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 Betreff des Beitrags: Dauerhafte Trennung, die einzige Lösung?
BeitragVerfasst: 29.01.2015, 13:09 
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Grünschnabel

Registriert: 25.02.2013, 23:42
Beiträge: 35
Wohnort: Berlin
Mein zwei Jungs, Rumpel und Chillah, haben sich vor einem Jahr nachts ganz böse gestritten. Auch mehrere Versuchen sie damals wieder zusammen zu bringen, scheiterten. Rumpel jagt/beißt Chillah immer. Wenn Chillah Rumpel nur sieht nimmt er Reißaus, was Rumpel nur noch mehr motviert. Rumpels ganz Haltung verändert sich in dem Moment und man sieht, dass er nix liebes im Sinn hat.

Beide leben seither in getrennten Volieren (ca 15 cm voneinander entfernt). Sie "quatschen" nachts und reagieren auch auf den Nachbarn. Wenn Rumpel draußen ist macht er am Käfig von Chillah Stress (mittlweile seltener, weil er weiß dass der Auslauf dann beendet wird). Wenn Chillah draußen ist meidet er Rumpels Käfig und Rumpel dreht in seinem fast durch. Ich vermute, dass Chillah seit dem damaligen Streit und durch den Stress bei Vergesellschaftungsversuchen, nur noch Panik hat. Rumpel will am Anfang garnichts böses. Er ist mehr neugierig, aber durch die sofortige Flucht wird er sofort angespornt.

Probiert habe ich schon:
- Haltung in verschiedenen Räume über 2 Wochen. Danach sollten sich beide im Flur wieder näher kommen. Hat ganz 3 Sekunden gedauert bis das Flüchten-Jagen-Drama losging.
- Diverse Male gemeinsamen Auslauf, der nur solange gut ging, bis Sie sich über den Weg gelaufen sind, dann selbes Szenario.
- Beide in den Händen und zum schnuppern aneinander führen. Abgebrochen weil Rumpel direkt zwicken wollte.
- Regelmäßiger Käfigtausch, fanden beide spannend, im Auslauf ging Chillahs flüchten und Rumpels jagen weiter.
Die Tranportboxmethode traue ich mich nicht. Ich habe Angst dass Rumpel zubeißt oder Chillah nen Herzinfarkt bekommt.

Ich kann aktuell mit der Situation leben zwei Käfige zu haben und zweimal Auslauf zu gewähren, mittlerweile habe wir das unseren Rythmus. Beide kommen mir jetzt auch nicht einsam vor, wie gesagt sie quatschen viel, fressen normal und sind aktiv.
Trotzdem beschäftigen mich 2 Fragen:
1. Ist es trotzdem eine artgerechte Haltung, wenn Sie keinen Kuschelpartner haben?
2. Gibt es noch irgendeine Möglichkeit die beiden wieder zusammen zu bringen?


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 Betreff des Beitrags: Re: Dauerhafte Trennung, die einzige Lösung?
BeitragVerfasst: 29.01.2015, 16:17 
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Team Helfer
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Registriert: 26.12.2007, 16:38
Beiträge: 657
Wohnort: Bayerischer Woid
Huhu,

so wie du das beschreibst, ist eine erneute VG nicht empfehlenswert. Wenn du mit zwei Volieren leben kannst, kastrier die zwei (wenn noch nicht geschehen) und besorg beiden liebe Mädels. Auch wenn sie sich durchs Gitter sehen, Fellpflege ist ja nicht möglich dadurch, gibt ja gewisse Stellen, die erreicht ein Chin allein nunmal nicht;) Allein kuscheln geht auch schlecht. Was du noch machen kannst: versperr den Sichtkontakt. Du weißt nicht, was nachts los ist, könnte gut möglich sein, daß die zwei am Gitter remmidemmi machen... und vielleicht kommt Chillah kommt vom Stress runter.

Beim Auslauf: Sichtabdeckung der jeweiligen Voliere, je nachdem wer grad draussen ist.

LG

Mcstorm

PS: Ich habe auch eine traumatisierte Maus hier sitzen, nur bei ihr ist eine VG unmöglich. Sie würde alles attackieren, egal wie alt, welches Geschlecht. Kommt ihr ein Artgenosse zu nahe, ist RambaZamba bei ihr...

_________________
Liebe Grüße

Mcstorm

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 Betreff des Beitrags: Re: Dauerhafte Trennung, die einzige Lösung?
BeitragVerfasst: 30.01.2015, 14:41 
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Grünschnabel

Registriert: 25.02.2013, 23:42
Beiträge: 35
Wohnort: Berlin
Danke für die schnelle Antwort :)

Hm das habe ich befürchtet, dass die beiden langfristig wieder Chinkörperkontakt brauchen. Ja da muss ich mir eine Lösung überlegen. Ehrlich gesagt habe ich bammel davor, wenn ich nun zwei weitere Chins bei mir einziehen lasse und die sich wieder nicht leiden können auf 4 Käfigen zu sitzen *angst* Vor der Thematik Kastration habe ich ziemlich Angst, dass was schiefgeht. Habe mich bislang aber noch nicht tiefer damit beschäftigt. Ach die beiden machen mir das Herz schwer, neue Tiere mit einziehen lassen oder einen von beiden weggeben, geht überhaupt nicht *dagegen*

Das mit dem Sichtkontakt werde ich am Wochenende gleich mal umsetzen. Nachts verhalten sie sich ihrer Art angemessen (ganz vorsichtig ausgedrückt: hauptsächlich futtern, nagen und umdekorieren). Trotzdem schadet es nicht und Sichtkontakt im Auslauf würde das ganze wesentlich stressfreier für alle Beteiligten gestalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dauerhafte Trennung, die einzige Lösung?
BeitragVerfasst: 30.01.2015, 21:54 
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Team Helfer
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Registriert: 26.12.2007, 16:38
Beiträge: 657
Wohnort: Bayerischer Woid
Huhu,

die Kastra ist nicht mehr so schlimm, wie immer gesagt wird. Hab einige Böcke kastrieren lassen und keinem hat was gefehlt. Am besten ist immer die Gasnarkose für die Chins, sie schlafen schnell ein und wachen genauso wieder auf. Wenn du Bammel hast davor: Mach erst die Kastra bei einem, warte die 4 - 6 Wochen Quarantäne ab (sie sind nach der Kastra noch zeugungsfähig für gewisse Zeit) und mach ne VG.

_________________
Liebe Grüße

Mcstorm

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