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		<title>Kleinsäugerforum (Degupedia.de) Forum</title>
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		<description>Das Fachforum für naturnahe Kleinsäugerernährung und artgerechte Haltung</description>
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			<title>Kleinsäugerforum (Degupedia.de) Forum</title>
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			<title>Tierverbote und die Krise</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19826#19826</link>
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 10:00:12 +0100</pubDate>
			<description>Ja das Thema ist schwierig und meines Erachtens auch recht vielschichtig. Die Ethik ist sicher ein nicht unwesentlicher Punkt, gerade was die Tierhaltung angeht, muss man aber auch sagen, dass die ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ja das Thema ist schwierig und meines Erachtens auch recht vielschichtig. Die Ethik ist sicher ein nicht unwesentlicher Punkt, gerade was die Tierhaltung angeht, muss man aber auch sagen, dass die Tierhaltung sehr alt ist und keineswegs nur auf den Menschen beschränkt. So halten beispielsweise Ameisen schon seit viel längerem als der Mensch eigene Nutztiere: Es gibt nämlich Ameisenarten, die pflegen Läuse als Haustiere. Diese sind so abhängig von den Ameisen, dass diese sie nicht nur bewachen, sondern sie auch mitnehmen, wenn sie weiterziehen zu neuen saftigen Weiden, sprich in ihrem Falle sind das natürlich Futterpflanzen, Bäume etc. mit geeignetem Laub. Mehr noch, die Ameisen schützen die Läuse vor starken Regenfällen, indem sie sie rechtzeitig holen und unter den schützenden Schirm von Blättern und andere Verstecke transportieren. Doch das sind Details, die offenbar nur wenigen bekannt sind und es ist auch etwas das mich in der klassischen Tierschutz/Tierrechts-Diskussion stört, dass mit stereotypen Bildern, sprich stark überzeichneten Schwarz-Weiss Klischees gearbeitet wird. Das selbe Spiel dann wieder auf der Gegenseite, oft noch provoziert durch extreme Meinungen, was den Umgang mit Tieren angeht. Viele dieser blöden Sprüche bezüglich Tiere essen (z.B. &quot;Ich habe gerne Perde, aber nur auf dem Teller&quot;), sind nicht selten ein Zeichen der Unsicherheit oder Angeberei und ich habe den Eindruck, es ist eine Form eines grossen kommunikativen Missverständnis in unserer Gesellschaft. Zudem kann mit solchen übertriebenen Meinungen auch wunderbar davon abgelenkt werden, dass man vertieft und ernsthaft über ein Thema sich unterhalten kann, dass man gegenseitig Argumente anhört, prüft, darüber nachdenkt und auch dass man akzeptieren kann, dass es unterschiedliche Meinungen gibt.


</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Zudem unterscheidet sich die Einstellung der Neuseeländer zum Thema Tierhaltung von der der Norweger.
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Ja gut, da bin ich mir ehrlich gesagt nicht so sicher. Unterschiede gibt es sicher schon, ja, aber ich habe das Gefühl, dass es dort genauso ein Prozess des Umdenkens ist, nur ist er dort von grösster Dringlichkeit, ist doch die neuseeländische Tier- und Pflanzenwelt viel stärker durch die exotische Invasion bedroht, während bei uns seit der letzten Eiszeit die Mehrheit der Arten erst (wieder oder neu) eingewandert ist und dadurch einen anderen Konkurrenzdruck hatte. Um aber zurück zu Neuseeland zu kommen, Jahrzehnte, wenn nicht Jahrhunderte lang hatte man europäisches Getier zuerst eingeführt, dann verwildern lassen, dass man etwas zu jagen hat, das man kennt. Auch europäische Gräser wurden extra eingeführt, dass die Weidetiere etwas hatten, das sie fressen konnten: die meiste neuseeländische Kraut- und Gräserkost war ihnen zu wenig bekömmlich, zu hart (sprich zu viel Strukturkohlenhydrate, Lignine etc.) oder mit Pflanzenschutzstoffen gespickt etc. Das führte zu einer Jagdkultur, die auf sonderbaren Vorbedingungen beruht: um die einheimischen Tiere zu &quot;schützen&quot;, müssen diese sich nun fast unkontrolliert vermehrenden Neozoen gejagt werden und das nicht zu knapp. Die Jagd bekommt dadurch etwas Positives, aber wenn man die Wurzel tatsächlich anpacken will, dann merkt man es am Widerstand der Jagdzunft, dass die Jagd offenbar mehr ein bequemer Vorwand ist, denn gezielte Abschüsse und Befreiung vom Grosswild bedeutet eine Änderung am bisherigen Zustand. Das ist sicher auch ein Problem, andererseits zeigt Neuseeland, wenn es dort um das Aussterben der einheimischen Tier- und Pflanzenwelt geht, hat dort ein Umdenken stattgefunden, einst als lästig und schlecht angesehen, die man ausrotten und durch europäische Arten ersetzen müsse, sind die Kiwis heute stolz darauf. So gesehen denke ich, ist ein wesentlicher Faktor, dass man den grösseren Zusammenhang betrachtet und wie alles zusammenhängt. Eine Insel ist viel stärker durch plötzliche Einflüsse von aussen bedroht, da ein ständiger Austausch und damit verbundene Konkurrenz durch die Isolation stark unterbunden wurde. Auf dem Festland dagegen gab es schon immer ein Einwandern von exotischen Arten, mal mehr mal weniger und das lässt sich auch kaum unterbinden. Im Gegenteil, muss die Frage doch sein, wie man vernünftig damit umgeht. Wirksam ist dabei, was mit der aktuellen Situation arbeitet und diese geschickt lenkt, statt mit radikalen Ansätzen etwas verbieten zu wollen, was aber nicht stimmig mit der Situation ist und auch kaum sich in Einklang bringen lässt. Eine Abschirmung von ganzen Landesgrenzen gegenüber allerhand exotische Arten wäre zwar vielleicht machbar auf eine gewisse Zeit, aber verbunden mit einem irrsinnigen Ressourcenaufwand: nur schon in Neuseeland ist dieser immens um kleine Schutzgebiete auf dem Festland für die einheimische Tier- und Pflanzenwelt zu erhalten, doch dort ist der Druck etwas zu tun viel höher und der Nutzen denn auch höher im Vergleich zu seinen Kosten.

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Eine Änderung, wenn überhaupt, wird ein langwieriger Prozess sein - ähnlich wie beim Thema Ressourcensparen, Klimagedöns usw. Das passiert nicht von heut auf morgen, sondern wird noch viele Generationen brauchen, bis es in den Köpfen fest verankert ist. Wir können heute also bestenfalls (!) den Grundstein für ein Umdenken legen.
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Wahre Worte! Mehr als einen Grundstein dürfen wir tatsächlich auch nicht erwarten.
Wobei ich finde es ehrlich gesagt schon traurig, dass unsere Grundlage unseres Lebens, das Verständnis der Ökologie, sprich dem Zusammenwirken und der Gesetze, nach welcher in der Natur Prozesse ablaufen und Lebewesen untereinander oder mit ihrer Umwelt interagieren, so vernachlässigt wird. Aber vielleicht bräuchte es da auch einen Ruck, vielleicht auch mehr. Oder vielleicht gehört es halt auch dazu, dass die Menschheit sich so verhält wie sie es gehört, dass sich das dann halt irgendwie dann von selbst regelt. Was dann mit dem selbstverliebten Menschen passiert, das ist dann eine andere Frage, es scheint momentan aber eher so zu sein, dass ihm sein Denken im Wege steht. Insofern bin ich auch gar nicht so überzeugt ob Aktionismus ein sinnvolles Mittel ist und man sich nicht eher für das Kleine engagiert, das nahe Umfeld, das eigene Leben.

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Meine persönliche Einstellung zum Thema Tierhaltung ist bekannt; ich bin eigentlich Heimtierhaltungsgegner und meiner Meinung nach bräuchte es auch in der geregelten Zucht von Hund, Katz und anderem Getier bestenfalls die Hälfte aller Zuchtzwinger. 
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Ja ich weiss... ehrlich gesagt, wenn ich die vielen Hunde und Katzen sehe gehen mir oft auch kritische Gedanken durch den Kopf. Ich finde zwar der Hund auf der Weide, der noch eine Aufgabe hat und der sich nicht in grossen Mengen einfach vermehrt, hätte durchaus seine Berechtigung, auch ist diese Form des Zusammenlebens über mehrere Tausend Jahre gewachsen. Andererseits sind die Zustände in vielen Hundehaltungen und auch so manche Katzenhaltungen alles andere als sinnvoll: Sie müssen auch irgendwie zwischen uns Menschen, unserem Verkehr, Berufsalltag, unseren Gewohnheiten und künstlich geschaffenen Lebensräume ihren Platz finden. Dazu kommt noch das Problem der verwildernden Tiere und der Bedarf an Ressourcen. Mein Eindruck ist, dass kleinere Tiere, gerade solch langjährig gezüchtete Arten wie Meerschweinchen durchaus sinnvoll sein könnten, vorausgesetzt aber, dass das Umfeld stimmt, sprich es den Menschen einigermassen gut geht, dass das Interesse sich um die Tiere zu kümmern da ist und kulturell auch verankert ist. Bei den Exoten wiederum wäre eine Beschränkung auf wirklich interessierte und engagierte Halter vielleicht ein denkbarer Kompromiss, damit diese Tiere einigermassen artgerecht (soweit das halt möglich ist) gehalten werden und die Leute diese Tiere kennenlernen können. Gerade durch unsere Entfremdung von der Natur ist es wichtig, dass solche Berührungspunkte nicht gänzlich abbrechen und der Mensch diese dann mit sinnlosem Finanzwissen und anderem Ballast auffüllt. Das wäre vielleicht auch ein wohltuendes Mittel gegen die Exzesse in der Tierhaltung, die wir in letzter Zeit hatten.
Bei einem gänzlichen Verbot habe ich persönlich halt Bedenken bezüglich der langen Kulturgeschichte einiger Arten und den Berührungspunkte zur Natur, dass die Brückenfunktion, welche die Tiere zumindest für interessierte Leute haben, gänzlich verlieren würden und die Hürde, sich mit der Natur zu beschäftigen noch weiter in die Ferne rückt. Dazu kommt, dass ein Drang nach dem Unbekannten, der Natur, die man nur noch aus Literatur, Film usw. oft in stark romantisierter, emotinalisierter Form erlebt (in Form als Abenteuer, als heiles Paradies, als die Quelle des Gefährlichen/Bösen, als Quelle für das ewige Leben oder andere Fantasieversprechen etc.). Da wäre dann der Drang wahrscheinlich mit der Zeit gross danach, dass sich ein striktes Verbot schnell in sein Gegenteil verwandeln könnte. Dazu denke ich ist es auch nachhaltiger, wenn die Zukunft im Einklang mit Grundsätzen aus der Vergangenheit so gestaltet wird, dass sie akzeptierbar ist. Ein generelles Tierverbot bräuchte da schon sehr gute Argumente, dass es auch verstanden würde und wäre wahrscheinlich langfristig vermutlich nur in bestimmten Regionen (z.B. Neuseeland, wobei dort könnte man ja einheimische Arten halten) nachhaltig.
Wenn es nach mir ginge, wäre schon viel geholfen, wenn die Hunde- und Katzenhaltung hierzulande stark eingedämmt würde. Auch bei den Kleinsäuger könnte man sicher aufräumen, mein Wunsch wäre zwar mehr Diversität aber angesichts des Wissens bei der Haltung, wäre das wahrscheinlich ein Bereich, der auf wirklich interessierte und engagierte Halter beschränkt sein sollte. Dagegen wären gerade Insekten aus meiner Sicht sehr interessant als Hausmitbewohner, die in offener Haltung (z.B. Stabschrecken) eine Bereicherung sein könnten und wahrscheinlich auch aus ethischer Sicht interessant sein dürften. Bedenklich ist da jedoch wiederum, dass vor allem Schädlinge gerne gezüchtet werden (meist als Lebendfutter) und die Vermehrung dieser Tiere auch beachtet werden müsste. Wie aber Beispiele Weberknechte, Spinnen und Co. zeigen, gäbe es durchaus Arten, die unproblematisch sind und in unseren Wohnungen zurecht kommen. Vielleicht würden die Insekten uns aber auch zum Nachdenken bringen über Insektenethik, ob diese Tiere Bewusstsein haben, sie denken und fühlen können und wie wir mit ihnen umgehen.
Insofern könnten wir uns jetzt auch fragen, hat die Kleinsäugerhaltung uns vielleicht in diesem Punkte ihnen näher gebracht, dass man heute in der Gesellschaft überhaupt diskutieren kann ob diese Tiere Schmerz empfinden können, ob es gerechtfertigt ist, dass gesellige Arten einzeln gehalten werden, dass man sie überhaupt in Ansätzen heute erst ernst nimmt und sie nicht nur als Vorratsschädling (Mäuse) betrachtet, die heimlich Schäden verursachen und die man mit Gift und Fallen bekämpfen müsse?

Ich behaupte, dass man heute viel weniger als Spinner dasteht, wenn man sich für diese Tiere ernsthaft interessiert und sie nicht einfach nur als lästig und schädlich empfindet. Natürlich kommt es immer noch auf das gesellschaftliche Umfeld an und gerade in Gesellschaft ist es teilweise - so scheint es mir - ein gerne vorgeschobenes Schutzschild, dass man diese Tiere verachtet, andererseits sind viele auch mit Themen wie Lebensmittelunverträglichkeiten, Allergien etc. betroffen und können dadurch sich nicht einfach den konservativen Schubladenmuster bedienen und es abtun. Viele Leute zeigen so erst, so mein Eindruck, dass sie auch eine andere Seite haben, der sogenannte weiche Kern in der harten Schale.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2562</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Mendeley Literatur-Plattform</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19825#19825</link>
			<pubDate>Sat, 04 Feb 2012 08:38:50 +0100</pubDate>
			<description>Ein interessanter Ansatz:
http://www.mendeley.com/features/

Es handelt sich da offenbar um eine Literaturverwaltungssoftware, die plattformübergreifend funktioniert (Linux, Mac, Windows und iO ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ein interessanter Ansatz:
<a href="http://www.mendeley.com/features/" target="_blank">http://www.mendeley.com/features/</a>

Es handelt sich da offenbar um eine Literaturverwaltungssoftware, die plattformübergreifend funktioniert (Linux, Mac, Windows und iOS bzw. iPhone/iPod und iPad), aber zusätzlich auch noch eine Community-Plattform hat, in der über Gruppen man sich offenbar austauschen kann.

Zur Qualität und Nützlichkeit kann ich nicht viel sagen, da ich es noch nicht getestet habe, die Idee dahinter ist aber auf jeden Fall interessant. Nachteil: alles ist proprietär, sprich die Daten, die man da reinspeist wird man wohl nur noch unvollständig wieder rausbekommen, wenn man einmal wechseln möchte.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=6">Bibliothek des Wissens</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
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		</item>

		<item>
			<title>Geburtenkontrolle mit Hormonpräparate (chem. Kastration)</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19822#19822</link>
			<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 13:22:17 +0100</pubDate>
			<description>hej, hormonell aktive Stoffe sind immer problematisch. Angefangen bei der Pille, die nicht nur den Körper der Frauen verändert und viele ihrer Entscheidungen beeinflusst und nicht zuletzt auch ins ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>hej, hormonell aktive Stoffe sind immer problematisch. Angefangen bei der Pille, die nicht nur den Körper der Frauen verändert und viele ihrer Entscheidungen beeinflusst und nicht zuletzt auch ins Ökosystem Fluss gelangt, wo die Wirkungen total unbekannt sind. 

Hormonell aktive Stoffe (Hormonpräparate, Medikamente und Kunststoffe) beeinflussen ja schon lange die Geschlechterverteilung bei Tieren... Noch einen solchen Stoff in die Welt zu setzen ist m.E. unsinnig. 

Klar, Kastration ist natürlich ein starker Eingriff, da viele Hormone weg sind. Jedoch ist die Gabe von Hormonen viel Dramatischer. Viele wirkungsweisen sind unklar und oft wird z.B. Krebs oder chronische Krankheiten ausgelösst.

Kommt noch das Problem der Dosierung. Das würde man dann wohl in Tierversuchen an Degus und co testen? Sehr vielversprechend... Ein paar hundert Tiere würde das schon brauchen, bis das neue Wohlstandsmedikament für die industrialisierten Staaten auf dem Markt ist. Ich muss ja nicht erwähnen, das es Gebiete gibt, wo Forschung dringender nötig wäre, aber &quot;reiche&quot; Tierhalter rentieren sich auch mehr.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>lia</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2551</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Norwegen: 34 Jahre Reptilienhaltungsverbot</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19817#19817</link>
			<pubDate>Sun, 29 Jan 2012 17:12:39 +0100</pubDate>
			<description>Hallo zusammen,

es ist erstaunlich, dass in unserem freien Westeuropa ein als fortschrittlich geltendes Land wie Norwegen es geschafft hat, Reptilien seit nun über 30 Jahre zu verbieten. Im Jah ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo zusammen,

es ist erstaunlich, dass in unserem freien Westeuropa ein als fortschrittlich geltendes Land wie Norwegen es geschafft hat, Reptilien seit nun über 30 Jahre zu verbieten. Im Jahre 1977 setzten sie ein Gesetz in Kraft, welches die Haltung dieser Tiere fortan verbot. Die Bestände wurden getötet und bis auf wenige Ausnahmen wurde die Haltung verboten.

Was so sensationell klingt, wirft aber doch Fragen auf. Während gerade in Deutschland die Diskussion um Verbote von Terrarientiere und Kleinsäuger seit einiger Zeit in den entsprechenden Kreisen teils hitzig diskutiert wird, scheint es den meisten Halter kaum bekannt, dass eine solche Gesetzgebung in Norwegen schon längst Realität ist. Wieso? Und was hat sie gebracht?

Vielleicht hängt es gerade mit dem Resultat heute zusammen, dass man diesen Umstand ausserhalb von Norwegen kaum kennt, denn rühmlich ist die Situation heute in Norwegen keineswegs. Das Verbot konnte die Haltung nicht unterbinden so dass heute etwa 2% der Bevölkerung sich diese Tiere illegal hält und die Tendenz ist steigend. Die Polizei sieht denn auch wenig Handlungsbedarf, die Haltung von Reptilien wird als geringes Vergehen betrachtet und daher im Normalfall nicht geahndet und meist nur im Zusammenhang mit kriminellen Aktivitäten vollzogen. Es ist jedoch auch anzunehmen dass eine Anschwärzung, wie wir sie hierzulande bei nicht artgerechten Tierhaltungen kennen, durchaus ebenfalls vorkommen dürfte.
Der Einfluss auf die Haltung ist dagegen umso problematischer, denn eine artgerechte Haltung wird unter diesen Umständen stark erschwert, ähnlich wie in totalitären Staaten leben die Halter mit einer gewissen Sorge angezeigt zu werden und sind selbst beim annonymen Internet misstrauisch, getrauen sich oft nicht dort um Hilfe zu fragen, wenn Tiere krank werden oder sie andere Probleme bei der Haltung haben. Der Einschnitt in die Freiheit wirkt sich da besonders verheerend aus, mehr noch, führt der halbherzige Vollzug der Polizei dazu, dass die Tiere oft in den Terrarien qualvoll verenden, da sie mangels Tierärzte, die Wohnräume und Terrarien für mehrere Tage versiegeln und jeden Zugang untersagen. Werden Tiere getötet, weil sie beschlagnahmt und für illegal identifiziert wurden, dann werden sie oft qualvoll getötet, indem sie in einer Tiefkühltruhe eingefrohren werden oder im Winter samt Terrarium einfach in die Kälte gestellt werden. 

<span style="font-weight: bold">Auswirkungen und Trends</span>
Die Gesetzgebung konnte die Reptilienhaltung nicht verbieten, wie wir bereits eindrücklich gesehen haben, die illegale Haltung von 2% der Gesamtbevölkerung ist mehr noch ein beachtlicher Anteil der unsinnigerweise nun kriminalisiert wird. Problematisch ist insbesondere wie stark das Wissen um eine artgerechte Haltung unterbunden wird: es gibt kaum Literatur zur Haltung und zu Details dieser Arten. Was an Informationen vorhanden ist sind Tierbücher und Lexika mit sehr allgemein gehaltenen Informationen. Nicht unterschätzt werden darf auch der Umstand, dass gerade in Deutschland eine Zusammenarbeit von engagierten und erfahrenen Terrarianern mit zoologischen Einrichtungen stattfindet und so mancher Feldbiologe, der zum Schutz und Schutzprojekten der wilden Lebensräume von Reptilien und Amphibien weltweit beiträgt, selbst auch privat Echsen oder Lurche hält. Ein solcher Wissensaustausch wird in Norwegen durch das Gesetz gezielt unterbunden. Dazu hat es in der Vergangenheit auch zu einem Abwandern der Terrarianer in Nachbarsländer wie zum Beispiel Schweden gegeben.
Durch das Verbot gibt es zudem auch kaum sachkundige Tierärzte, was aber angesichts des grossen illegalen Bestands sehr schwer wiegt, da eine gute Versorgung selbst da nötig wäre, denn die Illegalität löst die Probleme letztlich nicht. Man könnte hier sogar Parallelen ziehen mit der Art und Weise, wie wir mit Flüchtlingen umgehen, die keine gültigen Papiere haben: Auch sie werden durch die Illegalität von der Öffentlichkeit bewusst ausgeblendet, stellen aber nach wie vor ein Problem dar und die Kriminalisierung verschärft Probleme nur noch und verhindert eine gute Integration. Dieses Muster ist also weder neu noch einzigartig, zeigt aber eine Form wie mit Populismus bei uns Probleme gezielt nicht gelöst werden und statt dessen unter den Teppich gekehrt dort weiter rumoren dürfen.

Das kommt natürlich den Medien zugute, die auf Kosten dieser Umstände gute Schlagzeilen zusammendichten können. In Norwegen können die Reptilien als gefährliche Schlangen bezeichnet werden, welche Kriminellen entfleucht seien:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
In newspapers herptiles are portrayed as dangerous animals that are kept by dangerous criminals. Headlines such as “snakes on the rise amongst heavy criminals” are not unusual.

Quelle: <a href="http://www.reptilweb.no/index.php/Reptilearticles-in-English/the-herp-ban-in-norway.html" target="_blank">http://www.reptilweb.no/index.php/Reptilearticles-in-English/the-herp-ban-in-norway.html</a>
</td>	</tr></table><span class="postbody">

Noch schwerer wiegt aber die Unkenntnis in der Bevölkerung, welche die Reptilien als hochgefährliche Kreaturen fürchtet. Schutzmassnahmen sind mangels Kenntnisse dieser Tiere schwer umsetzbar und der Durchschnittsbürger macht sich ohnehin nicht viel Gedanken um die Natur. Um das daraus entstehende schlechte Gewissen zu stillen begnügt er sich mit einer Spende an eine Tierschutzorganisation die irgendwo am anderen Ende weit weg von ihm, irgend eine ihn nicht näher interessierende komische Kreatur schützt oder sich sonstwie engagiert. Wichtig ist nicht, was sie genau tut, sondern dass das schlechte Gewissen auf bequeme Weise gestillt werden kann. Eine gefährliche Entwicklung wenn man bedenkt, wie einfach es ist, diese Haltung auszunutzen, da es immer wieder Organisationen gibt, die in die eigenen Taschen wirtschaften, da ihnen niemand genauer auf die Finger schaut. Den Tieren ist aber auch daher wenig geholfen, da ohne das Engagement und das Verständnis der Bevölkerung oft nur wenig bewegt werden kann. Das Verbot setzt also auch hier an und behindert wirkungsvolle Natur- und Tierschutzarbeit.

Behindert wird durch das Verbot auch die Arbeit des Naturschutzes, der versucht Lebensräume der Reptilien in Norwegen zu schützen. Dazu machen sich Leute strafbar, welche Reptilien halten um an ihnen zu arbeiten und daran arbeiten die gesetzlichen Bedingungen zu verbessern, da für wichtige Teile der Erkenntnis halt auch die lebenden Tiere wichtig sind, dass man ihr Verhalten beobachten kann, dass die Haltungsbedingungen bekannt sind und dass physiologische Merkmale direkt am lebenden Tier untersucht werden können etc.


<span style="font-weight: bold">Fazit</span>
Das Beispiel Norwegen zeigt, dass das langjährige Reptilienverbot sehr umfangreiche und vorwiegend negative Auswirkungen hat, die von der Gesellschaft zwar nur wenig zur Kenntnis genommen werden, für Norwegens Natur aber umso verheerender sind. In der Bevölkerung führte das Verbot dazu, dass die Medien mit hetzerischen und bewusst falschen Darstellungen ein Bild der Reptilienhaltung und der tatsächlichen Gefahr von Reptilien vermitteln, das sehr zum Nachteil dieser schützenswerten Tiere ist. Die Polizei, welche die Gesetze vollziehen muss ist wenig interessiert am Schutz der Tiere selber, diese verenden oft in den Terrarien oder wenn das nicht geschieht werden sie oft mit fragwürdigen Methoden umgebracht, die hierzulande zu Recht als tierquälerisch verschrien sind. Dazu leidet auch die Wissenschaft darunter, die stark eingeschränkt wird. Da hilft auch wenig, dass Zoos Reptilien halten dürfen und eine Ausnahmebewilligung bekommen. Die Forschung ist nämlich oft nicht bloss über zoologische Institute/Zoos organisiert, sondern wird gerade bei uns oft auch über engagierte Privatorganisationen und durch Eigeninitiative von Wissenschaftler gefördert. Dazu kommt, dass im Natur- und Biotopschutz einheimischer Arten und deren Lebensräume oft auch nicht Akademiker involviert sind, die durch das Verbot ebenfalls stark eingeschränkt werden.

Wo es Verlierer gibt, da gibt es natürlich auch Gewinner. Das Verbot bietet einen Vorwand zur Kriminalisierung ungenehmer Leute, die Polizei bekommt ein Mittel in die Hand gegen Leute vorzugehen, gegen die sie sonst nichts in der Hand hätte. Für die Medien ist es eine sehr nützliche Situation, da sie die Situation gezielt ausnutzen kann und sensationsgeile Schlagzeilen zusammendichten kann. Der Umstand dass Reptilienhalter einer illegalen Tätigkeit nachgeht beflügelt dabei zusätzlich die Sensationsgier der Medien, welche mit Kriminellen und Verbrechern Sterotypen zusammenstricken kann, die keineswegs der Wirklichkeit entsprechen, aber stark genug sind um die Emotionen der Leser durchzurütteln und ihre Aufmerksamkeit zu fangen. Ein weiterer Profiteur sind fragwürdige Tierrechtsorganisationen, welche einst diese Gesetzgebung durchgebracht haben. Zwar hat das Gesetz wenig gebracht, denn was früher legal gehalten wurde, ist jetzt illegal genauso noch da, nur dass halt die Tiere mehr unter den Missständen des Verbots mehr leiden, aber die Radikalisierung verkauft sich gut und lässt sich für Stimmungsmache und populistischen Aktivismus ausreizen.

Es geht also letztlich um ein verlogenes Geschäft auf Kosten der Tiere von Organisationen, die genau das Gegenteil vorgeben, als dass sie mit dem Gesetz wirklich bewirken. Eingedämmt wird nämlich nur eines: eine seriöse und artgerechte Haltung der Tiere und der Fortschritt bei der Verbesserung artgerechter Reptilienhaltung. Insofern ist die gesetzliche Lage Norwegens ein Armutszeugnis und Schandfleck der europäischen Heimtierhaltung. Statt intelligenten und wirkungvollen Massnahmen, die den Haltungsbedingungen der Tiere und der Eindämmung des Wildtierhandels zugute käme, kommt diese Gesetzgebung dem Schlag mit einer grossen Keule gleich, die alles kaputt macht, egal ob gut oder schlecht.

Da diese Gesetzgebung nun auch als Vorbild genommen wird von jenen Tier&quot;rechts&quot;organisationen für eine europäische Gesetzgebung, ist es umso wichtiger, dass dieses Thema in den Tierhalterkreisen nicht in Vergessenheit gerät und vor allem auch, dass sich die Tierhalter nicht gegenseitig ausspielen lassen.

Quelle zur Lage in Norwegen:
<a href="http://www.reptilweb.no/index.php/Reptilearticles-in-English/the-herp-ban-in-norway.html" target="_blank">http://www.reptilweb.no/index.php/Reptilearticles-in-English/the-herp-ban-in-norway.html</a></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=26">Wirbellose und Terraristik</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
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		</item>

		<item>
			<title>Terra Preta - Schwarze Amazonas Erde</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19805#19805</link>
			<pubDate>Thu, 26 Jan 2012 20:12:14 +0100</pubDate>
			<description>Hallo,

ich weiß nicht, ob es in diesem Thread: http://www.selbstvers.org/forum/viewtopic.php?f=17&amp;amp;t=646 noch irgendwas interessantes an Infos gibt, oder ob nur rumgequatscht wird. Ich habe  ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo,

ich weiß nicht, ob es in diesem Thread: <a href="http://www.selbstvers.org/forum/viewtopic.php?f=17&amp;t=646" target="_blank">http://www.selbstvers.org/forum/viewtopic.php?f=17&amp;t=646</a> noch irgendwas interessantes an Infos gibt, oder ob nur rumgequatscht wird. Ich habe mich mit dem Thema nicht beschäftigt. Aber mir viel ein, dass es hier ein Thema dazu gab. Vielleicht kann ja jemand etwas brauchbares drin finden.
Viele Grüße,
Wieselchen</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=6">Bibliothek des Wissens</category>
			<dc:creator>Wieselchen</dc:creator>
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		</item>

		<item>
			<title>Degu singt</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19804#19804</link>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 21:40:44 +0100</pubDate>
			<description>Eher Pfeilflaute in mehreren Tonarten, dabei sieht es ab  und zu ein bisschen aus als würde sie breit grinsen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Eher Pfeilflaute in mehreren Tonarten, dabei sieht es ab  und zu ein bisschen aus als würde sie breit grinsen.</div>

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			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=23">Stachelschweinverwandte (Hystricognatha)</category>
			<dc:creator>Molli</dc:creator>
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		</item>

		<item>
			<title>Modetrend: kosmetischer Content</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19803#19803</link>
			<pubDate>Wed, 25 Jan 2012 18:40:08 +0100</pubDate>
			<description>Ja häufig können sich einige damit durchbringen, die es geschickt anstellen, oft ist es allerdings auch so, so scheint es mir zumindest, dass ein sehr kleiner Teil gut profitiert, während viele eh ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ja häufig können sich einige damit durchbringen, die es geschickt anstellen, oft ist es allerdings auch so, so scheint es mir zumindest, dass ein sehr kleiner Teil gut profitiert, während viele eher schlecht denn recht davon leben können wenn überhaupt, wobei natürlich die Lebenshaltungskosten auch keine unbedeutende Rolle spielt. Es gibt zum Beispiel auch ein Amerikaner, der betreibt eine Fotoinfoseite, auf der er über Grundlagen, Fototests usw. informiert, sehr ausführlich und kompetent. Er fordert zum freiwilligen Spenden auf, was offenbar auch rege genug getan wird, so dass er sich und seine Familie damit durchbringen kann. Jedem das Seine halt.

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Die 2. Domain hat die Anzeigen schon gleich in Maushöhe – und bietet nur spärliche Information, die man noch dazu erst mal finden muss. Wenn man sie gefunden hat, ist man so schlau wie vorher. Der Aus- und Rückweg: Über die Google-Anzeigen. Es gibt Tage, an denen erreicht die Site Klickraten von 40%
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Was mich immer wieder erstaunt, es gibt offenbar genug Leute, welche die Google-Werbung nicht blocken. Dabei ginge das ziemlich einfach, so dass das immer das erste ist, was ich tue, wenn ich ein neu installiertes System oder Browser in Betrieb nehme.

<span style="font-style: italic">Ich kann mir ehrlich gesagt auch nicht vorstellen, dass es gross was bringt. Aber vielleicht müsste ich mal meinen Werbeblocker deaktivieren und schauen, ob und was so Seiten jeweils für Anzeigen schalten... .</span>

Du wirst dich wundern... kaum eine Seite heute, die nicht Werbung schaltet, bis auf ein paar wenige.
Ich merke es jedes Mal wieder, wenn ich mit einem mobilen Browser/Gerät unterwegs bin. Die Dinger sind in diesem Punkte ziemlich beschränkt, insbesondere iOS ist mehr eine Beleidigung denn ein echtes Betriebssystem, andererseits halt schön gemacht und man muss nichts denken. Langfristig wird dieses Konzept aber keinen Bestand haben, ebenso Android in seiner heutigen Form, wobei Android ist da anpassungsfähiger und ich denke auch daher schon heute erfolgreicher.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=18">BBB: Beobachtungen, Blogs, Berichte</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2554</guid>
		</item>

		<item>
			<title>[Biete] alte RODENTIA-Zeitschriften (2003-2005)</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19796#19796</link>
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 19:05:38 +0100</pubDate>
			<description>Oh, gute Sache. Das hatte ich auch schon vor. Da ich (bis auf eine Ausgabe) andere Ausgaben als Atropa hier habe, macht es hoffentlich nichts, wenn ich mich anschließe. Wenn du was dagegen hast, g ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Oh, gute Sache. Das hatte ich auch schon vor. Da ich (bis auf eine Ausgabe) andere Ausgaben als Atropa hier habe, macht es hoffentlich nichts, wenn ich mich anschließe. Wenn du was dagegen hast, gibt mir einfach bescheid. Bei der Nr. 25 bitte ich, zuerst Atropa anzuschreiben.

<span style="font-weight: bold">Nr. 4 (November/ Dezember 2001)</span>
&quot;Wie funktioniert&quot; ein Zwergkaninchen?
Kleinsäuger Madagaskars
Haltung von Cuy-Meerschweinchen
Zwerghamster

<span style="font-weight: bold">Nr. 20 (Juli/ August 2004)</span>
Rassekaninchen
Kleinsäuger Griechenlands
Buschschwanzrennmäuse
Toxikose bei Meerschweinchen
Natürlich Gehegegestaltung

<span style="font-weight: bold">Nr. 22 (November/ Dezember 2004)</span>
Grasmäuse
Nagersystematik
Spaziergang mit Frettchen
Ratten im Winter
Rassemeerschweinchen

<span style="font-weight: bold">Nr. 25 (Mai/ Juni 2005)</span>
Die Farben der Frettchen
Rattenkäfige im Eigenbau
Aussengehege für Kaninchen
Afrikanische Mäuse

<span style="font-weight: bold">Nr. 31 (Mai/Juni 2006)</span>
Rennmäuse mit Dilute-Faktor
Kaninchenkäfige
Farbzucht von Weissbauchigeln
Nager Südamerikas

Die auch bei Atropa 3,50 € zzgl. Versand. Falls jemand alle haben möchte, sprech mich einfach an wg. Preis. Vielleicht können wir dann noch ein bisschen was machen.[/b]</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=29">Tauschbörse</category>
			<dc:creator>Wieselchen</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2555</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Zwergmäuse (Micromys) bei hkm</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19791#19791</link>
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:51:06 +0100</pubDate>
			<description>Hallo,

Danke vielmals für den Link. Ich kann diesen sympathischen Mäuschen stundenlang zuschauen. Danke für den Tipp, grad auch mal sehen, wie andere Leute die Mäuschen halten und füttern :).  ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo,

Danke vielmals für den Link. Ich kann diesen sympathischen Mäuschen stundenlang zuschauen. Danke für den Tipp, grad auch mal sehen, wie andere Leute die Mäuschen halten und füttern <img src="images/smiles/icon_smile.gif" alt="Smile" border="0" />. 

Aber der Beitrag vorher mit dem inszenierten Nachbarschaftskatzenstreit <img src="images/smiles/icon_rolleyes.gif" alt="Augenrollen" border="0" /> . Hätte ich nichts von den Zwergmäusen gewusst, hätte ich spätestens da ausgeschaltet und ich hätte die schönen Mäusebilder ganz verpasst.


Der gezeigte Tierhalter hat auch einen informativen Webauftritt
<a href="http://www.eurasische-zwergmaus.de/" target="_blank">http://www.eurasische-zwergmaus.de/</a>
und das hier fand ich auch sehr schön: 
<a href="https://plus.google.com/photos/110204981403688418575/albums/5337621271906004881" target="_blank">https://plus.google.com/photos/110204981403688418575/albums/5337621271906004881</a>


Gut zu wissen, dass Teichfolien einsetzen und Erde einfüllen und Befplanzen, einigermassen zu funktionieren scheint. Denn ein bepflanztesgehege mit Innengrund war in etwa das, was ich gerne mal als Zwergmausgehege ausprobiert hätte, sobald ich mal Platz und Geld und Zeit habe, diesen lange gehegten Tierhaltungswunsch umzusetzen.

Eine Aussenhaltung würd mich jedoch auch reizen. Müsste mich da aber mal noch genauer erkundigen und ran tasten. Ich denke aber, dass es machbar sein könnte, es sind ja schliesslich Tiere, die in der Natur ähnliche klimatische Bedingungen vorfinden. 


</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">Genial finde ich übrigens das gezeigte Gehege mit den Metallschnapper.</td>	</tr></table><span class="postbody">
Ja, ich auch.  So kleine Tiere, die nichts aufdrücken, sind schon praktisch.


Liebe Grüsse 
Lina <img src="images/smiles/icon_smile.gif" alt="Smile" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=27">Exotische und sonstige Kleinsäuger</category>
			<dc:creator>Noraja</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2552</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Regionalpresse legt sich für Kleinsäuger ins Zeug</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19790#19790</link>
			<pubDate>Mon, 23 Jan 2012 00:25:19 +0100</pubDate>
			<description>Huhu,

beim Stöbern bei Youtube bin ich auf folgendes Video gestossen:
http://www.youtube.com/watch?v=zPovUK8W_YE

Eine motivierte Redakteurin stellt hier zwar etwas hemdsärmlig aber sympatis ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huhu,

beim Stöbern bei Youtube bin ich auf folgendes Video gestossen:
<a href="http://www.youtube.com/watch?v=zPovUK8W_YE" target="_blank">http://www.youtube.com/watch?v=zPovUK8W_YE</a>

Eine motivierte Redakteurin stellt hier zwar etwas hemdsärmlig aber sympatisch die zu vermittelnden Pfleglinge vor: Kaninchen, Degus, Meerschweinchen (und ein Vogel).

Dazu dürfen natürlich auch kurze Infos zu Ernährung und Haltung der betreffenden Tiere nicht fehlen.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2553</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Laufrad Selbstbau</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19787#19787</link>
			<pubDate>Sun, 22 Jan 2012 22:20:44 +0100</pubDate>
			<description>Noch ein Laufradeigenbau:
http://www.degus-online.de/phpbb/viewtopic.php?f=6&amp;amp;t=36727

Dieses Mal ein Bauwerk aus Holz (Halterung, Rad-Seitenwand) mit Lauffläche aus Blech.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Noch ein Laufradeigenbau:
<a href="http://www.degus-online.de/phpbb/viewtopic.php?f=6&amp;t=36727" target="_blank">http://www.degus-online.de/phpbb/viewtopic.php?f=6&amp;t=36727</a>

Dieses Mal ein Bauwerk aus Holz (Halterung, Rad-Seitenwand) mit Lauffläche aus Blech.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=1003</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Kranker Degu - Schlaganfall..?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19780#19780</link>
			<pubDate>Sat, 21 Jan 2012 10:25:56 +0100</pubDate>
			<description>Hat leider nichts geklappt :( sie ist heute Nacht gestorben</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hat leider nichts geklappt <img src="images/smiles/icon_sad.gif" alt="Sad" border="0" /> sie ist heute Nacht gestorben</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=31">Gesundheit</category>
			<dc:creator>miamuh</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2546</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Clickertraining</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19775#19775</link>
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 20:34:13 +0100</pubDate>
			<description>In Rennerkreisen wird momentan fleissig geclickert, hauptsächlich aber unter Verwendung dieses bestimmten Targetsticks, was ich etwas langweilig finde: http://www.rennmaus.de/forum/basiswissen/ver ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>In Rennerkreisen wird momentan fleissig geclickert, hauptsächlich aber unter Verwendung dieses bestimmten Targetsticks, was ich etwas langweilig finde: <a href="http://www.rennmaus.de/forum/basiswissen/verhalten/132019-ultimativer-zaehmungstipp-klicker/" target="_blank">http://www.rennmaus.de/forum/basiswissen/verhalten/132019-ultimativer-zaehmungstipp-klicker/</a></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>Knusper</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2503</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Constructional Aggression Treatment (CAT)</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19774#19774</link>
			<pubDate>Fri, 20 Jan 2012 20:27:33 +0100</pubDate>
			<description>Hier hab ich nochwas zu Ratten gefunden, genannt &amp;quot;RAT-C&amp;quot;: http://www.joinrats.com/RAT-C/HARRIETT/Harriett/19210925_97BC22</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hier hab ich nochwas zu Ratten gefunden, genannt &quot;RAT-C&quot;: <a href="http://www.joinrats.com/RAT-C/HARRIETT/Harriett/19210925_97BC22" target="_blank">http://www.joinrats.com/RAT-C/HARRIETT/Harriett/19210925_97BC22</a></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>Knusper</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2540</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Mein Degu wird vom Neuzugang gebissen</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19766#19766</link>
			<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 20:42:21 +0100</pubDate>
			<description>Huhu,

Vergesellschaftungen sind immer ein schwieriges Thema. Welche Tiere zusammenpassen und welche nicht, zeigt sich nicht selten erst mit der Zeit. Dass es nach einiger Zeit zu Problemen komm ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huhu,

Vergesellschaftungen sind immer ein schwieriges Thema. Welche Tiere zusammenpassen und welche nicht, zeigt sich nicht selten erst mit der Zeit. Dass es nach einiger Zeit zu Problemen kommt in zusammengewürfelten Gruppen hört man leider immer wieder. Ein Patentrezept gibt es da nicht, man muss sich überlegen, welche Kombinatinen gehen könnten und dann halt ausprobieren.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=23">Stachelschweinverwandte (Hystricognatha)</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2542</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Würgeverhalten von Boas (Boback et al. 2011)</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19764#19764</link>
			<pubDate>Wed, 18 Jan 2012 12:26:34 +0100</pubDate>
			<description>Huhu,

über web.de bin ich auf einen interessanten Artikel gestossen. Und zwar haben Forscher Experimente gemacht mit Boas, wie sie ihre Beute würgen. Dabei simulierten sie eine belebte Beute, d ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huhu,

über web.de bin ich auf einen interessanten Artikel gestossen. Und zwar haben Forscher Experimente gemacht mit Boas, wie sie ihre Beute würgen. Dabei simulierten sie eine belebte Beute, der mittels einer Pumpe ein künstlicher Puls immitiert wurde. Die Schlangen reagierten alle darauf und würgten die Beute deutlich länger als tote Beute:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Dabei zeigte sich, dass Ratten mit &quot;Herzschlag&quot; etwa 20 Minuten lang gewürgt wurden - doppelt so lange wie Beute ohne vermeintlichen Puls. Auch der Druck war im Mittel etwa doppelt so hoch wie bei lebloser Beute. Bei den &quot;lebenden&quot; Ratten variierten die Schlangen zudem häufig Druck und Körperstellung. Die Tiere ließen erst los, nachdem die Pumpe eine Weile abgestellt - und damit der künstliche Puls nicht mehr zu spüren war. Selbst Schlangen, die nie lebende Beute gefangen hatten, zeigten dieses Verhalten, berichten die Forscher. Es sei also zumindest teilweise angeboren.

Quelle: <a href="http://web.de/magazine/wissen/tiere/14549150-boas-wuergen-beute-bis-zum-letzten-herzschlag.html" target="_blank">http://web.de/magazine/wissen/tiere/14549150-boas-wuergen-beute-bis-zum-letzten-herzschlag.html</a>
</td>	</tr></table><span class="postbody">

Diese Studie zeigt also, dass die Art und Weise, wie Beutetiere bei Würgeschlangen verabreicht werden (tot oder lebend) einen deutlichen Einfluss auf ihr Verhalten hat.

Da mich die Originalstudie interessierte suchte ich im Internet und stiess dann via einem Bericht bei BBC, dem hier...:
<a href="http://www.bbc.co.uk/nature/16580969" target="_blank">http://www.bbc.co.uk/nature/16580969</a>

...auf die Originalstudie:

Boback et al. (2011). Snake modulates constriction in response to prey's heartbeat. Biol. Letters
<a href="http://rsbl.royalsocietypublishing.org/content/early/2012/01/11/rsbl.2011.1105" target="_blank">http://rsbl.royalsocietypublishing.org/content/early/2012/01/11/rsbl.2011.1105</a>
doi:10.1098/rsbl.2011.1105</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=26">Wirbellose und Terraristik</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2543</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Thema Barf und der heilige Grahl</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19762#19762</link>
			<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 12:09:44 +0100</pubDate>
			<description>Meist holt man sich Toxoplasmose über Obst und Gemüse und nicht über die Katzen. Meine Tierärztin riet mir, als ich schwanger war, mir nach dem Klo säubern die Hände zu waschen. Das wars auch scho ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Meist holt man sich Toxoplasmose über Obst und Gemüse und nicht über die Katzen. Meine Tierärztin riet mir, als ich schwanger war, mir nach dem Klo säubern die Hände zu waschen. Das wars auch schon.

Ich habe zwei Schwangerschaften mit Katzen hinter mir und nichts ist passiert

Sorry fürs OT aber was werden das erst für Übermütter werden, wenn die jetzt schon so ne Panik schieben?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>Luder</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2521</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Deutschland gehen die Amseln aus</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19760#19760</link>
			<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 17:02:31 +0100</pubDate>
			<description>Ja, der Feldsperling (passer montanus) Er ist im Vergleich zum Haussperling (passer domesticus) immer noch selten/er, aber offenbar ausser Gefahr. Man muß das halt alles in einer gewissen Relation ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ja, der Feldsperling (<span style="font-style: italic">passer montanus</span>) Er ist im Vergleich zum Haussperling (<span style="font-style: italic">passer domesticus</span>) immer noch selten/er, aber offenbar ausser Gefahr. Man muß das halt alles in einer gewissen Relation sehen. Zumal die Amsel wirklich immer noch alles andere als bedroht ist!

Und vor einigen Jahren gab es Grünfinkenmassensterben, woran wohl auch ein Virus schuld hatte. Wie gesagt, sowas gibt es immer mal wieder. Ich denke tatsächlich, dass das mit dem Usutu &quot;nur&quot; so gepusht wird, weil es A. auch für Menschen u.U. bedrohlich werden kann und es B. eben im unmittelbaren Zusammenhang mit dem Klimawandel steht (angeblich).</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=30">Vögel und Wildtiere</category>
			<dc:creator>atropa belladonna</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2541</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Degu verhält sich im Käfig anders</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19744#19744</link>
			<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 16:10:52 +0100</pubDate>
			<description>Vielen Dank für die Antwort :), das klingt logisch, ich denke das sie auch noch Zeit braucht, weil meine Degumädchen auch eine feste Gruppe sind und das schon für sie ein großer Stress Faktor ist, ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Vielen Dank für die Antwort <img src="images/smiles/icon_smile.gif" alt="Smile" border="0" />, das klingt logisch, ich denke das sie auch noch Zeit braucht, weil meine Degumädchen auch eine feste Gruppe sind und das schon für sie ein großer Stress Faktor ist, auch wenn sie mit eine kumpanin zusammen eingezogen ist.
In einer Sache bin ich noch relativ unsicher, die Silly eines meiner Mädchen die ich länger schon habe, ist eine besonders freche, ihre Einstellung vom Leben ist, ich will und wenn das nicht klappt knapp ich zu, sie ist wie eine kleine Prinzessin, wir beide haben das ganz gut geklärt das ich sie dann leicht weg stupse wenn sie das macht, sie schaut dann auch immer ganz frech.
Lange rede kurzer Sinn, die Silly wird  von den anderen beiden neuen unterworfen, was ihr logischerweise gar nicht passt, sie jammert dann immer und will dann zu mir wenn ich den Käfig auf mache zum füttern, ich weiß halt nicht ob ich die Situation nicht schlimmer mache wenn ich sie das raus hole, weil die Rangordnung ja geklärt werden muss, sie tut mir schrecklich Leid, wenn sie da alleine sitzt und die anderen Kuscheln.
ich bin fest von überzeugt das sie das merkt, das sie mir Leid tut, was wäre denn euer Vorschlag weiterhin beobachten, denn vor vier Wochen hatten sich die beiden Damen mal gebissen und dann ging es vier Wochen lang gut.
Ich habe halt Angst das meine Silly wieder auf die Schnauze bekommt.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=23">Stachelschweinverwandte (Hystricognatha)</category>
			<dc:creator>mini</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2533</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Wald Schaben im  Haus und kein Ende</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19739#19739</link>
			<pubDate>Sun, 15 Jan 2012 08:42:01 +0100</pubDate>
			<description>Alle Schaben verpacken und nach Görlitz schicken. Unser Chamäleon dankt.  :D 

Nein einmal im Ernst. Wir haben momentan auch eine kleine Schabenzucht. Die Tiere benötigen sehr viel Feuchtigkeit, ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Alle Schaben verpacken und nach Görlitz schicken. Unser Chamäleon dankt.  <img src="images/smiles/icon_biggrin.gif" alt="Very Happy" border="0" /> 

Nein einmal im Ernst. Wir haben momentan auch eine kleine Schabenzucht. Die Tiere benötigen sehr viel Feuchtigkeit, Wärme und von mir gibt es getrocknete Blüten, Heu und bisweilen Obst und Gemüse.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=18">BBB: Beobachtungen, Blogs, Berichte</category>
			<dc:creator>kichwa</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2354</guid>
		</item>

		<item>
			<title>DSLR Fotografie-Thread</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19727#19727</link>
			<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 22:46:02 +0100</pubDate>
			<description>Mein Original Nikkor 18-105 mm Objektiv
Ein paar Fotos, welche die Leistung illustrieren sollen...

Ein Bild aus der Totale (18 mm):
http://farm8.staticflickr.com/7152/6568410561_74ebe40ff7.jp ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-weight: bold">Mein Original Nikkor 18-105 mm Objektiv</span>
Ein paar Fotos, welche die Leistung illustrieren sollen...

Ein Bild aus der Totale (18 mm):
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6568410561/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7152/6568410561_74ebe40ff7.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6568410561/" target="_blank" class="postlink">Ascona Moscia</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

Zoombereich (75 mm):
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6568410233/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7165/6568410233_0e7f61c1ec.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6568410233/" target="_blank" class="postlink">Isole di Brissago</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

Die Gegenlichtfotografie zeigt, dass das Objektiv nicht perfekt ist, es bilden sich deutlich sichtbare Reflektionen:
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6568416521/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7013/6568416521_91f638a02a.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6568416521/" target="_blank" class="postlink">Dusk</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

<span style="font-weight: bold">Hoya Nahlinse 4x zusammen mit Nikkor 18-105 mm</span>
Es gab genau eine Gelegenheit bei meiner Herbstreise ins Tessin, bei der ich die Nahlinse brauchen konnte - oder anders ausgedrückt 1 von knapp 1000 Fotos (!). Ein kleiner Skorpion begrüsste mich am zweitletzten Abend im Badezimmer. Diese Begegnung versetzte mich dann in Hektik, wollte ich das Tier unbedingt fotografieren können. Es ist übrigens der erste freilebende Skorpion, dem ich begegnet bin, nur in einem Badezimmer hätte ich nicht unbedingt mit ihm gerechnet.

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6437978781/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7020/6437978781_86c1d6e6ba.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6437978781/" target="_blank" class="postlink">Teppich-Skorpion</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

Zum Vergleich, dieses Foto habe ich ohne Nahlinse gemacht:
<a href="http://postimage.org/image/k4pfbjo5d/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://s8.postimage.org/k4pfbjo5d/DSC_0049.jpg" border="0" /></a>

Der Skorpion war etwa schätzungsweise 2 cm lang.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=18">BBB: Beobachtungen, Blogs, Berichte</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2535</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Kennt jemand das Buch ? &quot;Kräuter für Nutz- und Kleintie</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19721#19721</link>
			<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 15:24:57 +0100</pubDate>
			<description>Ja schön,

hat sie vielleicht zur Orientierung eine Jahreszahl bzw. eine Jahreszeit wie Frühjahr, Herbst oder Winter, genannt ?
Denn dann warte ich gerne noch mit dem Erwerb von diesem Buch, we ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ja schön,

hat sie vielleicht zur Orientierung eine Jahreszahl bzw. eine Jahreszeit wie Frühjahr, Herbst oder Winter, genannt ?
Denn dann warte ich gerne noch mit dem Erwerb von diesem Buch, welches ich unbedingt haben möchte, nur nicht zu einem so überteuertem Preis wie bei &quot;Amazon&quot;  <img src="images/smiles/icon_wink.gif" alt="Wink" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=6">Bibliothek des Wissens</category>
			<dc:creator>maica</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2528</guid>
		</item>

		<item>
			<title>&quot;Popcornen&quot; bei Mäusen</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19702#19702</link>
			<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:13:29 +0100</pubDate>
			<description>Ich kenne auch genügend Hunde die &amp;quot;lächeln&amp;quot;, um dem Gegenüber oder der Konfrontation zu beschwichtigen. &amp;quot;Lachen&amp;quot; kann also nicht nur der Mensch ;)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich kenne auch genügend Hunde die &quot;lächeln&quot;, um dem Gegenüber oder der Konfrontation zu beschwichtigen. &quot;Lachen&quot; kann also nicht nur der Mensch <img src="images/smiles/icon_wink.gif" alt="Wink" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=24">Mäuseverwandte (Myomorpha)</category>
			<dc:creator>Vanessa87</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2529</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Wie beliebt sind Labkräuter?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19680#19680</link>
			<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:25:18 +0100</pubDate>
			<description>Danke für eure Auskünfte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Danke für eure Auskünfte.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2522</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Pennsylvania-Kirsche (Prunus pensylvanica)</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19679#19679</link>
			<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 11:24:32 +0100</pubDate>
			<description>Huhu,

bei dieser Art von Steinobst (Prunus) handelt es sich um eine Kirsche, die im Englischen (übersetzt) als Feuerkirsche, Vogelkirsche oder rote Kirsche bezeichnet wird und im Französischen  ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huhu,

bei dieser Art von Steinobst (Prunus) handelt es sich um eine Kirsche, die im Englischen (übersetzt) als Feuerkirsche, Vogelkirsche oder rote Kirsche bezeichnet wird und im Französischen als &quot;cerisier de Pennsylvanie&quot; bekannt. Es handelt sich dabei um eine Nordamerikanische Kirschenart, welche in Kanada/Québec und den USA vorkommt.

Obwohl die Früchte essbar sind, wurden diese in der Vergangenheit offenbar wenig genutzt, es ist aber ein gewisses Interesse vorhanden; vermutlich ähnlich wie bei uns das Interesse an Wildbeeren wie Mahonie, Eberesche, Hagenbutten etc.

Interessante Informationen zur Verbreitung der Art liefert übrigens die US Forst- und Landwirtschafts-Behörde USDA:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
HABITAT TYPES AND PLANT COMMUNITIES:
In the northern part of its range, pin cherry occurs in virtually every forest type. It is characteristically a short-lived, successional tree in eastern hemlock (Tsuga canadensis), northern hardwood, and spruce (Picea spp.)-fir (Abies spp.) forests [53]. Pin cherry may also occur in pure stands, or more commonly, represent a majority of stocking [55].

Pin cherry is found in the boreal forest region with white spruce (P. glauca), black spruce (P. mariana), balsam fir (A. balsamea), paper birch (Betula papyrifera), quaking aspen (Populus tremuloides), chokecherry (Prunus virginiana), mountain maple (Acer spicatum), speckled alder (Alnus rugosa), American green alder (A. crispa ssp. crispa), oblongfruit serviceberry (Amelanchier bartramiana), roundleaf serviceberry (A. sanguinea), California hazel (Corylus cornuta var. californica), Bebb willow (Salix bebbiana), northern mountain-ash (Sorbus decora), red raspberry (Rubus idaeus), skunk currant (Ribes glandulosum), wild sarsaparilla (Aralia nudicaulis), fireweed (Epilobium angustifolium), whorled wood aster (Oclemena acuminata), bunchberry (Cornus canadensis), red-osier dogwood (C. sericea), highbush cranberry (Viburnum edule), starflower (Trientalis borealis), and goldthread (Coptis groenlandica) [20,33,49,139].

In the northern hardwoods region, frequent associates of pin cherry include quaking and bigtooth aspen (Populus grandidentata); paper and yellow birch (B. alleghaniensis); striped, red, and sugar maple (Acer pensylvanicum, A. rubrum, and A. saccharum); American beech (Fagus grandifolia), basswood (Tilia americana), eastern hemlock, northern red oak (Quercus rubra), balsam fir, and red spruce (Picea rubens) [24,36,55,143]. Prior to crown closure, raspberries (Rubus spp.) and red elderberry (Sambucus racemosa ssp. pubens) are also abundant. Following stand closure, these species are replaced by shade-tolerant shrubs such as hobblebush (V. lantanoides) and Canada yew (Taxus canadensis). Other common understory plants include dwarf raspberry (R. arcticus ssp. acaulis), wild sarsaparilla, whorled wood aster, bracken fern (Pteridium aquilinum), spinulose woodfern (Dryopteris carthusiana), and shining clubmoss (Huperzia lucidula) [55,143]. In the Central and Lake States, chokecherry (Prunus virginiana) and black cherry (Prunus serotina) are particularly common associates [36,55,143].

In the southern and mid-Appalachian mountains, common pin cherry associates are eastern hemlock; red spruce; Fraser fir (Abies fraseri); yellow and sweet birch (B. lenta); American beech; pignut hickory (Carya glabra); sugar, red, mountain, and striped maple; black cherry; American mountain-ash (Sorbus americana); and northern red oak. Understory associates include downy serviceberry (A. arborea), Allegheny serviceberry (A. laevis), Canadian serviceberry (A. canadensis), flowering and alternate-leaf dogwood (Cornus florida and C. alternifolia), red elderberry, southern bush honeysuckle (Diervilla sessilifolia), mountain holly (Ilex montana), mountain-laurel (Kalmia latifolia), hobblebush, huckleberry (Vaccinium spp.), thornless blackberry (R. canadensis), red raspberry, and Appalachian gooseberry (Ribes rotundifolium) [24,30,31,34,55,81,105,143].

Pin cherry is also common in heath balds adjacent to southern spruce-fir forests, occurring in thickets with American mountain-ash, hawthorn (Crataegus spp.), mountain maple, treefern (Dicksonia spp.), currants (Ribes spp.), raspberries (Rubus spp.), sedges (Carex spp.), Catawba rosebay (Rhododendron catawbiense), rosebay (R. maximum), minniebush (Menziesia pilosa), and mountain-laurel [24,31,34,73].

Classifications identifying pin cherry as a plant community dominant are listed below:
New Hampshire [47]
New York [108]
Quebec [37] 

Quelle: <a href="http://www.fs.fed.us/database/feis/plants/tree/prupen/all.html" target="_blank">http://www.fs.fed.us/database/feis/plants/tree/prupen/all.html</a>
</td>	</tr></table><span class="postbody">

Im Norden kommen sie vorwiegend in Nadelwäldern (Abies und Picea Arten) vor, in südlicheren Teilen ist er in Laubwäldern (Populus, Acer, Fagus, Tilia, etc) anzutreffen und dann wiederum in Nadel- und Laubmischwäldern. Dominant ist die Art an der Ostküste zwischen der Grenze von Kanada und den USA in den Regionen New Hampshire, New York und
Quebec (Kanada). 

Interessant bei dieser Art ist im Übrigen dessen Ökologie:
Die Samen sind sehr lange im Boden haltbar, man spricht von Boden-Samenbanken (<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Soil_seed_bank" target="_blank" class="postlink">soil seed banks</a>), welche die Samen diverser Arten speichern und es ermöglichen, wenn durch Störungen (zum Beispiel Waldbrände) Teile der Pflanzendecke zerstört werden, dass opportunistische Arten den Boden schnell wiederbesiedeln können. Hier zeigt sich nun eine bemerkenswerte Eigenschaft: die Samen dieser Kirschenart können zwischen 50 und 100 Jahre keimfähig im Boden überdauern, wobei angenommen wird, dass nach etwa 30 Jahren die Keimfähigkeit merkbar abnimmt. Dafür verantwortlich sind einerseits langsam einsetzende Verrottungsprozesse, andererseits werden die Samen neben Vögeln offenbar auch von Kleinsäugern genutzt, welche die Samen einerseits verbreiten und wohl Nahrungsdepots anlegen, andererseits eben auch wieder verspeisen. Da diese kurzlebigen baumartigen Sträucher eine Fülle von Samen und Früchte produzieren von über 2 Millionen pro Hektare (2,324,500/ha) ist es nicht erstaunlich, dass genug Samen übrig bleiben, welche die Fortpflanzung ermöglichen.
Dass die Samen so lange überdauern im Boden verdanken sie Inhibitoren, welche eine Keimung unterdrücken: ein erster Inhibitor besteht darin, dass in den Anfangsjahren die Keimung durch eine mangelnde Durchlässigkeit (für Wasser) unterdrückt wird, welche aber mit dem Alter langsam abgebaut wird, ein zweiter Inhibitor reagiert auf Störungen des Bodens, sprich es scheinen Bodentemperatur und Licht von Bedeutung zu sein. Das heisst dass Lichtungen wichtig sind, damit der Strauch wachsen kann.
Die Lebenserwartung des Strauches sind nicht sehr hoch und erreicht etwa 20-40 Jahre.

Neben dieser Prunus/Kirsch-Art gibt es in Nordamerika noch eine Reihe weiterer interessanter Arten, die ebenfalls essbare Früchte tragen:
- Prunus virginiana (&quot;cerisier de Virginie&quot; übersetzt Virginia-Kirsche), es ist ein ähnlicher Strauch wie P. pensylvanica unterscheidet sich aber hauptsächlich in der Traube der Früchte. Diese besteht bei der Virginia-Kirsche ähnlich wie bei Trauben aus einer grösseren Anzahl Beeren, die an einem verlängerten Stiel herunterhängen, während P. pensylvanica etwa 5-7 Beeren von einem Punkt der Rinde herauswachsen.
- Prunus pumila (&quot;cerisier déprimé&quot; übersetzt etwa Niedrige Kirsche), es ist ein kleiner Strauch mit dunkelroten Beeren, die an Trauben von 2-3 Beeren wachsen und ausgereift einen angenehm sauren, teilweise leicht bitteren Geschmack haben.
- Prunus emarginata (&quot;cerisier amer&quot; übersetzt Bitter-Kirsche), diese Art erinnert in seiner Grösse an Prunus pensylvanica, doch die Blätter unterscheiden sich in Grösse und Form. Die Früchte der meisten Arten sind stark bitter, doch es gibt Varietäten, welche ziemlich essbare Früchte produzieren.

Quelle und weitere Infos:
<a href="http://liafaydjam.blogspot.com/2007/01/prunus-pensylvanica-prunus-virginiana.html" target="_blank">http://liafaydjam.blogspot.com/2007/01/prunus-pensylvanica-prunus-virginiana.html</a>

Auf der selben Seite findet man übrigens auch interessante Infos zur Giftigkeit der Art. Offenbar werden die Beeren von den Leuten oftmals als giftig betrachtet was jedoch nicht der Fall ist, denn schon die Indianer der Region schätzten einst die Pflanze und wussten sie zu verschiedenen Zwecken einzusetzen.

Die Beeren eignen sich besonders für verschiedene Desserts wie Kuchen, Muffins, Früchtebrot, Kekse, aber man kann sie auch zu Speiseeis, Sirup, Gelée, Saft, Sauce oder Wein verarbeiten. Neben der frischen Verarbeitung lassen sich die Früchte auch mit oder ohne Stein trocknen oder einfrieren. Bei der Virginia-Kirsche soll das Einfrieren helfen, dass sie weniger astringierend wirken soll.
Der Sirup soll gut gegen Husten sein, aber soll er auch sich eignen den Geschmack von Medikamenten zu maskieren.

Den Indianern dienten die Früchte einst als Nahrung, welche frisch und getrocknet verspeist wurden, gerne auch zu Lachs und Lachseier. Aus den getrockneten Beeren wurde ein Tee zubereitet, der gegen Husten und Erkältung eingesetzt wurde. Einige indigene Völker nutzten die Beeren auch als Farbstoff/Pigment vermischt mit Bärenfett um damit Piktogramme zu zeichnen.

Gewarnt wird jedoch vor den Steinen, welche cyanogene Glykosiede enthalten sprich Blausäure im Magen freisetzen sollen und daher man die Steine nicht runterschlucken soll. Dabei ist aber anzumerken, dass das so nicht ganz stimmt, denn solange die Steine nicht gekaut werden, kommen die unten wieder so raus, wie sie oben reingingen. Wie wir bei der Ökologie dieser Art gesehen haben, scheinen die Samen ziemlich undurchlässig zu sein und wir wissen allgemein von Samen, dass viele eine sehr robuste Schale haben, gerade Kirsch- und andere Prunusarten.

Fragwürdig erscheint mir auch die Giftigkeit der Rinde, welche in der Volksmedizin häufige Todesfälle verursacht haben soll:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
L’écorce de Prunus avait été utilisée comme aromate et en médecine populaire mais de nombreux cas ont provoqué des mortalités.
</td>	</tr></table><span class="postbody">

Ohne weiterführende Giftpflanzenliteratur, welche genauer gezielte Vergiftungsfälle dokumentiert hat, dürfte es jedoch schwierig sein diese Aussage genauer beurteilen zu können.

Abschliessend sei noch erwähnt, in welchem Zusammenhang ich auf diese interessante Art gekommen bin und was man zur Eignung für Kleinsäuger sagen kann:

Aufmerksam wurde ich durch das Deguworldforum, durch eine Anfrage dort, ob die Pflanze geeignet sei. Was die Eignung angeht ist zu sagen, dass die Beeren zumindest geeignet sind. Der Giftwirkung der Rinde aber müsste man nachgehen. Obwohl ich vermute, dass dieses Thema vermutlich überbewertet wurde, ist eine sorgfältige Prüfung sinnvoll. Zumal die Pflanze in Europa nicht vorkommt oder zumindest sehr exotisch sein dürfte, ist eine genauere Prüfung natürlich schwierig.

Thread im Deguworld-Forum:
<a href="http://deguworld.proboards.com/index.cgi?board=health&amp;action=display&amp;thread=3667&amp;page=3#1325735563" target="_blank">http://deguworld.proboards.com/index.cgi?board=health&amp;action=display&amp;thread=3667&amp;page=3#1325735563</a></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2527</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Ernährung - damals?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19659#19659</link>
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 19:43:05 +0100</pubDate>
			<description>Das tut mir leid mit deinem Grossvater.


Ich muss bei Gelegenheit mal mit den vier ältesten Onkel sprechen, die das Leben auf dem Bauernhof noch richtig mitbekommen haben. Ich geb Bescheid, we ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Das tut mir leid mit deinem Grossvater.

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Ich muss bei Gelegenheit mal mit den vier ältesten Onkel sprechen, die das Leben auf dem Bauernhof noch richtig mitbekommen haben. Ich geb Bescheid, wenn ich wieder etwas interessantes vom (bäuerlichen) Leben vor und nach dem 2. Weltkrieg in Erfahrung bringen kann. 
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Das wäre sicher interessant. Mich täte es auf jeden Fall interessieren.

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Mein Vater erinnert sich nur noch daran, dass er den Kälbchen Milchaustauscher geben durfte und an den Hofhund Bärli, der jeweils auf ihn aufpasste als er klein war und der selbstständig Kühe zu einem anderen Hof trieb und dass nach dem Tod dieses Hundes etliche andere Hunde verspeist wurden, weil sie die Fähigkeit nicht erlernten. Soviel zur Menschenernährung damals <img src="images/smiles/icon_biggrin.gif" alt="Very Happy" border="0" /> . 
</td>	</tr></table><span class="postbody">
<img src="images/smiles/icon_biggrin.gif" alt="Very Happy" border="0" />... tönt ziemlich makaber, dieses praktische Denken von früher. Von meinen Grosseltern weiss ich, dass es nicht so unüblich war Katzen zu verspeisen. Davon ist man in der Zwischenzeit offenbar auch abgekommen, aber diese Zeiten sind noch nicht soo lange her.


Apropos es geht da offenbar gerade etwas rum. Zur Zeit hats die halbe Familie erwischt, zwar nur Halsweh, Husten und so Zeug, aber es ist doch mühsam.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2511</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Zusammenhang: Knollengemüse und Hefen?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19658#19658</link>
			<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 16:16:29 +0100</pubDate>
			<description>Hallo,

ich teile die Ansicht, dass ein gesundes, ausgewogenen ernährtest Tier normalerweise keine Probleme mit Hefen hat. Wenn das Immunsystem nicht allzu angeschlagen ist, braucht ein übermäss ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo,

ich teile die Ansicht, dass ein gesundes, ausgewogenen ernährtest Tier normalerweise keine Probleme mit Hefen hat. Wenn das Immunsystem nicht allzu angeschlagen ist, braucht ein übermässiger Hefebefall auch keine Medikamente, sondern der Befall verschwindet nach einer Ernährungsumstellung von alleine, so jedenfalls zahlreiche Erfahrungsberichte aus dem Kaninchenschutzforum. 


Bestimmte Futtermittel für einen Hefebefall Verantwortlich zu machen, greift mir persönlich aber zu kurz.  

Ich denke nicht, dass es an bestimmten Futtermittel liegt, sondern immer nur an einer generell unpassenden Ernährung, die ja auch im Fall &quot;fast nur Knollengemüse&quot; gegeben ist. Denn das ist ja auch keine ausgewogene Nahrung. 


Liebe Grüsse
Lina</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>Noraja</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2512</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Kampfhunde: Wie Medien Themen aufbauschen</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19655#19655</link>
			<pubDate>Sat, 31 Dec 2011 00:39:34 +0100</pubDate>
			<description>Huhu,

eine sehr interessante Arbeit habe ich erst kürzlich entdeckt, obwohl diese etwas mehr als 10 Jahre alt ist:
http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/Publikationen/Medienspektakel_um_Kampfhund ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huhu,

eine sehr interessante Arbeit habe ich erst kürzlich entdeckt, obwohl diese etwas mehr als 10 Jahre alt ist:
<a href="http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/Publikationen/Medienspektakel_um_Kampfhunde.pdf" target="_blank">http://www.maulkorbzwang.de/Briefe/Publikationen/Medienspektakel_um_Kampfhunde.pdf</a>

Sehr interessant ist einerseits wie sie das plötzliche Auftreten (klar gab es einen Auslöser) von gefährlichen Hunden dokumentiert.
Interessant ist aber auch die einleitende Theorie, welche u.a. auf Lorenz und andere Verhaltensforscher eingeht, die sich mit dem &quot;Bösen&quot;, mit Aggression etc. beschäftigt haben.

Von Bedeutung ist das Thema noch im Zusammenhang mit in jüngerer Zeit verabschiedeten Gesetzen, die vor sogenannten &quot;gefährlichen&quot; Tiere schützen sollen, wobei gefährlich mehr die willkürliche Zusammenstellung der verbotenen Arten ist (wirklich gefährliche Arten werden teilweise gar nicht erfasst, relativ harmlose Arten unsinnierweise dagegen schon).
Die populistischen Forderungen aus gewissen Tierschutzkreisen (namentlich zwei Organisationen sind da sehr engagiert, aber leider auch für ihre fachkundlichen Mängel bekannt) betreffen zwar neben den obligaten Kampfhunde(halter) primär die Reptilienhalter, betreffen teilweise aber auch andere Bereiche der Tierhaltung.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=6">Bibliothek des Wissens</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2520</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Lesetipp: Tierwanderungen in der Urwelt</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19654#19654</link>
			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:42:55 +0100</pubDate>
			<description>Huhu,

alte Literatur scheint zumindest in gewissen Kreisen in letzter Zeit wieder in zu sein. Ich liebe durchaus alte Literatur für mich, vieles davon mag ich letztlich doch nicht empfehlen, we ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huhu,

alte Literatur scheint zumindest in gewissen Kreisen in letzter Zeit wieder in zu sein. Ich liebe durchaus alte Literatur für mich, vieles davon mag ich letztlich doch nicht empfehlen, wenn ich das hier doch tue, dann mit gutem Grund:

Das kleine Büchlein aus der Kosmos-Schriftenreihe ist in einfacher Sprache geschrieben, wenn auch die alte Schrift einige abschrecken lässt, es liest sich flüssig und leicht, wenn man sich erst mal an die Schrift gewöhnt hat und auch vom Umfang her ist es nicht sonderlich überwältigend.

Worum geht es bei diesem Büchlein? Nun, das ist eine gute Frage, denn der Titel ist etwas irreführend. Ich erwartete genaueres zu erfahren über Wege und Wanderrouten, welche sich bei den Tieren über die Zeiten entwickelt haben. In einem früheren Werk, das sich mit Tiergesellschaften befasste, wurde immer wieder hervorgehoben, dass Tiere nicht einfach willkürlich durch die Wildnis streifen, sondern dass sie sehr wohl klare Wege haben und es äussere Bedingungen gibt, welche die Tiere diese wählen lassen.

Bei dem Buch handelt es sich, um auf das Thema zurück zu kommen, um ein Buch das informiert über die Entstehungsgeschichte der Kontinente, wobei es bei den Landtieren anfängt und der Teilung des Urkontinents in einen Nordkontinenten und den legendären Südkontinenten Gondwana. Von hier aus verschoben sich die Kontinente und Landmassen so, dass die heutige Situation entstand. Die Tiere, wie sie in diesen Teilen vorkommen, spielen dabei eine Schlüsselrolle bei der Erklärung dieser Vorgänge. Da die historische Entwicklung der Kontinente bei so manchen Fragen von zentraler Bedeutung sind, ist dieses Büchlein ein guter Leitfaden, der in dieses Thema leicht, aber doch mit interessanten Details einführt und dazu in der Einleitung erfährt man noch etwas Details über die Entstehungsgeschichte, wie man auf die Erklärungstheorie der Kontinente und der Tiere (und Pflanzen), welche sich auf die biogeographischen Regionen verteilen, zustande gekommen ist. Das einzige was etwas zu kurz kommt, sind Abbildungen von den Kontinenten und wie sie sich entwickelt haben über die Erdgeschichte. Hier wäre etwas Vorkenntnisse und eigene Initiative von Vorteil, wobei der Autor es auch ziemlich gut beschreibt, dass es wahrscheinlich auch ohne ginge.

Diese Nachtlektüre der etwas anderen Art eignet sich daher ideal für zwischendurch mal zu lesen und sich von dem Inhalt bereichern lassen. Ein grosser Wurf ist es sicher nicht, aber der gute Schreibstil und die interessante Materie machen es zu einem guten Lückenfüller.

Die volle Quellenangabe:

Bölsche, Wilhelm (1921):
Tierwanderungen in der Urwelt. 17. Auflage.
Franckh'sche Verlagshandlung, Stuttgart. 96 S.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=6">Bibliothek des Wissens</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2519</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Vitamine</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19653#19653</link>
			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 23:21:58 +0100</pubDate>
			<description>Huhu,

ich hatte schon vor Jahren mal zu diesem Thema etwas geforscht, was sich aber zeigt, in den Diskussionen kommen oftmals viele zusätzliche Aspekte dazu, die ich damals nicht berücksichtigt ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huhu,

ich hatte schon vor Jahren mal zu diesem Thema etwas geforscht, was sich aber zeigt, in den Diskussionen kommen oftmals viele zusätzliche Aspekte dazu, die ich damals nicht berücksichtigte. Selbst ich könnte vermutlich einiges noch zusammentragen, gerade in Hinblick auf Vitaminstudien, welche in den Büchern von Udo Pollmer Erwähnung finden (das eine oder andere davon hatte ich glaubs auch schon zitiert). Lange Rede kurzer Sinn, ich will an dieser Stelle mal einen Anfang für eine Übersicht zum Thema Vitamine schaffen.

Meine umfangreichen, aber nicht so tief gehenden Infos zu Vitaminen:

Vitamin A (Axerophthol, Retionol) Das Vitamin A findet man nur in tierischen Produkten und wird im tierischen Körper aus Provitamin A (Carotine) hergestellt. Diese Provitamine wiederum sind fettlöslich, werden mit der Nahrung aufgenommen und kommen unter anderem in grünen Pflanzen, Karotten, Paprika und Hagenbutten vor. Bei Mangel treten krankhafte Veränderungen bei Haut- und Schleimhautzellen, Störungen und Degenerationen an Organien, insbesondere von Geschlechts- und Sinnesorgane auf. Insbesondere betroffen sind auch die Augen, bei welchen als Frühsymptom Nachtblindheit (beim Menschen), später dann zur Austrocknung des Auges (Xerophthalmie) und zur Hornhauterweichung (Keratomalazie) führt. Bei jungen Tieren treten bei Vitamin-A-Mangel häufig Wachstumsstörungen auf.

Vitamin B Gruppe Die Vitamine dieser Gruppe sind wasserlöslich und enthalten Stickstoff. Sie spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel und die meisten von ihnen sind Bestandteil von Coenzymen. Vitamine des B-Komplex werden vielfach von Bakterien im Darm hergestellt und werden entweder direkt oder über die Aufnahme von Caecotrophe (Blinddarmkot) vom Körper aufgenommen.

Thiamin (Vitamin B1) Dieses Vitamin kommt unter anderem in verschiedenen Getreidearten, Hefen, Kartoffeln, Eigelb und Fleischprodukten vor. Es ist für Reaktionen im Zusammenhang mit dem Abbau von Kohlenhydraten wichtig. Bei Mangel können Appetitlosigkeit, Störungen der Magen-Darm- und Herztätigkeit und Schäden am Muske- und Nervensystem in Form von Lähmungen und Krämpfen auftreten.

Riboflavin (Vitamin B2) Dieses Vitamin ist Bestandteil der Coenzyme FAD und FMN, welche an der Wasserstoffoxidation in der Atmungskette, dem Fettabbau und an der Dehydrogenisierung von Aminosäuren und organischen Säuren beteiligt ist. Es kommt in Milchprodukten, Hefen, Luzernegrünmehle und in geringeren Mengen in Getreideprodukten vor. Bei jungen Tieren führt ein Mangel zum Wachstumsstillstand. Oft treten Veränderungen an Schleimhäuten und auf der Haut (Dermitis) auf und die Fruchtbarkeit wird beeinträchtigt.

Nicotinsäureamid (Vitamin B3) Nicotinamid oder Nicotinsäureamid kann von den meisten Säugetieren in kleinen Mengen selber synthetisiert werden und kommt in Fleischprodukten, Hefen, Getreide, Kleien und Gemüse vor. Bei Mangel kommt es zu entzündlichen Hautveränderungen (Dermatits), welche beim Menschen als „Pellagra“ bekannt sind. Im Magen-Darm-Kanal bilden sich ausserdem geschwürige Entzündungen und häufig treten auch Durchfälle, Wachstumsdepressionen und Appetitlosigkeit auf.

Pantothensäure (Vitamin B5) Pantothensäure ist Bestandteil des Coenzyms A, welches an der Aktivierung von organischen Säuren beteiligt ist. Die Pantothensäure ist in Gemüsen, Kleien, Hefen und tierischen Produkten enthalten. Ein Mangel kann sich auf vielfältige Art auswirken. Bei Ratten kann es zu Wachstumsstörungen und Schädigung von Leber und Nebennieren kommen, bei Mäusen zu Haarausfall und Pigmentverlust im Fell.

Pyridoxin (Vitamin B6) Pyridoxin ist ein Pyridinderivat. Es bildet das Coenzym verschiedener Enzyme und spielt dadurch im Aminosäurestoffwechsel eine wichtige Rolle. Es ist ausserdem an dem Auf- und Umbau des Glycogens beteiligt und greift in den Fettstoffwechsel ein. Pyridoxin kommt in Getreideprodukten und Gemüsen vor. Bei Mangel kommt es primär zur Hemmung der beschriebenen Stoffwechselvorgängen. Bei fortgeschrittenem Mangel kann es zu Veränderungen am Nervengewebe kommen. Bei Ratten kommt es zu Haarausfall, Schuppen und Ekzembildung an den Extremitäten, Mund und Nase.

Cobalamin (Vitamin B12) Dieses Vitamin ist für den Stoffwechsel höherer Tiere von Bedeutung. Es ist wichtig für den Abbau von ungradzahligen Fettsäuren und wirkt bei der Zellatmung und Blutbildung mit. Es wird ausschliesslich von Mikroorganismen gebildet und fehlt in Pilzen und grünen Pflanzen weitgehend. Es kommt daher aussschliesslich in tierischen Produkten wie Milch, Leber oder Fischmehl vor. In der Tierfütterung sollen pflanzliche Proteine mit hoher Wertigkeit (wie z. B. Soja) mittels Gabe von Cobalamin tierische Proteine weitgehend ersetzen können (Schmidt 1985). Jungtiere reagieren auf einen Mangel mit vermindertem Wachstum, Entkräftung und Degeneration der Leber.

Biotin (Vitamin H, Vitamin B7) Dieses Vitamin kommt im Tierkörper als Bestandteil von Enzymen vor. Es wird bei der Fettsynthese, beim Abbau von Propionsäure und anderen Metaboliten benötigt. Biotin kommt in grösseren Mengen im Eigelb, in der Leber, in Hefen und in Getreideprodukten vor. Ein Mangel führt zu Wachstumsstillstand und Veränderungen an der Haut, der Leber und im Nervensystem.

Folsäure (Vitamin Bc) Die Folsäure ist wichtiger Bestandteil des Coenzym F (Tetrahydrofolsäure), welches eine Rolle bei der Synthese verschiedener stickstoffhaltiger Verbindungen spielt. Folsäure kommt reichlich in grünen Pflanzen vor. Bei Mangel kommt es zu Anämie, durch Störung der Resorption von Nährstoffen verbundenen Durchfälle und Wachstumsstörungen.

Vitamin C (Ascorbinsäure) Dieses Vitamin ist ein Kohlenhydrat-Derivat. Es ist wasserlöslich und kann von vielen Tieren selber aus Glucose synthetisiert werden (Penzlin 1996). Lebensnotwendig ist es für Lebewesen, welche es nicht selber herstellen können, wie beispielsweise Meerschweinchen, Primaten, Murmeltiere und Flughunde. Es kommt vor allem in frischem Blattgemüse, Hagenbutten, Sanddorn, Zitrusfrüchten, Paprika, schwarzen Johannisbeeren vor. Bei Mangel kommt es zu Blutungen am Zahnfleisch und zur Lockerung und Ausfall der Zähne (Skorbut).

Vitamin D (Calciferol) Zu diesem Vitamin werden eine Reihe von Stoffen gezählt. Sie entstehen aus Sterinen (Provitamine) durch die Bestrahlung mit UV-Licht. Calciferole fördern den Einbau von Calcium und Phosphor in die Knochen und stimmulieren die Calcium-Mobilisierung bei bereits verkalkten Knochen. Darüberhinaus beeinflussen sie die Absorption von Calcium im Darm und die Rückresorption von Phosphationen in der Niere positiv. Bei Mangel kommt es zur Entkalkung der Knochen (Osteomalacie), Störungen im Mineralhaushalt und Rachitis.

Vitamin E (Tocopherol) Als Vitamin E werden eine Reihe von chemisch nahe verwandten Stoffe bezeichnet und sind wichtig für die Zellatmung. Tocopherole kommen in den Chloropasten aller höheren Pflanzen und insbesondere auch in jungem Grünfutter vor. Mit zunehmendem Alter sinkt der Tocopherolgehalt in den Pflanzen stark ab. Die Vitamine sind lipohil und werden hauptsächlich im Körperfett abgespeichert. Für deren Resorption im Darm sind Gallensäuren nötig, da die Resorption ohne deren Hilfe schlecht ist. Tocopherole sind sehr oxitationsempfindlich und können durch Feuchtigkeit, Sauerstoffzutritt oder UV-Licht leicht zerstört werden. Bei Mangel kommt es zu vielgestaltigen Symptomen, unter anderem zur Störung der Geschlechtsfunktionen und Resorption von Föten bei Ratte, Kaninchen und Meerschweinchen, Herzversagen durch Herzmuskelabbau oder Muskeldystrophie.

Vitamin K (Phyllochinon) Diese Vitamine sind wichtig für die Blutgerinnung und sie beteiligen sich ausserdem an dem Stoffwechsel. Ein Mangel kann zu Wachstumsstörungen und zur Störung der Blutgerinnung führen. Vitamin K1 kommt in grünen Pflanzen vor, Vitamin K2 dagegen in Bakterien. Das Vitamin wird bei vielen Kleinsäugern im Darm von Bakterien synthetisiert und über Caecotrophie (Fressen von Blinddarmkot) dem Organismus zugeführt. Das Vitamin ist im Gegensatz zu den Carotinoiden und Tocopherolen gegenüber Sauerstoff ziemlich unempfindlich. Synthetisch hergestellte Vitamine wie das Vitamin K3 (Menadion), welche oftmals tierischer Nahrung zugesetzt werden, sind in Lebensmitteln nicht zugelassen, da deutliche Nebenwirkungen beim Menschen festgestellt werden konnten. Daher sollte auch bei der Tierernährung auf synthetische Phyllochinon verzichtet, bzw. Futtermittel, denen solche Stoffe zugesetzt wurden, gemieden werden. 
Siehe auch: <a href="http://www.degupedia.de/wiki/index.php/Vitamin_K" target="_blank">http://www.degupedia.de/wiki/index.php/Vitamin_K</a>

Quelle: <a href="http://www.degupedia.de/info/tierernaehrung_grundlagen.html#vitamin" target="_blank">http://www.degupedia.de/info/tierernaehrung_grundlagen.html#vitamin</a>


Da ich es schon erwähnt hatte, gerade in Diskussionen gibt es immer wieder interessante Ergänzungen, zum Beispiel die folgenden von Murx:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Murx Pickwick hat Folgendes geschrieben:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Vitamin A (Retinol, meist als Retinol-Palmitat zugesetzt):
Retinol ist einzig und alleine in tierischen Komponenten und in Bakterien enthalten! Pflanzen enthalten einzig Betacarotin, aus dem Pflanzenfresser erst Retinol herstellen.
Solches ist wichtig zu beachten, denn Retinol wird in der Leber gespeichert und kann schnell überdosiert werden (sogar bei Katzen, welche tatsächlich Retinol brauchen und dieses nicht aus Carotinoiden herstellen können!), Carotinoide dagegen werden, wenn genug Retinol hergestellt wurde, einfach nicht mehr weiter aufgenommen und ausgeschieden bzw was zuviel im Körper aufgenommen wurde, über die Nieren entsorgt. Es ist fast unmöglich für einen Pflanzenfresser, zuviel Carotinoide aufzunehmen (zumal die noch mehr Funktionen im Körper haben) ...
Die Menge an Retinol, welches Kaninchen aufnehmen, ist stark begrenzt und besteht fast nur aus dem Retinol, welches im Blinddarmkot enthalten ist - nun wird allerdings nicht weniger Blinddarmkot gefressen, nur weil Retinol schon im Futter drin ist! Die Wahrscheinlichkeit, das Kaninchen mit Retinol zu vergiften, ist also sehr hoch. Unerklärlicherweise ab und an auftretender weicher Matschkot, in Ausnahmefällen sogar wässriger Durchfall, sind die sichtbare Folge des Retinolzusatzes im Hauptfutter!

Vitamin C:
Mit dem Vitamin C ist schon ne komische Sache ... man hatte schon in den 60er Jahren beobachtet, daß es offenbar etwas gibt, welches das Vitamin C erst aktivieren muß. Ohne diesem merkwürdigen Stoff wurde Vitamin C zwar bei Bedarf aufgenommen, aber dann zu Oxalat abgebaut und über die Niere ausgeschieden. Mit Calcium zusammen ergibt sich dann in Niere und Blase Calciumoxalat ... hmmm, war da nicht irgendwas mit Calciumoxalatsteinen in Niere und Blase, was ja angeblich oder auch tatsächlich die häufigste Urolithiasis bei Kanin und Meerschweinchen ist?
Inzwischen weiß man, daß es sich nicht nur um einen einzigen Stoff, sondern gleich um eine ganze Stoffklasse handelt, nämlich Carotinoide - dieselbe Stoffklasse, welche auch zur Herstellung von Retinol im Tierkörper gebraucht wird. Ohne Carotinoide kann Vitamin C gar nicht richtig genutzt werden, es wird einfach nur zu Oxalat abgebaut - das wars ... oder auch nicht, denn Oxalat in großen Mengen im Körper ist - giftig! 
Nun werden jedoch in Industriefutter nur isoliertes Vitamin C zugesetzt, keine Carotinoide ... es sind ein paar wenige drin, zwangsläufig, keine Frage, aber weitaus weniger, wie in natürlicher Nahrung, da ein Großteil der Carotinoide beim Herstellungsprozeß durch hohen Druck und Hitze zerstört wird. Vitamin C wird nun auch noch überdosiert da reingehauen und zu guter aller letzter Weisheit Schluß auch noch ganz besonders gut im Darm durch die langen Passagezeiten im Dünndarm in den Körper aufgenommen!
Da das Vitamin C jedoch in diesen enormen Mengen gar nicht verwertet werden kann (es fehlen einfach die Carotinoide, sind ja zuwenig drin), wird der Körper zwangsweise zur Maschinerie umfunktioniert, welche sich sein eigenes Gift herstellt ...
Dolle Sache das!

Vitamin D3:
Vitamin D3, also Cholecalciferol, ist einzig in Lebewesen mit Zellkern drin, welche keine Photosynthese betreiben - kurzum, woher bekommen Kaninchen in der Wildnis Cholecalciferol über die Nahrung?
Blinddarmkot besteht hauptsächlich aus Bakterien, also Lebewesen mit einem Nucleoid, statt einem Zellkern, die paar Einzeller da drinnen reichen nicht mal aus, so viel Cholecalciferol zur Verfügung zu stellen, daß das Kaninchen überhaupt ne Chance hätte, dieses aufzunehmen! Es ist also schon Rainer Zufall, wenn ein Kaninchen an Cholecalciferol über die Nahrung kommt ...
Dazu kommen einige besondere Anpassungen des Calciumstoffwechsels der Hasenartigen, welche sicherstellen, daß auch ohne oder mit zuwenig Cholecalciferol genügend Calcium aufgenommen und in den Knochen eingelagert werden kann ... sie sind meines Wissens die einzigen Säuger, welche sich unabhängig vom Cholecalciferol gemacht haben - und damit nicht genug, selbst wenn sie es brauchen, sie stellen es sich genau wie andere Säuger auch, einfach aus dem pflanzlichen Ergocalciferol selbst her, denn dazu sind alle Hasenartigen, einschließlich des Hauskaninchens, auch heute noch in der Lage.
Cholecalciferol wird in verschiedenen Organen des Körpers eingelagert und kann leicht überdosiert werden, Fruchtbarkeitsstörungen, Niereninsuffizienz durch Kalkablagerungen in der Niere, Wachstumsstörungen, Bauchkrämpfe und epileptiforme Anfälle, Glieder- und Kopfschmerzen, Zahnbleiche bei Chinchilla, Fieber, Gewichtsverlust und Bluthochdruck sind die Folge, was wiederum zum Tod führen kann.
Das Unfruchtbarwerden von Kaninchen mit 3 - 6 Jahren bei Züchtern, welche auf Pellets setzen, ist hauptsächlich auf diese Art der chronischen Überversorgung mit Cholecalciferol zurückzuführen! Plötzlicher Tod von guten Zuchthäsinnen ohne sichtbare Krankheitssymptome vorher und ohne, daß eine Infektionskrankheit nachgewiesen werden kann, sind keine Seltenheit. Die Kaninchen liegen dann einfach Tod in der Buchte ... auch Folge von einer chronischen Überversorgung mit Cholecalciferol!

Vitamin K3
Hier handelt es sich um eine Stoffklasse, welche es erst seit ein paar Jahrzehnten überhaupt auf der Welt gibt, dementsprechend schlecht angepaßt sind alle Organismen auf diesen Stoff. Es ist also kein Vitamin, sondern ein Gift!
Der korrekte Name für die hiermit bezeichnete Stoffklasse wäre Menadion, es wird als ein Ersatz vom lebenswichtigen Vitamin K zugesetzt.
Kaninchen nehmen natürlicherweise über Pflanzen Vitamin K1 (Phyllochinon) oder über ihren Blinddarmkot Vitamin K2 (Menachinon) auf. Phyllochinon und Menachinon sind beliebig im Körper ineinander überführbar, Menadion kann jedoch nur beschränkt überhaupt in Phyllochinon umgebaut werden.
Weder Phyllochinon noch Menachinon können überdosiert werden, zumindest nicht oral - per Spritze ist es immerhin möglich, bei genügend hoher Konzentration beim Menschen Schäden zu erzeugen ... wir reden hier von Überdosierungen von mehr wie dem 500fachen, was überhaupt nur natürlicherweise im Futter sein kann!
Menadion wirkt schon bei sehr geringen Konzentrationen tödlich, es stört eine ganze Reihe von Stoffwechselprozessen, so kann beispielsweise selbst mit den Konzentrationen, welche im durchschnittlichen Wellensittichindustriefutter enthalten sind, bei Wellensittich Featherduster ausgelöst werden ... Jungwellensittiche sind dann nicht in der Lage, korrekte, funktionsfähige Federn auszubilden.
Weiterhin sind für Menadion Blutbildschäden an Ratten, Kaninchen, Mäusen und Hühnern nachgewiesen, beim Menschen wurde Menadion schon relativ früh verboten, nachdem Säuglinge nach verfüttern menadionhaltiger Säuglingsnahrung gestorben waren.

Quelle: <a href="http://www.tierpla.net/post46306.html#p46306" target="_blank">http://www.tierpla.net/post46306.html#p46306</a>
</td>	</tr></table><span class="postbody"></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2518</guid>
		</item>

		<item>
			<title>[Blog] Deguhalter International - Umbruch</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19650#19650</link>
			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 15:42:40 +0100</pubDate>
			<description>Eine herzlose Deguzucht in Schottland
Zwar hört man viel von Tierquälerei und was alles nicht gut läuft, in dem folgenden Thread berichtet jedoch Fred sehr eindrücklich von einer besonders kalthe ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-weight: bold">Eine herzlose Deguzucht in Schottland</span>
Zwar hört man viel von Tierquälerei und was alles nicht gut läuft, in dem folgenden Thread berichtet jedoch Fred sehr eindrücklich von einer besonders kaltherzigen Zucht, angefangen von überfrachtenten Winzkäfigen über die Haltung der Mutertiere in einem leeren (!) Winzkäfig bis hin zu dem Nachwuchs, der deutlich jünger war als die angegebenen 6 Wochen und schon mit 4 Wochen von der Mutter weg soll.
Er entschied sich trotz Bedenken das einzige weibliche Jungtier doch mitzunehmen und es erholte sich dann rasch und liess sich mittlerweile sogar erfolgreich vergesellschaften (gut das Flegelalter muss dereinst zeigen, ob es so bleibt...):
<a href="http://deguworld.proboards.com/index.cgi?board=chat&amp;action=display&amp;thread=9619" target="_blank">http://deguworld.proboards.com/index.cgi?board=chat&amp;action=display&amp;thread=9619</a></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=18">BBB: Beobachtungen, Blogs, Berichte</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2508</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Ad libitum, ein Irrweg?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19648#19648</link>
			<pubDate>Fri, 30 Dec 2011 15:15:05 +0100</pubDate>
			<description>Also in dieser Diskussion ging es hauptsächlich um den Begriff von &amp;quot;ad libitum&amp;quot; und wie (kreativ) dieser ausgelegt wird oder ausgelegt werden kann.
Ob das Grundanliegen ist, sich an der ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Also in dieser Diskussion ging es hauptsächlich um den Begriff von &quot;ad libitum&quot; und wie (kreativ) dieser ausgelegt wird oder ausgelegt werden kann.
Ob das Grundanliegen ist, sich an der Natur zu orientieren, ist sicher auch ein Bestandteil dieser Diskussion, aber so wie ich die Diskussion gelesen habe, nicht das Hauptmotiv. Aber gut, das sind letztlich Details.

Wichtiger finde ich folgende durchaus interessanten Einwürfe:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Mich wundert das ehrlich gesagt sehr, denn laut Dr. Ziegler z.B. sollen Katzen und Hunde heute immernoch die selben Nahrungsbedürfnisse haben wie ihre Wildformen und der Verdauungstrakt soll auch unverändert geblieben sein. 
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Wichtig ist hier doch, wie sich die Tiere entwickelt haben. Wenn du eine Tierart über tausende und abertausende von Generationen unter gleichen Bedingungen hältst, hat sie da einen Grund sich irgendwie anzupassen? Mit einer sehr kleinen Wahrscheinlichkeit kann es sein, dass eine Mutation sich durchsetzen kann und zu einer Änderung führt, viel grösser ist aber die Wahrscheinlichkeit, dass alles so bleibt wie es ist.
Wir müssen uns bewusst sein, wozu die Evolution gut ist, nämlich um sich an Änderungen in längeren Zeitabständen (je nach Wichtigkeit auch in kürzeren, aber die Verdauung ist bekanntlich relativ konservativ, daher längere Zeitabstände) anzupassen.
Die Gretchenfrage wäre es also sinnvoll gewesen unsere Hunde in den letzten 10 000 Jahre mit Getreide und Gemüse zu ernähren, sprich einer total anderen, menschlicheren Kost? Ich denke nicht. Erstens waren immer einige Hunde Jagdbegleiter und es ist daher naheliegend, dass Fleisch über all die Zeit ein wichtiger Bestandteil war, wenn auch sicher nicht der einzige. Bei den Katzen ist es übrigens noch extremer: gerade durch die grossteilige Selbstversorgung über die vielen Jahrhunderte, wenn nicht Jahrtausende dürften Kleinsäuger und andere Beutetiere ihr Hauptnahrungsspektrum ausgemacht haben. Wiskas und Co. ist daher so ziemlich das Unnatürlichste, was man ihnen anbieten kann, Speisereste sind sicher auch nicht gerade das, woran sie sich hätten anpassen müssen. Folglich denke ich, der Mann hat in diesem Punkte durchaus recht.

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Dass sich haustiere jedoch über Generationen hinweg an Fertigfutter anpassen kann ich mir nicht vorstellen. Ist es aber möglich, dass sich Folivore zu Obst- und Gemüse- und sonstigen Kulturpflanzenfressern entwickeln wie es im TP steht (also Obst &amp; Co als Hauptfutter und nicht wie bei Wildformen als saisonales Beifutter oder Ersatzfutter)?

ich kann mir nicht vorstellen, dass das gesund ist, Kaninchen, Meerschweinen, Degus oder Chinchillas 30 verschiedene Obst- und Gemüsesorten mit etwas Grün- oder Raufutter zum Fressen vorzuwerfen, was heutzutage bei den ad lib Trend viele machen.... 
</td>	</tr></table><span class="postbody">
zu 1. eine Anpassung an Fertigfutter ist mit Bestimmtheit Kappes, ich denke da sind wir uns auch alle einig. Das ist nur schon daher Unsinn, da es dieses Zeug noch gar nicht so lange gibt, selbst Getreide- und Samenfütterung nicht. Fütterungsversuche an Nutztieren gehen übrigens ins 19. Jahrhundert zurück. Zuerst wurde mit allerhand Futtermitteln experimentiert, etwa mitte des 19. Jahrhundert entstanden dann die ersten Trockenfutterkonserven, die unter verschiedenen Bezeichnungen, darunter solch lustig tönende wie &quot;Futterbrote&quot; vermarktet. Der grosse Boom kam aber erst so langsam anfangs des 20. Jahrhunderts und entwickelte sich durch die Kriegswirren, aber auch die Gesetzgebung wurde in dieser Zeit aus der Taufe gehoben, um den Wildwuchs bei den Futtermittel zu regulieren und die daraus wachsenden Probleme in den Griff zu bekommen.

Was aber die Anpassung an Kulturpflanzen angeht, müssen wir wiederum mehr ins Detail gehen. Dort sieht es dann schon anders aus:
Beispiel Degu oder Beispiel Chinchilla:
Degus werden etwa seit 60 Jahren, vielleicht auch etwas länger schon in Menschenobhut nachgezüchtet, viele Tiere dürften aber wahrscheinlich auf jüngere Zuchten zurückgehen, auch soll in den 1990er Jahre der Bestand nochmals aufgefrischt worden sein. Das sind also ein paar Jahrzehnte, höchstens ein halbes Jahrhundert, in der sie Zeit gehabt hätten, sich anzupassen. Umgerechnet auf die Generationsfolgen sind es vielleicht 30-50 Generationen, um es mal grob zu überschlagen, auch das ist nicht sehr viel. Bei den Chinchillas ist es ein bisschen eine längere Zeit, die Tiere von Chapman gehen etwa auf die 1920er Jahre zurück, sprich sind das da dann vermutlich etwas um die 80-90 Jahre. Wenn wir von einer Generationenfolge von 1. Generation pro Jahr ausgehen, wären wir etwa bei ebenso vielen Generationen wie Jahre, auch das ist nicht viel, wenn man bedenkt, dass einige Mäuseinzuchtstämme über mehrere Tausend Generationen schon in Menschenobhut gezüchtet werden. Eine Anpassung ist also bei beiden Arten sehr unwahrscheinlich.
Dann Beispiel Kaninchen, die gibt es etwa seit dem Mittelalter in ernsthafter Zucht, zuvor zu Römerzeiten gab es auch schon Versuche der Zucht... ja da wird es dann schon wahrscheinlicher, wobei auch da lange Zeit die Tiere vermutlich sehr naturnahe Kost bekamen. Die Anpassung kann auch da wahrscheinlich so um die 100 Jahre betragen, wenn überhaupt, auch da eher eine kurze Zeit.
Dann Meerschweinchen, hier wird es jedoch spannend, die gibt es mehrere Tausend Jahre, die Schätzungen gehen etwa von 3000-6000 Jahre aus. Das ist ein ganz anderer Zeitrahmen. Wenn man bedenkt, dass die Tiere in Menschennähe lebten und mit der Zeit vermutlich auch gezielt eingesperrt wurden und die Leute, welche sie züchteten eine lange Ackerbautradition pflegen, welche ihnen ermöglichte die kargen Erträge der Anden zu verbessern, so ist es gut möglich, dass hier eine gewisse Gewöhnung stattfinden könnte, aber wohl kaum an Getreide und die meisten hier in Europa verbreiteten Feldfrüchte.
Viel mehr müssen wir eine Anpassung an Pflanzen annehmen, welche in den Anden kultiviert wurden, also vor allem Kartoffeln, aber auch denkbar wären Oca und andere us wenig bekannte Gemüse. Inwiefern diese Ähnlichkeiten mit den bei uns hauptsächlich angebauten Gemüse haben, wahrscheinlcih mit vielen eher wenig, aber ev. vermehrt mit Wurzelgemüse.

zu 2. ja was heutzutage teils an Fruchtsalaten und Gemüsepaletten verfüttert wird, ist durchaus fragwürdig, vor allem auch deshalb, weil es oft ziemlich unreflektiert und mit beinahe schon vernachlässitbaren Wildpflanzenbeigaben geschieht.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2506</guid>
		</item>

		<item>
			<title>[Degus] 3 von 4 Käfigen sind immer noch viel zu klein</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19642#19642</link>
			<pubDate>Thu, 29 Dec 2011 23:50:58 +0100</pubDate>
			<description>Mir ging spontan noch ein Gedanke durch den Kopf:

Es ist ja nun nicht mehr so wie vor 10 Jahren, wo man schwer an Infos rankam und Recherche einem z.T. wirklich schwer gemacht wurde. 

Auch w ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Mir ging spontan noch ein Gedanke durch den Kopf:
</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Es ist ja nun nicht mehr so wie vor 10 Jahren, wo man schwer an Infos rankam und Recherche einem z.T. wirklich schwer gemacht wurde. 
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Auch wenn es vielleicht paradox erscheinen mag, habe ich den Eindruck, dass die Entwicklung das begünstigte: mit den zusätzlichen Infos, die einfacher verfügbar wurden, kam es zu einer Übersättigung und einer Oberflächlichkeit, welche eine Mentalität prägt, welche die passive und desinteressierte Haltung vieler Leute unschwer erahnen lässt. Es ist ein Unterschied ob der TV 24h am Tag laufen kann, dazu täglich die Tageszeitung, zig Mails im Postfach, unterwegs und überall Werbung und Ablenkung, kaum eine freie Minute und da soll man sich dann noch durch einen längeren Text durchackern? Oder aber ein Leben mit einer Wochenzeitung, die man nach einer halben Woche vielleicht schon durch hat, ein paar wenigen Bücher, TV gibts wenn überhaupt nur ein paar Stunden pro Tag und sagen wir, da der Fortschritt die Arbeit einfacher gemacht hat, doch etwas Freizeit, welche typischerweise gesellig, in Vereinen, für sich selber nutzend oder für Freiwilligenarbeit aufgewendet wird...
Nur schon der TV ist ein grosser Zeiträuber.
Wobei wenn ich so darüber nachdenke, der Umkehrschluss, wenn weniger Ablenkung wäre, dann wäre alles besser, denke ich jetzt auch nicht unbedingt als zutreffend, nur schon da ich es schwierig finde zu beurteilen, sind die Leute zu diesen oberflächlichen Stereotypien gemacht worden oder ist es vielleicht so, dass sie es &quot;leichter&quot; nehmen im Leben, aber auf der anderen Seite halt auch nicht so viele Gedanken sich machen?
Neben der Oberflächlichkeit wäre natürlich noch die Motivation, das Interesse, auch das könnte von weniger Reizüberflutung profitieren. Letztlich ist aber unser System, wie wir kollektives Wissen weitergeben können, sehr limitiert und solange man die artgerechte Tierhaltung nicht als eine Art genetische Schablone oder so über das Erbmaterial an die Nachkommen weitervererben kann, so lange gibt es hier wahrscheinlich mehr oder weniger Probleme.

Auf der anderen Seite bleibt für Hobbies oft nicht so viel Platz und wer wie unsereiner, dem viel Priorität beimisst wird ja von der Gesellschaft höchstens komisch angeguckt. Wer jedoch das Glück oder Privileg hat mit Mitmenschen zusammenzuleben oder zusammenzuarbeiten, die ohnehin auch schon etwas komisch sind, der hat es in der Regel natürlich einfacher.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2510</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Chile-Pflanzen: Bewährungsprobe bei Degus</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19633#19633</link>
			<pubDate>Tue, 27 Dec 2011 22:01:53 +0100</pubDate>
			<description>Noch ein Update:

Proustia cuneifolia, da wuchs gar nichts, keine Ahnung, wieso es nicht klappte.
Lobelia polyphylla, die wuchs aber die Aufzuchtbedingungen waren nicht optimal und die Pflanzen ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Noch ein Update:

Proustia cuneifolia, da wuchs gar nichts, keine Ahnung, wieso es nicht klappte.
Lobelia polyphylla, die wuchs aber die Aufzuchtbedingungen waren nicht optimal und die Pflanzen gingen mir dann leider ein.
Cisanthe grandiflora, die hatte zu wenig Licht und die Pflanzen gingen mir dann nach und nach alle ein. Auch hier muss ich das nächste Mal für bessere Aufzuchtbedingungen sorgen.

Bei meinen Bisherigen siehts dagegen besser aus.
Besonders Freude habe ich ab dem Quilo (Muehlenbeckia hastulata). Da wuchsen die einen Pflanzen sehr schön:
<a href="http://postimage.org/image/y9iysg1jr/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://s15.postimage.org/y9iysg1jr/DSC_0106.jpg" border="0" /></a>

Die anderen Pflanzen, die schauen zur Zeit leider gar nicht gut aus, sehen ziemlich verdorrt aus (wieder einmal), doch ich versuche sie aufzupäppeln, eventuell klappt es nocheinmal, wobei sicher ist das zur Zeit nicht, da muss ich wirklich abwarten.

Der Porlier-Strauch hat sich ebenfalls gut entwickelt und wenn ich den gut über den Winter kriege, dann gibt es für ihn nächsten Frühling einen neuen Topf und ich bin sicher, damit einen weiteren Wachstumsschub.

Eine besondere Überraschung war dagegen mein Espino, schon tot geglaubt, dachte ich nicht mehr, dass er noch weiter wachen würde. Er ist bei 2 Keimblätter und zwei weiteren Fiederblättern stehen geblieben und hatte über Monate nicht weiter gewachsen. Letzthin sah ich nun, dass er weitere Fiederblätter gebildet hat. Nun ist die Hoffnung wieder da, dass ich ihn vielleicht doch noch zu einem grösseren Strauch heranziehen kann. Er scheint mir zumindest robuster zu sein als die Silber-Akazien, an denen ich vor ein paar Jahren nach anfänglichen Erfolgen dann doch scheiterte.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2338</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Listeriose</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19626#19626</link>
			<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 12:24:04 +0100</pubDate>
			<description>Danke, ist gut zu wissen, wobei ich GsD noch kein Kaninchen mit solchen Problemen hatte.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Danke, ist gut zu wissen, wobei ich GsD noch kein Kaninchen mit solchen Problemen hatte.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>Una</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2513</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Ad-Libitum-Fütterung, alter Hut oder neuer Modebegriff?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19624#19624</link>
			<pubDate>Sun, 25 Dec 2011 11:28:47 +0100</pubDate>
			<description>Zum Verständnis von Ad libitum und wie weit in gewissen Kreisen die Bindung dieses Begriffs an eine bestimmte Fütterungsform sich vollzogen hat, möchte ich folgendes Zitat hier einstellen:


Ic ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div></span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Una hat Folgendes geschrieben:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote"></span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>davX hat Folgendes geschrieben:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">Zum Verständnis von Ad libitum und wie weit in gewissen Kreisen die Bindung dieses Begriffs an eine bestimmte Fütterungsform sich vollzogen hat, möchte ich folgendes Zitat hier einstellen:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Ich schmeiße doch nciht blind 3kg Karotten ins Gehege und nenne das dann ad libitum.

Quelle: <a href="http://www.tierpla.net/post194785.html#p194785" target="_blank">http://www.tierpla.net/post194785.html#p194785</a>
</td>	</tr></table><span class="postbody"></td>	</tr></table><span class="postbody">

Genau das wäre aber ad libitum, nämlich Möhren ad libitum  <img src="images/smiles/icon_biggrin.gif" alt="Very Happy" border="0" /> 
Sehe ich doch richtig, oder?</td>	</tr></table><span class="postbody">

Korrekt ... <img src="images/smiles/icon_wink.gif" alt="Wink" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>Andreas</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2049</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Falknerei Schweiz</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19619#19619</link>
			<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 17:56:32 +0100</pubDate>
			<description>Huhu,

ich war ja diesen Herbst in einer Falknerei und ich muss schon sagen, dass diese Welt sehr faszinierend sind. Die Vögel hautnah zu erleben ist schon ein besonderes Erlebnis.

Falconeria ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Huhu,

ich war ja diesen Herbst in einer Falknerei und ich muss schon sagen, dass diese Welt sehr faszinierend sind. Die Vögel hautnah zu erleben ist schon ein besonderes Erlebnis.

Falconeria Locarno:
<a href="http://www.falconeria.ch/" target="_blank">http://www.falconeria.ch/</a>

Greifvogelpark Buchs:
<a href="http://www.greifvogelpark.ch/" target="_blank">http://www.greifvogelpark.ch/</a>

Beizjagd:
<a href="http://www.beizjagd.ch/Beizjagd/Beizjagd.html" target="_blank">http://www.beizjagd.ch/Beizjagd/Beizjagd.html</a>


Interessant in Bezug auf die Beizjagd ist übrigens auch der Beitrag der Wikipedia:
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beizjagd" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Beizjagd</a>

Es handelt sich dabei um eine sehr alte Jagdform, die mehrere Tausend Jahre alt ist.

Interessant ist übrigens das Einsatzgebiet der Falknerei, das durchaus auch heute praktische Dienste erweisen kann, wo andere Methoden sich nicht eignen:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Falknerei hat teilweise eine große Bedeutung auf Flughäfen bei der Vertreibung von Vogelschwärmen, da eine Kollision von Flugzeugen mit Vögeln zum Ausfall der Triebwerke führen kann. 

[...]

Auch zur Jagd auf Kaninchen in Parks und Wohngebieten, wo aus Sicherheitsgründen meist auf Schusswaffengebrauch durch Stadtjäger verzichtet wird, werden mancherorts Falken eingesetzt. Kaninchen werden meist mit Habichten und Wüstenbussarden bejagt, eher selten mit Hierofalken.

Quelle: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Beizjagd" target="_blank">http://de.wikipedia.org/wiki/Beizjagd</a>
</td>	</tr></table><span class="postbody"></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=30">Vögel und Wildtiere</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2514</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Tier- und Tierhaltermythen</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19605#19605</link>
			<pubDate>Sat, 24 Dec 2011 04:47:35 +0100</pubDate>
			<description>Myth 201
Du kannst füttern wie du willst. Jeder muss selber den richtigen Weg finden.

Stimmt nicht: es gibt eine richtige Fütterung und eine falsche, welche es ist, erfährt man oft aus den Ant ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div><span style="font-weight: bold">Myth 201</span>
Du kannst füttern wie du willst. Jeder muss selber den richtigen Weg finden.

<span style="font-style: italic">Stimmt nicht: es gibt eine richtige Fütterung und eine falsche, welche es ist, erfährt man oft aus den Antworten, die man zu einer vorgestellten Fütterung bekommt. Der Spruch ist lediglich eine Floskel um den Anschein von Toleranz zu erwecken.</span>

<span style="font-weight: bold">Myth 202a</span>
Im Winter gibt es keine Wiese mehr.

<span style="font-weight: bold">Myth 202b</span>
Im Winter / bei Schnee blühen keine Blumen mehr.

<a href="http://postimage.org/image/tjaactwsr/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://s9.postimage.org/tjaactwsr/IMG_0657.jpg" border="0" /></a>

q.e.d. <img src="images/smiles/icon_twisted.gif" alt="Twisted Evil" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=8">Grosstiere - Natur - Kultur</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=443</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Änderungen im Forum</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19599#19599</link>
			<pubDate>Fri, 23 Dec 2011 22:57:40 +0100</pubDate>
			<description>Ich habe soeben die wichtigen Infos zu Degupedia (und diesem Forum hier) erneuert:
http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=466</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich habe soeben die wichtigen Infos zu Degupedia (und diesem Forum hier) erneuert:
<a href="http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=466" target="_blank">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=466</a></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=1">Neu hier? Wichtige Infos</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=1662</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Wildkaninchen - Beobachtung</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19595#19595</link>
			<pubDate>Thu, 22 Dec 2011 18:57:22 +0100</pubDate>
			<description>Hallo Tiger,

Du hast Recht: es ist Winterraps. Vielen Dank!

Die Wiese (und auch die Umgebung) sieht eigentlich wie jedes Jahr aus. Ich war heute noch an der Murg, wo ich m Sommer die Bilder  ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo Tiger,

Du hast Recht: es ist Winterraps. Vielen Dank!

Die Wiese (und auch die Umgebung) sieht eigentlich wie jedes Jahr aus. Ich war heute noch an der Murg, wo ich m Sommer die Bilder von den Wildkaninchen gemacht hatte.

Das ist der Lebensraum (ich habe ein Panorma-Bild draus gemacht). Sie leben rechts in dem Wäldchen, links ist der Murg-Damm und dahinter die Murg. In dem Wäldchen ist die Nahrung karg - aber das ist sie auch im Sommer. Die grünen Blätter sind hauptsächlich Brombeersträucher. Auf und am Damm ist aber noch reichlich Grün vorhanden (hauptsächlich Gräser sowie Brennnessel, Vogelmiere etc.)
<img src="http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/degupedia/111222_Murg_02.jpg" border="0" />

Auf diesem Bild sieht man den Grund, warum ich diesmal kein Bild von einem Wildkaninchen machen konnte <img src="images/smiles/icon_wink.gif" alt="Wink" border="0" />
<img src="http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/degupedia/111222_Murg_01.jpg" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=18">BBB: Beobachtungen, Blogs, Berichte</category>
			<dc:creator>Andreas</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2390</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Schlaue Vielzitzenmaus... (Clickertraining)</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19593#19593</link>
			<pubDate>Wed, 21 Dec 2011 18:21:51 +0100</pubDate>
			<description>Danke für den Tipp mit den Obladen. Endlich mal was, was hier bei allen Mäusen gut ankommt. Sie müssen nicht einmal viel dafür tun außer sich zu zeigen, sonst ist das mit scheuen Tieren in größere ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Danke für den Tipp mit den Obladen. Endlich mal was, was hier bei allen Mäusen gut ankommt. Sie müssen nicht einmal viel dafür tun außer sich zu zeigen, sonst ist das mit scheuen Tieren in größeren Volieren schwierig. Allerdings ist es gar nicht so einfach was zu finden, was sie gerne mögen. Aber die Obladen finden sie klasse. <img src="images/smiles/icon_biggrin.gif" alt="Very Happy" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=24">Mäuseverwandte (Myomorpha)</category>
			<dc:creator>Tiger</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2322</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Akzeptanz von Keimfutter?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19591#19591</link>
			<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 15:55:45 +0100</pubDate>
			<description>Ich nehme entweder Keimfutter von birdsandmore :
http://www.birdsandmore.de/shop/index.php?PHPSESSID=a675a3880aa4dad2428180c107dede64&amp;amp;searchstring=keimfutter&amp;amp;search=suchen&amp;amp;file=includ ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich nehme entweder Keimfutter von birdsandmore :
<a href="http://www.birdsandmore.de/shop/index.php?PHPSESSID=a675a3880aa4dad2428180c107dede64&amp;searchstring=keimfutter&amp;search=suchen&amp;file=includes%2Fsearch.inc.php" target="_blank">http://www.birdsandmore.de/shop/index.php?PHPSESSID=a675a3880aa4dad2428180c107dede64&amp;searchstring=keimfutter&amp;search=suchen&amp;file=includes%2Fsearch.inc.php</a> (ich hab das für Prachtfinken) oder  <a href="http://www.zooplus.de/shop/vogel/vogelfutter_nahrungsergaenzung/zusatzfutter/196912" target="_blank">http://www.zooplus.de/shop/vogel/vogelfutter_nahrungsergaenzung/zusatzfutter/196912</a></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>meuspath</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2507</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Der erste Schnee...</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19588#19588</link>
			<pubDate>Tue, 20 Dec 2011 10:42:49 +0100</pubDate>
			<description>Hier gibt's zur Zeit einen Wechsel aus Schnee und Regen...

http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/degupedia/111220_Garten.jpg</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hier gibt's zur Zeit einen Wechsel aus Schnee und Regen...

<img src="http://www.kaninchen-wuerden-wiese-kaufen.de/degupedia/111220_Garten.jpg" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=18">BBB: Beobachtungen, Blogs, Berichte</category>
			<dc:creator>Andreas</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2509</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Myxomatose-Überlebende immun - ein Myth?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19585#19585</link>
			<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 21:39:57 +0100</pubDate>
			<description>Hallo David,

sicher ändert sich der Virus, außerdem wurden verschiedene Stämme der Pockenviren &amp;quot;getestet&amp;quot;. Es gibt aber noch andere Einflüsse wie das Klima und der Gesundheitszustand  ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Hallo David,

sicher ändert sich der Virus, außerdem wurden verschiedene Stämme der Pockenviren &quot;getestet&quot;. Es gibt aber noch andere Einflüsse wie das Klima und der Gesundheitszustand der Tiere. Fakt ist, das in einigen Gegenden von Australien die Sterblichkeitsrate von ehemals 99% auf 30 - 60% gesunken ist. Das geht nur über resistente Tiere. Aber trotzdem sterben halt unter ungüsntigen Umständen ehemals infizierte Tiere bei einer neuerlichen Ansteckung, weil z. B. der Immunsystem aus anderen Gründen geschwächt ist - anders wäre die immer noch sehr hohe Sterberate nicht erklärbar, oder?</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=25">Hasentiere (Lagomorpha)</category>
			<dc:creator>Andreas</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2504</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Bindegewebeschwäche bei Ratten</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19576#19576</link>
			<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 16:25:41 +0100</pubDate>
			<description>Ich würds auf die Genetik schieben. Ist eben so, stört eigentlich in der Regel nicht :) 

Ansonsten einfach mal nach ein paar Pflanzen googlen die eventuell gewebestraffent wirken :)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich würds auf die Genetik schieben. Ist eben so, stört eigentlich in der Regel nicht <img src="images/smiles/icon_smile.gif" alt="Smile" border="0" /> 

Ansonsten einfach mal nach ein paar Pflanzen googlen die eventuell gewebestraffent wirken <img src="images/smiles/icon_smile.gif" alt="Smile" border="0" /></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=24">Mäuseverwandte (Myomorpha)</category>
			<dc:creator>Vanessa87</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=1779</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Platzfrage: Kleinsäuger vs. Terraristik</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19548#19548</link>
			<pubDate>Mon, 12 Dec 2011 22:54:58 +0100</pubDate>
			<description>Stimmt, die Rackhaltung ist in der Terraristik ein Thema. Vor einer Weile war darüber mal in der Terraria was drin.
Ich hatte damals dann auf meiner Homepage den Racks und Buchten eine eigene Kat ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Stimmt, die Rackhaltung ist in der Terraristik ein Thema. Vor einer Weile war darüber mal in der Terraria was drin.
Ich hatte damals dann auf meiner Homepage den Racks und Buchten eine eigene Kategorie eingerichtet in meiner Literaturliste zum Thema Käfigbau und Co.:
<a href="http://www.octodons.ch/index.php/Kaefigbau#literatur" target="_blank">http://www.octodons.ch/index.php/Kaefigbau#literatur</a>

Den Artikel, den du angegeben hast, finde ich sehr interessant und auch wertvoll, weil er die Sache schön dokumentiert. Wobei was ich mich gefragt habe, ob nicht viel eher die fehlenden geeigneten Kleinstrukturen das Problem ist, denn dass der Behälter zu gross sei... mit anderen Worten, so ein Tier könnte im Prinzip auch in einer riesigen Tropenhalle zusammen mit anderen Tieren leben, wenn es sein Steinversteck hätte in dem es sich, durch den engen Kontakt mit den Wänden geborgen fühlt. Das Problem ist hier dann eher die Unkenntnis des Halters, der nicht fähig ist, ein grosses Behältnis mit den nötigen und geeigneten Kleinstrukturen auszustatten.
Insofern wäre das dann wieder ein allgemeines Problem, das wir im Prinzip auch bei Kleinsäuger haben, wenn auch es dort nicht ganz so schlimm ist, wenn diese nicht ihren Bedürfnissen gerecht gehalten werden. Bei ihnen kommt denn auch in der Tat der Bewegung mehr Bedeutung zu, wie ich ja auch schon eingangs angerissen hatte.

Allerdings unter ökonomischen Gesichtspunkten ist eine Rackhaltung in der Tat die beste Lösung, sowohl in Bezug auf die Bedürfnisse des Tieres, als auch in Bezug auf die Raumnutzung für den Halter.

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Königspythons z.B. bewegen sich in freier Natur nachgewiesenermaßen 10m im Jahr!
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Weisst du vielleicht noch die Quelle davon? Das würde mich nämlich schon interessieren - ich könnte das sicher noch gut gebrauchen.
Dazu kommt, dass ich aus dem Bereich der Nager weiss, wie schwer es ist, an Quellen zu kommen, welche solche Fakten festhalten.
Bei Degus beispielsweise kenne ich genau eine Quelle, welche dieser Frage nachging und zum Schluss kam, dass die untersuchten Tiere pro Tag etwa 1100 m zurücklegten und eben nicht viele Kilometer, wie man lange Zeit immer wieder in Deguforen lesen konnte.

Dazu habe ich in den letzten Tagen mich etwas durch Terraristikliteratur gewälzt und dabei fiel mir auf, dass die Herangehensweise ziemlich verschieden ist von der klassischen Kleinsäugerhaltung. Da ich ja auch noch was zum Thema Kunststoff und Gefahren schrieb und dabei wieder über deinen Beitrag gestolpert bin, passt das irgendwie auch sehr gut. Denn ich finde der Einsatz von Kunststoff, wie du ihn sehr schön dokumentiert hat, zeigt diesen Kontrast sehr deutlich, während aus Angst gerade dieser Aspekt sonst gerne gerade in deutschen Tierhalterkreisen unterdrückt wird.

Interessant ist nämlich, dass das Terrarium eigentlich ein Stück Lebensraum der gehaltenen Tierart nachbilden soll. Das war der ursprüngliche Gedanke und ist nach wie vor fest verankert bei vielen Terrarianern (und natürlich auch in der Aquaristik ein auffälliges Ding). Dagegen ist das was man bei vielen Kleinsäugern sieht oft weit entfernt von einem Ausschnitt natürlichen Lebensraums. Die Gründe dafür sind natürlich vielfältig, aus eigener Erfahrung muss ich sagen, dass praktische Gründe da eine grosse Bedeutung haben: Die Behältnisse sind oftmals zu klein für die Tiere und ein relativ häufiger Substratwechsel ist nötig. Deshalb zeigen sich gut wechselbare Substrate im Vorteil gegenüber natürlichen Substraten. Selbst der Einsatz von Saubertierchen wie Asseln oder Zophobas dürften vermutlich nicht ausreichen den Bodengrund in einem gewöhnlich grossen Tierkäfig sauber zu halten. Wenn wir dann einen Schritt weiter gehen und uns Gedanken zur Bepflanzung machen, werden wir das Problem haben, dass die Tiere das Zeug schnell abfressen und durch den beschränkten Platz findet eine Übernutzung des Bodens statt, die Vegetation kann so kaum noch wachsen. Ein weiteres Hindernis ist dann natürlich noch die Technik, welche nötig wäre, dass die Pflanzen schön grün wären, sprich wenn man nicht von Hand giessen möchte, müsste ein Bewässerungssystem her.


Beim nochmaligen Durchlesen fällt mir auf, dass ich mich eingangs teils sehr ungenau ausdrückte, z.B. hier:

</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
Und noch ein Unterschied fällt auf, während es bei Kleinsäugern oft keine speziellen Anforderung an das Klima gibt, ist so manches Terrarientier von gut eingestellten Klimaparameter abhängig. Diese lassen sich in einem kleineren Behälter einfacher erreichen und Änderungen werden schneller wirksam (was je nach dem aber auch negativ sein kann). 
</td>	</tr></table><span class="postbody">
Das ist so für sich alleine ja Quatsch. Gerade wenn wir den Blick auf so manche exotischen Kleinsäugerarten richten, so sind die je nach dem sehr wohl anspruchsvoll was Klimaparameter angeht. Was in den meisten Käfigen an Kleinsäugern gehalten wird, das ist oft mehr oder weniger anspruchslos was Klima, Luftfeuchte und Beleuchtung angeht. Die speziellen Anforderungen sind insofern auch irreführend, da diese eine Frage der Sichtweise sind:
Hierzulande sind spezielle Anforderungen solche, die sich von dem hierzulande üblichen Klima sich unterscheiden (sprich relativ trockenes Raumklima von 20... bis 30 Grad und mehr im Sommer). Zwar weisen viele Kleinsäugerarten eine relativ hohe Toleranz gegenüber unterschiedlichen Klimabedingungen auf, dennoch darf das natürlich nicht zur Annahme verleiten, dass sie deswegen anspruchsloser seien als Tierarten aus anderen Klimazonen.</div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2505</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Plastik im Nagerheim</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19545#19545</link>
			<pubDate>Sun, 11 Dec 2011 23:40:24 +0100</pubDate>
			<description>Und hier gab es erst kürzlich eine weitere Diskussion zum Thema (das ist hochaktuell nach wie vor):

Meine Balkonumrandung ist aus Wellplastik (die &amp;quot;Wellen&amp;quot; müssten auch erkennbar sein ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Und hier gab es erst kürzlich eine weitere Diskussion zum Thema (das ist hochaktuell nach wie vor):
</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Zitat:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">
</span><table width="90%" cellspacing="1" cellpadding="3" border="0" align="center"><tr> 	  <td><span class="genmed"><b>Birkenmädel hat Folgendes geschrieben:</b></span></td>	</tr>	<tr>	  <td class="quote">Meine Balkonumrandung ist aus Wellplastik (die &quot;Wellen&quot; müssten auch erkennbar sein).
Dieses wurde einfach am rand entlang &quot;verlegt&quot;. Mit 1m Höhe haben sie keine Chance, drüber zu kommen
und es ist viel zu glatt für zerstörerische Deguzähne.</td>	</tr></table><span class="postbody">

Warum schreit eigentlich keiner? Bei Plastikwannen im Käfig sind alle am aufstöhnen und hier nicht? So ein Wellplastik ist genauso problematisch wie alles andere aus Plastik. [...] Aber wenn die wirklich wollen, dann bekommen sie in glattes Plastik auch Kanten rein, weil es WEICH ist. Ansonsten brauchst du nur mal etwas zu unsanft gegen die Umrandung zu schieben, und schon hast du Ansatzpunkte erstellt.

Also wenn es geht, verzichtet komplett auf Plastik. [...]

Quelle: <a href="http://www.degus-online.de/phpbb/viewtopic.php?p=337981#p337981" target="_blank">http://www.degus-online.de/phpbb/viewtopic.php?p=337981#p337981</a>
</td>	</tr></table><span class="postbody"></div>

]]></content:encoded>
			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=3">Haltung artgerecht</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
			<guid isPermaLink="true">http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?t=2440</guid>
		</item>

		<item>
			<title>Ferien am schönen Lago Maggiore</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19525#19525</link>
			<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 22:15:33 +0100</pubDate>
			<description>Teil Zwei - Fotos von Ascona und Locarno:
http://www.flickr.com/photos/degupedia/sets/72157628238288789/detail/

Ascona: viele Treppen...

http://farm8.staticflickr.com/7014/6438165015_981293 ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Teil Zwei - Fotos von Ascona und Locarno:
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/sets/72157628238288789/detail/" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/degupedia/sets/72157628238288789/detail/</a>

Ascona: viele Treppen...

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438165015/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7014/6438165015_9812932bd8.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438165015/" target="_blank" class="postlink">999 Tritte zum See</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

Palmen in der Abendsonne:

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438165613/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7009/6438165613_75eb9ebef8.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438165613/" target="_blank" class="postlink">Palmen im Abendlicht</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

Am Ufer des Lago Maggiore

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438167465/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7018/6438167465_a3ab0b7a2a.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438167465/" target="_blank" class="postlink">Der Pfosten</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438168097/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7147/6438168097_7aa0e66501.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438168097/" target="_blank" class="postlink">Die Vögel</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

Der nördlichste Reis der Welt:

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438168703/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7033/6438168703_2dde5164b2.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438168703/" target="_blank" class="postlink">Reis</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr


Die Falconeria Locarno:

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438172207/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7013/6438172207_0cf8e88af6.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438172207/" target="_blank" class="postlink">Seeadler im Flug</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438173015/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7145/6438173015_d4beb2e3ef.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438173015/" target="_blank" class="postlink">Streifflug einer Eule</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438175025/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7153/6438175025_a1a7eaea4a.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438175025/" target="_blank" class="postlink">Geier im Anflug</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438175585/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7011/6438175585_84d3c9ce4e.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438175585/" target="_blank" class="postlink">Raptor and Glove</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr

<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438177003/" target="_blank" class="postlink"><img src="http://farm8.staticflickr.com/7161/6438177003_b2e0e2f68c.jpg" border="0" /></a>
<a href="http://www.flickr.com/photos/degupedia/6438177003/" target="_blank" class="postlink">Fragestunde</a> von <a href="http://www.flickr.com/people/degupedia/" target="_blank" class="postlink">leyrane</a> auf Flickr</div>

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			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=18">BBB: Beobachtungen, Blogs, Berichte</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
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		<item>
			<title>Wer füttert noch von der Wiese ?</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19510#19510</link>
			<pubDate>Wed, 30 Nov 2011 22:31:37 +0100</pubDate>
			<description>Stimmt, das ist mir auch aufgefallen. Draußen hat es auch hier noch viel Grün.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Stimmt, das ist mir auch aufgefallen. Draußen hat es auch hier noch viel Grün.</div>

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			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=2">Tierernährung</category>
			<dc:creator>davX</dc:creator>
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		<item>
			<title>Eure Erfahrungen mit Kaninchen-VGs</title>
			<link>http://www.degupedia.de/forum/viewtopic.php?p=19507#19507</link>
			<pubDate>Tue, 29 Nov 2011 13:05:11 +0100</pubDate>
			<description>Ich habe bis jetzt 2 verschiedene Arten von VGs bei Kaninchen ausprobiert und war mit beiden Arten immer sehr zufrieden. Ich mache das vom Alter der Tiere abhängig.
Wenn ein erwachsener Rammler m ...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<div>Ich habe bis jetzt 2 verschiedene Arten von VGs bei Kaninchen ausprobiert und war mit beiden Arten immer sehr zufrieden. Ich mache das vom Alter der Tiere abhängig.
Wenn ein erwachsener Rammler mit einem Jungtier vergesellschaftet wurde, habe ich das Jungtier einfach dazu ins Gehege gesetzt. Dabei war es egal, ob das Jungtier weiblich oder männlich war. Das hat immer auf Anhieb geklappt. Mir hat mal ein Züchter gesagt, dass ein erwachsener Rammler einem Jungtier nichts tut und so war es bisher immer, auch bei meinen Bekannten.
Wie das allerdings aussieht, wenn die Häsin schon älter ist und man dann ein Jungtier einfach dazusetzen würde, damit habe ich keine Erfahrung.

Die andere Methode (bei 2 erwachsenen Kaninchen) ist, einfach das vorhandene Gehege zu trennen (ohne irgendwas zu desinfizieren), alles doppelt einrichten, die Tiere täglich austauschen und dann irgendwann einfach das Trenngitter herausnehmen.
Das gab auch noch nie Probleme, da jedes Tier beide Gehegeseiten kannte und es in beiden Gehegebereichen gleich (nach beiden Tieren) gerochen hat. Während dieser paar Tage habe ich allerdings die Toiletten nicht gereinigt, sondern da haben also abwechselnd die Kaninchen reingemacht, je nachdem, in welchem Gehegeteil sie gerade saßen.


Dann habe ich noch ein paar Mal Wüstenrennmäuse vergesellschaftet. Ich hatte ein paar Jahre lang welche, jetzt leider nicht mehr.
Ich hatte nur Männchen und immer nur 2 Stück davon. Wenn eines gestorben war, habe ich mir wieder ein Jungtier dazugeholt. Ich habe dann beide in die kleine Transportbox gesetzt, Wasser, Späne, Heu und Futter reingegeben. Kein Häuschen, keinen Unterschlupf, nichts. Die Größe der Box ist ca. 15/25cm. Dort habe ich die Mäuse ca. 12-24 Stunden gelassen, dann habe ich sie ins Gehege umgesiedelt, habe aber den nach unten angebauten Buddelbereich noch verschlossen gehalten. Einrichtung gab es auch keine, bis auf 1 Häuschen, Futter, Wasser, Heu, Späne. Dort blieben sie dann noch für ca. 3 Tage, erst dann habe ich die Einrichtung nach und nach wieder ergänzt und auch das darunterliegende Buddelaqua wieder zugänglich gemacht.
Hat immer problemlos, ohne jegliche Raufereien funktioniert und würde ich so immer wieder machen und empfehlen.</div>

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			<category domain="http://www.degupedia.de/forum/viewforum.php?f=25">Hasentiere (Lagomorpha)</category>
			<dc:creator>Una</dc:creator>
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