der ist Anfang Oktober.
Die andere Neurologin hatte keine weitere Diagnostik in Erwägung gezogen. Für den Neurologen habe ich auch noch ein Video von September hoch geladen. Da sieht man, bzw. deute ich es so, dass zeitweise irgendwas mir ihren Hinterläufen nicht stimmt, wo auch immer die Ursache steckt.

Viele liebe Grüsse
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Diene
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Anmeldungsdatum: 07.07.2013
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 22.09.2013 10:13    Titel: Antworten mit Zitat

Man sieht auch bei dem Vorfall von September am Bauch dass sie sich eingenässt hat. Sie pullerte einfach in einer Hütte und zog sich dann da durch. Normalerweise nutzt sie super die Toiletten. Und wenn eins der Partnerkaninchen kommt, steht sie nicht auf, obwohl sie möchte bzw. ich mir sicher bin, sie würde aufstehen, wenn sie könnte.
Ich habe Angst dass sie irgendwas an der Wirbelsäule hat. Da hoff ich ja fast drauf, dass sie sich "nur" irgendwo zeitweise einen Nerv einklemmt. Sie machte die Bewegungen keine 8 Stunden lag, zwischenzeitlich sass sie oft in Hennenhaltung da und zitterte. ( wie die letzten Vorfäle auch) Das machte mir auch die meisten Sorgen. Aber mit einmal war alles weg. Ich fasste sie noch an, sie war am zittern, eine Minute später sprang sie auf, lief ans Futter, und als ich sie anfasste, war auch das Zittern weg. Für mich ist unbefreiflich wie diese Auffälligkeiten mit einmal alle weg sind. Nicht nur eine davon. Ich kann nur hoffen, dass der Neurologe ein CT für sinnvoll erachtet oder eine andere Untersuchungsmethode, um ihr gegebenfalls helfen zu können.

Viele liebe Grüsse
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Diene
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Anmeldungsdatum: 07.07.2013
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 17.10.2013 18:01    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo,

der Spezialsprechstundentermin mit dem Kaninchen beim Neurologen war mitlerweile. Wirklich weiter gekommen sind wir nicht. Ein Kurzzeit-EKG war ohne Auffälligkeit. Ein Test auf Muskelschwäche (Blut) war auch ohne Hinweis, dass da was nicht stimmen könnte. Ihre Bewegungen sind normal, sie ist dort testweise gehoppelt und wurde körperlich auf Reflexe untersucht.
Wirklich einen Hinweis, dass ihr Problem in eine bestimmte Richtung geht, ist nicht gegeben. ( es wirkt wie Krämpfe und/oder Schwäche) Entweder ich schleppe sie nun von Untersuchung zu Untersuchung in der Hoffnung irgendwo wird irgendwas gefunden oder ich versuche sie im akuten Fall in die Tierklinik zu bringen um das ein EKG in diesem Moment stattfinden kann, um Herzrythmusstörungen auszuschliessen und ggf. ein Blutbild in dieser Phase gemacht werden kann. Die Klinik ist informiert, damit es im Fall der Fälle auch schnell geht. Habe mich für letzteres entschieden.
Der behandelnde Tierarzt empfindet das Ergebnis als unbefriedigend, ich irgendwo auch, und hört sich um.
Falls sich daraufhin etwas neues ergibt, meldet er sich.
Letzte Woche hatte ich leider wieder so einen Ausfall bei ihr beobachtet.

Viele liebe Grüsse
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Diene
Nager-Erforscher


Anmeldungsdatum: 07.07.2013
Beiträge: 26

BeitragVerfasst am: 18.10.2013 22:15    Titel: Antworten mit Zitat

die Überlegungen, was meinem Kaninchen fehlen könnte und was ich am Besten für sie mache, lassen mir nicht wirklich Ruhe. Ich bin auf dieses Thema gestossen, Kastrationsverwachsungen bei Wallachen als Ursache von Hinterhandlahmheit http://vetline.de/lahmheit_durch_verwachsung_des_samenstranges_nach_kastration/150/3252/67450 frage mich, ob das vielleicht auch bei weiblichen Kaninchen solche Symptome hervor rufen könnte?
Es wird dort auch als Spätfolge einer Kastration beschrieben.
Das lässt mich auch darüber nachdenken, ob es vielleicht Sinn macht, eine Untersuchung bei ihr machen zu lassen, die dies ein oder ausschliesst.

Viele liebe Grüsse
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Miriam
Freak


Anmeldungsdatum: 06.09.2010
Beiträge: 370
Wohnort: Offenbach

BeitragVerfasst am: 20.10.2013 20:28    Titel: Antworten mit Zitat

Hallo Diene,

tut mir leid, dass Ihr noch immer nicht weiter gekommen seid.

Ich könnte es mir als Folge der Kastra schon vorstellen. Ich würde gezielt um ein CT bitten.
Es gibt Kliniken, die es bei Kaninchen ohne Narkose machen, was dann auch günstiger ist. Das funktionier aber nicht bei sehr ängstlichen Tieren, weil sie in eine ganz enge Box gesetzt werden, damit sie sich nicht bewegen.
Bei Kaninchen wird dann auch oft der ganze Körper abgescannt, vielleicht findet Ihr so den Auslöser.
_________________
Liebe Grüße
Miriam
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