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 Betreff des Beitrags: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 12.09.2007, 16:55 
Hallo @all,

mich beschäftigt seit einiger Zeit ein Thema. Darauf gekommen bin ich weil mich das verpäppeln vieler Chin- und AnderenagerHalter manchmal etwas auf den Geist geht. Das eine oder andere mal liest man sogar, daß ein Tier verhaltensgestört ist weil es nicht zutraulich ist oder nicht schmusen möchte.

Ich möcht hier auch gleich meine Meinung dazu sagen:
Ich denke, daß man es auschließlich dem Tier überlassen sollte ob es Kontakt aufnimmt und wie nah es kommt (Ausgenommen man muß es aus gesundheitlichen Gründen). Manche Tiere finden halt den Menschen als optimales Turngerät andere kuscheln sich sogar an ihn.
Andere sind halt immer eher scheu. Bei denen hab ich aber festgestellt, daß sie dafür umso schöner zu beobachten sind.
Ich finde ein Tier muß nicht, nur weil es Haustier ist, schmusen mögen.
Mein Hook ist so einer, der war sehr menschenbezogen. Jetzt tollt er lieber mit seinem Kumpel ist aber deshalb nicht scheuer geworden nur interessiere ich ihn nicht mehr so.

Ich finde man sollte nicht darauf erpicht sein jedes Tier zum Schmusetier erziehen zu wollen. Man sollte auf jeden Fall die Eigenheiten akzeptieren und Respekt vor dem individuellen Charakter des Tieres haben. Da hat man mehr davon.

Was denkt ihr darüber?

Gruß Conny


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 12.09.2007, 17:17 
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Pyramidenspitze
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Registriert: 07.05.2007, 14:21
Beiträge: 1430
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Hallo Conny,

Zitat:
Ich finde man sollte nicht darauf erpicht sein jedes Tier zum Schmusetier erziehen zu wollen. Man sollte auf jeden Fall die Eigenheiten akzeptieren und Respekt vor dem individuellen Charakter des Tieres haben. Da hat man mehr davon.


Da stimme ich voll und ganz zu. Ich denke das ist der Egoismus mancher Tierhalter die versuchen ihre Tiere zu vermenschlichen.

Als Beispiel unsere ersten Rennmäuse, die ersten Jahre wollten sie oft raus und kamen ans Gitter wenn jemand in ihre Nähe kam. Leider wollten sie plötzlich nicht mehr oder nur ganz selten, man konnte sehen wann sie raus wollten. Also haben wir sie nie gezwungen zu einem Freilauf sondern mussten uns mit dem wenigen begnügen das sie selbst wollten.
Bei der Gelegenheit - unsere Parvati erfreut sich immer noch bester Gesundheit - zwar schon sehr wackelig auf den Beinen ist sie immer noch aktiv, vorwiegend schläft sie allerdings.

Bei den Chins haben wir welche die gerne kuscheln und schmusen, aber auch nicht wenn wir das eben gerne hätten sondern wenn sie wollen. Buffy z.B. merkt wenn Angela nicht gut drauf oder traurig ist und kommt zum kuscheln. Zutraulich sind sie alle, aber sie kommen nur wenn sie wollen - weil wir ihnen das zugestehen und sie nie zu etwas zwingen, außer aus gesundheitlichen Gründen. Das sehen sie hinterher ein und sind nicht nachtragend.

Und ganz ehrlich, ich mache zwar unsere Tiere manchmal nach, bzw. versuche deren Lauten aber sie gucken mich an und denken sich sicher - naja, sie spinnt mal wieder.

Ich bin davon überzeugt unsere Tiere verstehen mich in meiner Sprache sehr gut. Ich versteh inzwischen ja auch schon einiges an Laut- und Körpersprache von ihnen, wozu also versuchen Tiersprache zu lernen wie manch einer es tut. :wink:

Bezieht sich nicht nur auf Chinchillas sondern auf alle Tierarten, bei uns sind das Mäuse, Hamster, Chinchillas und Katzen.

Hab ich vergessen :wink: Bei uns werden alle Tiere nach Bedürfnis behandelt. Z.B darf nicht jeder Besucher zu Jelo und Käfig aufmachen ist schon gar nicht drin wenn es Jelo nicht gut geht oder er nicht gestört werden will.

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LG
Brigitte


Zuletzt geändert von Weena am 12.09.2007, 17:22, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 12.09.2007, 17:20 
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Moderator und Technik
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Beiträge: 7985
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Verhaltensgestört, weil das Tier nicht schmusen will? Weil es wie in der Wildnis üblich (=der Art entsprechend) scheu gegenüber Menschen ist? Ich denke, wer da (verhaltens)gestört (oder eher denkgestört) ist, das ist der Halter, der sowas annimmt.

Gerade die Diskussion im Kaninchenzucht über Einzelhaltung von Hasen zeigt doch, dass es doch schwer sein muss die Bedürfnisse eines Tieres zu verstehen und sie zu respektieren. In Halterforen wird Gespür für solches leider gerne ignoriert und verschmäht. Dort zählt, dass man das tut, was einem im Forum eingetrichtert wird, genau nach Anleitung und wehe man weicht ein Haar davon ab... frei denken, das Tier verstehen zu versuchen...? Denkste.

Zitat:
Ich finde man sollte nicht darauf erpicht sein jedes Tier zum Schmusetier erziehen zu wollen. Man sollte auf jeden Fall die Eigenheiten akzeptieren und Respekt vor dem individuellen Charakter des Tieres haben. Da hat man mehr davon.

Ganz genau. Damit hast du schon sehr wichtige Dinge hervorgehoben. Ich kann dem nichts beifügen.
Ich finde es übrigens gut, dass du sowas mal ansprichst.

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 Betreff des Beitrags: Re: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 12.09.2007, 17:38 
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Grüne Fee
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Beiträge: 323
Wohnort: Oberursel
Hallo Conny,

meine Chins sind im Gegensatz zu anderen die ich immer wieder bei Freunden sehe recht scheu.
Ich lasse sie kommen wenn sie wollen, wenn nicht ist es auch gut. Im Auslauf hüpfen sie auf mir rum und sie lassen sich auch gerne mal kraulen, aber bloß nicht zu viel.

Meine Quinschy lebte damals alleine bei mir, sie war sehr zahm, sie war eher wie ein Hund oder eine Katze. Auf der einen Seite ist das sehr schön, auf der anderen Seite erfordert es einfach viel mehr Zeit, weil sie ihre Streicheleinheiten richtig eingefordert hat.

Genauso war es mit Filou, er musste mehrere Monate alleine sitzen und die Zeit war anstrengend. Er saß jeden Abend mindestens 30 Minuten auf meinem Schoß und ließ sich kraulen, streicheln, knuddeln. Das ist auch auf Dauer nicht machbar, wenn man noch 3 andere Gruppen hat, die auch Auslauf und Aufmerksamkeit wollen. Heute bin ich sehr froh, dass er seinen Toni hat und mit ihm kuschelt.

Ich bin auch bewusst auf Abstand gegangen, damit Filou weniger zahm ist. Es ist nicht wichtig, dass er sich von mir anfassen lässt, sondern das er mit Toni glücklich ist.

Ich finde es sehr entspannend die Chins zu beobachten und muss sie nicht unbedingt anfassen. Ich gehe da ganz individuell mit jedem Tier um, der Eine mag es mehr der Andere weniger, das muss man einfach akzeptieren.

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LG
Nadine

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen. (Heiner Geißler)

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 Betreff des Beitrags: Re: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 12.09.2007, 23:20 
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Pyramidenspitze
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Chins müssen nicht zahm sein. Warum??? Damit Der Mensch seine mangelndes Selbstbewußtsein, sein Harmoniebedürfnis oder was auch immer damit ins Gleichgewicht bringen kann?
Warum meint der Mensch immer wieder, Herr über die Natur zu sein???

Zitat:
die Bedürfnisse eines Tieres zu verstehen und sie zu respektieren. In Halterforen wird Gespür für solches leider gerne ignoriert

...oder aber auch als "ehtischer Blödsinn" abgetan. Ein Tier hat gefälligst nicht zu denken und schon gar keine Gefühle / gar keine Seele zu haben. Denn das würde ja beudeten, daß sich Mensch damit auseinandersetzen müßte. Mensch ist aber leider so, daß er es gerne einfach und möglichst "vorgekaut" hat - ohne großartig Eigeninitiative entwickeln zu müssen. So wird also über "Generationen" das Absprechen vom Seelenleben weiterexistieren.

Meine Tiere werden auch zu nichts "gezwungen". Lediglich Jakob "muß" ich unbedingt jeden Abend rausholen und "niederknuddeln". Irgendwie hat sich dieses Ritual eingebürgert und er wartet schon immer darauf (also zwinge ich ihn ja nicht in dem Sinne). Papa muß regelmäßig auf meiner Hand schlafen, Garfield auch (der aber auf den äußersten Fingerspitzen bitte ! ), Benito ist ein großer Schmuser - wenn er will, und Diego denkt, wenn er mich ne Weile Öhrchen-Kraulen läßt, darf er länger raus... Andre - wie z.B. Puschel, Fuchur oder Theodor und Balthasar, wollen herzlich wenig von mir wissen, sondern sehen mich als ihren persönlichen Angestellten, der für Futter-Nachschub zu sorgen hat...

Liebe Grüße
Ulli

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 Betreff des Beitrags: Re: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 12.09.2007, 23:56 
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Moderator und Technik
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Sagen wir es so, ein zutrauliches Tier lässt sich besser handlen, was in bestimmten Situationen von Vorteil sein kann (aber nicht zwingend muss). Dazu dürfte es sich dadurch wohl auch weniger stressen lassen, da es sich an Mensch und Umgebung gewohnt ist. Auch das kann sich positiv auswirken... muss aber ebenfalls nicht zwingend sein. Stress ist bekanntlich wie wir wissen nicht nur schlecht. Dauerstress dagegen schon... sollte es aber bei artgerechter Haltung nicht geben, daher kein Kriterium.

Also unterm Strich, zutrauliche Tiere sind einfacher zu handeln und das kann einen stressfreieren Umgang für Halter und Tiere bedeuten. Allerdings kann es auch dazu führen, dass der Halter seine Tiere dann ständig rausnehmen muss und weiss ich nicht alles mit ihnen anstellen will (betrifft vor allem junge Tierfreunde), dass es scheuere Tiere in einem grossen Käfig wohl besser hätten, die dafür in Ruhe gelassen und nur gestört werden, wenn es wirklich nötig ist.

Zum Rest hab ich mich ja schon geäussert. Man sollte die Tiere nehmen wie sie sind. entweder werden sie zutraulich, wenn man sich auch entsprechend darum bemüht oder teils fruchtet das selbst bei Bemühungen nicht... sowas sollte man auch akzeptieren können.

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 13.09.2007, 06:13 
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Schlangenbeschwörer
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Ich sehe wir haben alle die gleiche Ansicht. Tiere haben ihren eigenen Willen und den sollte man nicht versuchen zu brechen, nur weil man ein Schmusetier haben will!

Von meinen 4ren hab ich nur einen (mein Teddy), der wenn er will richtig schmusig ist. Da kann ich ne halbe Stunde Ohren kraulen und durchs Fell wuscheln! Das ist bei den anderen 3en nicht möglich und muss auch nicht.

Wobei ich auch froh darüber bin das ich so einen guten Draht zu Teddy habe. Es hat mir es wesentlich einfacher gemacht ihn während seinem Beinbruchs zu umsorgen (Medikamente geben, ständige TA-Besuche). Das wäre 100% nicht so einfach mit den anderen gewesen.

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Lg Annemarie mit ihren 7 Fellkugeln + kleine dicke Minimaus Lia
***Lady mein kleiner Engel, ich werde dich nie vergessen***


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 Betreff des Beitrags: Re: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 13.09.2007, 10:04 
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Pyramidenspitze
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@ David - zutraulich ist ja nicht gleich zahm. (Oder Definitionsfrage?)
Zutraulich, wenn ein Tier an Halter und Umgebung gewohnt ist, nicht ständig scheu reagiert, an die Hand kommt und sich auch mal streicheln läßt. Käfigreinigen und andre tägliche Arbeiten sind kein Problem. Ich denke diese Beschreibung paßt auf die meisten Chins ;-) Das Vertrauen der Tiere in ihren Halter ist schon da. Aber sie wollen halt nicht gerne gestreichelt werden, ruhig auf dem Schoß sitzen etc.
Zahm, wenn ich ein Tier zu jeder Zeit aus dem Käfig holen kann, es mir auf den Schoß setzen kann und es da zum Streicheln sitzen bleibt. Kaninchen und Meeries haben ja diesen Ruf (was sicher auch auf das Tier ankommt)

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 Betreff des Beitrags: Re: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 13.09.2007, 14:15 
@ Ulli,
dito.

@all,
streicheln? Na ja, das lassen sich die meisten schon von mir. Aber Felix und Angus dann doch nur von meinem Mann. Und stell dir vor Ulli. Kesch präsentierte mir die Tage einen ruhig sitzenden Hook, während er von ihm am Bauch gekrault wurde. :lol:
Ich hab eigentlich nicht das Bedürfniss die Chins zu kraulen. Ich beobachte sie lieber. Das sind einfach so richtige Clowns.

Vermenschlicht:
das finde ich schlichtweg abartig (oje schon wieder dieses böse Wort, leider finde ich kein anderes). Aber ich selbst habe einen Fall von Extremvermensch(chinchill-, has)lichung, was ich nie gewollt habe. Ich brauchte sogar eine Tierpsychologin, damit ich damit klar kam.
Es geht um meine Setter Hündin Becci. Sie hat so viele Züge die mehr mit Mensch, Reh, Katze und Chin zu tun haben, daß es mir manchmal Angst und Bange wird. Um von mir beachtet zu werden ahmt sie alles nach. Sogar das schnarchen meines Mannes. Ich dachte lange darüber nach noch einen Hund anzuschaffen. Damit sie nicht so allein ist. Stattdessen hat es sich jetzt eingebürgert, daß mich Leute fragen wo mein Schatten ist, wenn ich alleine irgendwo auftauche.

Das kuriose dabei ist, das sie die "Hundesprache" so perfekt spricht, daß uns sogar meine Hundepsychologin holte um einem schlimmen Fall von Kettenhund die Sprache und das Vertrauen zum Menschen wieder beizubringen. Und das machte sie vorbildlich.


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 Betreff des Beitrags: Re: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 25.09.2007, 01:49 
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Pyramidenspitze
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Registriert: 08.05.2007, 16:20
Beiträge: 5780
Wohnort: Hessen
@Sozia: Hunde sind nunmal fremdsprachenbegabt ... sie sind nicht nur in der Lage, den Menschen (fast) perfekt zu lesen und sich seinen Schrullen anzupassen, das können sie selbstverständlich auch mit anderen Arten ...
Wenn Hunde ein optimales Umfeld haben, ist es oft schon fast unheimlich, wie gut sie sich an ihren Menschen und ihre Tiere anpassen und mit ihnen kommunizieren können. Bei Becci hast du also offenbar irgendwas richtig gemacht ... *g*

Was die Zahmheit angeht - das war mal eines meiner vordringlichsten Zuchtziele, bis mir auffiel, wie sehr das nach einigen Generationen auf die Vitalität geht!
Unter Zahmheit verbirgt sich nämlich auch schnell mal ein Tier, was aufgrund seiner Kränklichkeit einfach nicht die Kraft hat, ständig sich gegen den Menschen zu stellen, sobald er zudringlich wird. Solche kränklichen Tiere sind auch insgesamt ruhiger und erscheinen weniger streßanfällig ... den wahren Grund dahinter ist oftmals für uns Menschen kaum zu sehen.
Wählt man also immer nur die ruhigsten, zahmsten Tiere, erwischt man häufig genug eben auch die etwas kränklicheren Tiere, die sonst eben nicht auffällig sind, sondern aufgrund ihres latenten Unwohlseins einfach nur auf Sparflamme leben, da sie von der Vitalität her hart an der Grenze sind. Nur leider reichert man dadurch die dafür verantwortlichen Gene nach und nach an - und irgendwann fällt einem sogar selbst auf, was man da für Krüppel gezüchtet hat - oder auch nicht.
Schuld ist natürlich in solchen Fällen immer die Inzucht! Die eigene fehlgeleitete Zuchtwahl jedoch nie ... logisch, nech? *g*

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Marx ist die Theorie
Murx ist die Praxis!

zum Thema Chinforen: Da muasch drieberschdeiga end derfsch di ned drum bucka


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 Betreff des Beitrags: Re: Müssen Chins zahm sein?
BeitragVerfasst: 25.09.2007, 12:59 
Danke, das hört man gerne. Ich bin mit Hunden aufgewachsen und habe viele verschiedene Charaktere erleben dürfen. Aber sowas wie meine Becci hab ich nie erlebt. Mein Vater (er ist mein Berater in diesen Dingen) nimmt das auch gelassen bzw eher als positives Zeichen. Er meint: "Das hab ich doch gleich gesagt, die ist halt anders. Sei froh drum."

Mir ist auch aufgefallen, daß zu zahme Tiere, keinen eigenen Charakter mehr zeigen. Bzw daß sie krank sind und Schmerzen haben.


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