Rainkohl

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Der Rainkohl oder Gewöhnliche Rainkohl (Lapsana communis L.) ist die einzige Art der gleichnamigen Gattung und gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae).

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

Eignung als Futterpflanze

Der Rainkohl ist ungiftig und kann verfüttert werden. Bei Wildkaninchen steht der Rainkohl als regelmässig gefressene Futterpflanze auf dem Speisezettel (Turcek & Stiavnica 1959). In der Küche werden Blätter, Blüten und Triebe als Salat genutzt (Fleischhauer et al. 2007).

Die Pflanze

Der Rainkohl ist eine einjährige, bis zu 1 m hohe, krautige Pflanze. Seine blassgelben Blüten erscheinen zwischen Juli und September.

Inhaltsstoffe: Mineralstoffe, Schleim, Bitterstoffe, Inulin (in der Wurzel) (Fleischhauer et al. 2007).

Der Rainkohl ist eine wärmeliebende Halbschattenpflanze. Er wächst auf lehmigen Böden bis in 1200 m Höhe.

Literatur

  • Fleischhauer, G.S. Guthmann, J. Spiegelberger, R. (2007): Essbare Wildpflanzen. 200 Arten bestimmen und verwenden. AT Verlag, Baden, München.
  • Turcek, F. & Stiavnica, B. (1959): Beitrag zur Kenntnis der Fraßpflanzen des Wildkaninchens, Oryctolagus cuniculus (Linne, 1758), in freier Wildbahn. Säugetierkundliche Mitteilungen 7: 151-153.

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