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 Betreff des Beitrags: Panik
BeitragVerfasst: 06.07.2007, 13:40 
Hallo!
Ich brauche mal wieder Hilfe.
Also, ich habe meine beiden Chindamen (beide 1Jahr und 4Monate) aus einer Hobbyzuchtauflösung. Die Züchterin musste umziehen und hatte keinen Platz mehr für die Chins, da sie nebenbei noch Hunde, Katzen und Hamster "züchtet". Die 10 Chins (waren auch Babys dabei) lebten also für mehrere Monate zusammen mit Hundewelpen in einer klammen Garage. Heu und Sandbad gab es nicht, dafür aber viele Rosienen und Salzstangen. Häuser zum verkriechen gab es auch nicht. Man kann sich die Zustände wohl vorstellen. Die Frau war auch sichtlich mit den Nerven am Endeund wollte ihre tiere auch loswerden.
Pepita und Siloe leben also jetzt schon 4 Monate bei uns und ich habe die 2 sehr in mein Herz geschlossen.
Sie sind sichtlich aufgeblüht und fassen auch schon leicht Vertrauen zu uns. Im Käfig lassen wir die 2 in Ruhe, damit sie jederzeit eine Rückzugsmöglichkeit haben. Bei Auslauf kommen sie auch mal angehoppelt und Pepita (eindeutig mutiger) bleibt auch mal 2 Minuten auf unseren Beinen sitzen. Selten springt sie mal auf einen Arm und lässt sich dann auch 2m tragen. Sind also nicht so die Schmusechins, aber das wird respektiert und ist vollkommen okay! Ab und zu darf man die 2 auch kraulen, aber manchmal geraten sie dadurch in Panik.
Jetzt fangen die Probleme an. Beim Auslauf hetzen die 2 von einem Versteck ins nächste. Am Anfang haben sie sich versteckt und kamen auch nicht meht raus. Wir Haben deswegen alle kleinen und schlecht zu erreichenen Versteck verschlossen. Dadurch wurde es besser, da die Beiden auch sehr neugierig sind und nur im Käfig ist doch zu langweilig. Leider sieht man die Beiden nur sehr wenig gemütlich durch das Zimmer hoppeln. Meistens sieht es aus wie auf einer Flucht. Es wird vom Käfig unter den Tisch gerannt und danach unter den anderen Tisch. Besonders Siloe ist sehr panisch. Bei Pepita hat es sich ein wenig gelegt. Sobald ein unerwartetes Geräusch kommt, sind beide verschwunden. Manchmal auch für mich grundlos, da ich nichts gehört habe. Danach werden ich und mein Freund auch panisch gemieden.
Wir leben in einem kleinen ruhigen Dorf, schauen kaum fern und die Nachbarn sind auch recht leise.
Ich finde es für die Beiden so schade, das sie den Auslauf nicht so sehr geniessen können (so erscheint es mir jedenfalls). Mal geht es besser und mal schlechter.
Habt Ihr eine Idee? Was kann ich tun?
LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 06.07.2007, 14:10 
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Grüne Fee
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Beiträge: 479
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Hallo,
sowas braucht Zeit. Wenn ihr euch im Zimmer der Chins bewegt solltet ihr das ohne Hektig machen. Redet leise mit den beiden, setzt euch im Auslauf einfach zu den beiden auf den Boden. So seit ihr kleiner und sie können euch in ruhe erkunden.
Ich hab ja auch zwei so panik Chins, am meisten hilft es wenn ich mich ruhig bewege und leise rede. Durch das reden wissen sie immer wo ich bin und die ruhe die ich verbreite wirkt auch auf die kleinen.
Auch viel spielzeug im Auslauf könnte helfen.

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gruß Sabine

Niemand und Nichts ist Perfekt. Den Perfekt bedeutet das es nichts mehr zu verbessern und zu lernen gibt. Wer glaubt alles zu können und zu wissen ist dumm.


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 06.07.2007, 14:31 
He Sabine,
das stimmt, ich war in den letzten 3 Tagen ein wenig nervös und die beiden Kleinen haben mich gemieden. Heute ist bei mir alles wieder in Ordnung. Bin gespannt wie die 2 heute auf mich ragieren.
Was genau meinst du mit spielzeug?
Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 06.07.2007, 14:41 
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Moderatorin
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Beiträge: 1571
Hallo!

Wahrscheinlich kennst Du das meiste schon, aber ich zähle einfach mal auf, was mir so einfällt, was bei uns bei verschüchterten Tieren recht gut gewirkt hat:

- Was mir beim Eingewöhnen von Schisserchen egal welcher Gattung immer wieder aufgefallen ist: strenge Zeitabläufe vermitteln Sicherheit. Futter, Auslauf, Putzfrau - jeder Punkt täglich exakt zur gleichen Zeit. Vermindert Streß.

- Beim Auslauf einfach ignorieren. Sobald sie merken, daß man ihnen keine Aufmerksamkeit schenkt, trauen sie sich meist millimeterweit vor. Sind aber ganuso schnell wieder in der Deckung, wenn sie merken, daß man guckt...

- Schlupfwinkel respektieren. Sie geben Sicherheit, da kann chin sich beim gefääährlichen Auslauf immer wieder retten. Also nicht belagern oder rausscheuchen - außer, es läßt sich absolut nicht vermeiden.

- Leckerchen auf dem Fußboden verstreuen, zuerst nahe an die Verstecke, dann immer weiter entfernt. Wenn sie es nicht aus der Hand nehmen wollen, dann erstmal hinlegen und wieder weggehen. Bloß keinen Druck aufbauen. Eventuell kann helfen, einen Leckerchenteller an einer bestimmten Stelle einzurichten.

- Spielzeug erst nahe an den Schlupfwinkeln aufbauen, dann immer weiter entfernen.

- Sehr schön: Auf den Boden legen und herankommen lassen (kann Tage dauern...). Blasius hatte im Chincitta eine hübsche Variante beschrieben: auf allen vieren sich selbst als Versteck anbieten. :D

- An die meisten Geräusche gewöhnen sie sich in dem Maß, wie sie das Auslaufzimmer als sicheres Territorium entdecken. Zumindest an die meisten, und wenn, dauert es nicht mehr so lange, bis sie wieder hervorkommen.

Das ist bei Chins ziemlich langwierig. Ich muß auch zugeben, daß es bei meinem Problemracker reichlich lange gedauert hat, und ziemlich Nerven gekostet hat. Eine klappende Autotür, und wochenlange Arbeit wieder für nix... Er hat mitunter heute noch Rückfälle (seit 2001 ist er bei mir). Aber: Es ist ein wunderbares Gefühl, wenn der Racker heute den kleinen, selbstbewußten König markiert und völlig selbstverständlich seine Forderungen durchsetzt. :D

_________________
Liebe Grüße, Angelika

*allesinddoof*


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 06.07.2007, 19:58 
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Pyramidenspitze
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Registriert: 07.05.2007, 20:33
Beiträge: 1021
Hallo,
so ein kleines, ängstliches Chin zu "zähmen" kann unendlich lange dauern. Da sind 4 Monate gar nichts... Kommen sie denn von selbst aus dem Käfig heraus oder werden sie von Euch in den Freilauf gesetzt? Falls ja - laßt es, und laßt die Mädels ganz alleine an die große Aufgabe gehen... Wenn man sich selbst zu etwas überwunden hat, ist man gleich sicherer.
Ansonsten - viel Ruhe vermitteln, nicht permanent auf die Tiere achten bzw beobachten. Einfach ruhig irgendwo in die Ecke setzen, lesen oder was auch immer. Vielleicht auch ganz ruhige Musik (Entspannungsmusik), um andren Geräuschen bissl den Schrecken zu nehmen und diese zu dämpfen...

Auf jeden Fall Geduld, Geduld, Geduld...

Liebe Grüße
Ulli

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" Die Welt würde anders aussehen, wenn man in der gesellschaftlichen Hierarchie proportional zu seiner Inkompetenz aufsteigen würde. "
Muriel Barbery - Die Eleganz des Igels


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 06.07.2007, 20:59 
Die 2 können alleine in den Käfig rein und raus. Sie werden also nie gejagt. Wir laufen den Beiden auch nie hinter her. wir warten immer das sie zu uns kommen. Leider wirkt gerade Siloe immer sehr gestresst. sie sitzt nie ganz ruhig und entspannt auf den Brettern im Käfig, sondern immer hellwach und angespannt. Das tut mir ein wenig leid!
Lg


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 07.07.2007, 11:33 
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Moderatorin
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Registriert: 16.06.2007, 09:51
Beiträge: 1571
Hallo,

Du mußt Dich nicht rechtfertigen, und auch nicht schlecht fühlen. Ich habe anfangs auch geglaubt, ich würde irgendwas total falsch machen, weil so gar keine Fortschritte erkennbar waren. Ich weiß nicht mehr, wie lange, gefühlt unendlich lange. Es ist normal, wenn Du glaubst, das Problem läge bei Dir, ich bin darüber fast verzweifelt, weil sich ewige Zeit so gar nichts bei der Vertrauensbildung tat.

Gegen die Nervosität habe ich mir angewöhnt, eine Decke über den Käfig zu hängen. Da haben sie dahinter Ruhe, bis sie endlich beschlossen haben, daß sie hier doch nicht in die Wurst kommen. :roll: Geöffnet wird nur zu den festen "Servicezeiten".

Ist Dein Käfig nach allen Seiten offen? Wieviele Verstecke hast Du darin? Werden die Verstecke im Käfig auch angenommen oder macht Siloe die Wächtermaus?

Zum Spielzeug: Eigentlich alles, was angenagt werden darf - aus Chinsicht. Du kannst z.B. Heu zusammendrehen und mit Paketschnur zusammenbinden. Tonröhren auf den Fußboden. Holzunterstände zum ran-rauf-rüber. Pappröhren, Labyrinth, Becher zum umschmeißen und wegschleppen... Mir wurden auch schon Löffel unters Bett geschleppt und Schlappen dort zerstört... Sehr beliebt und unfreiwillig: Tapete (ich höre mehrstimmiges Aufstöhnen?! *ggg*). Wenn sie zutraulicher sind, kannst Du auch einen Foodball ausprobieren oder ein Laufrad/ -teller. ACHTUNG: Potentielle Kletterhilfen nie niemals nicht in die Nähe eines Bücherregals stellen!!!

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Liebe Grüße, Angelika

*allesinddoof*


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 08.07.2007, 12:48 
Hallo,
Danke schon mal für die Tipps.
Also, der Käfig ist ein Schrank und somit ist nur die Käfigtür aus Gitterdraht. Es gibt ein grosses Schlafhaus (das wird von Beiden immer gleichzeitig benutzt) eine Korkröhre (ist so aufgehängt das man nicht reinschauen kann - wird nur zum spielen genutzt) und eine grössere Vase am Boden (wird selten mal kurz reingehüpft). Die beiden verstehen sich recht gut. Gekuschelt und sich gegenseitig putzen sieht man die 2 aber fast immer nur im Haus. ich habe das Gefühl ausser Haus ist Siloe zu unruhig. Fehlt noch ein kleineres Haus?
Gestern beim Auslauf kam Pepita mal wieder vorbei und hat sich eine Minute mal auf mein Knie gesetzt. Sie sah sehr entspannt aus. Ich war in der letzten Woche ein wenig angespannt (ist jetzt aber wieder okay) und ich habe das Gefühl die Beiden waren zurückhaltender mir gegenüber. Kann das sein? Ich hatte in den 3Tagen das Gefühl sie werden scheuer. War gestern aber wieder besser.
Ich habe auch bemerkt das Siloe viel mehr flüchtet als Pepita.
Pepita scheint in meinen Freund vernarrt zu sein, da sie ihm immer hinterherhoppelt, wenn er z.B mal ins Bad verschwindet und vor der Tür stehen bleibt, bis er wieder raus kommt. dann hoppelt die Kleine noch ein wenig neben ihm her, bis er wieder auf dem Sofa sitzt.
Gestern hat sie sich auch mitten in den Raum gesetzt und wie mir scheint nach Siloe gerufen. Die hatte sich mal wieder verkrochen. Sie kam leider trotz Lockrufe nicht raus.
Ich glaube manchmal kann Pepita Siloe positiv beeinflussen und manchmal ist es leider umgekehrt. Bisher habe ich auch noch keinen Streit zwischen den Beiden gesehen oder gehört. Sie sitzen von klein auf zusammen.
Kann ich vll mit Kräutern nachhelfen? Am Anfang habe ichimmer Zitronenmelisse gegeben. Soll ja auch beruhigend wirken.
Das mit dem Spielzeug wird natürlich gleich ausprobiert.
Ach, das wird schon. Soo schlimm wie am Anfang ist es ja auch nicht mehr. Ich hatte vor 10 Jahren mal vorrübergehend einen Chinbuben, der sehr scheu war, und bei dem hat es dann auch geklappt. Wird schon.
Wenn jemand noch ein paar Tipps hat, immer her damit :winke:
LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 08.07.2007, 13:10 
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Pyramidenspitze
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Beiträge: 1021
Hallo,
das kann gut möglich sein - Chins spüren unsre Stimmungen sofort und reagieren dementsprechend darauf. Deine Anspannung hat die Beiden vielleicht ein wenig verunsichert... Vielleicht erstmal Pepita's Vertrauen gewinnen (durch Deinen Freund? ;-) ), die dann Siloe zeigen kann, daß ihr gar nicht böse seid ;-)

Kräuter, die Du vielleicht noch zusätzlich geben kannst : Basilikum - beruhigend; Hopfenblüten (ok, kein Kraut ;-) ) - bei Nervosität und Angstzuständen, entspannend; Pfefferminze - beruhigend

Liebe Grüße
Ulli

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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 10.07.2007, 10:18 
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Grüne Fee
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Beiträge: 323
Wohnort: Oberursel
Hallo,

bei mir leben 2 Tierheimchins, die sind genauso schreckhaft wie Deine Beiden.
Yoda (kam mit knapp einem Jahr ins TH) und Momo (wurde im TH geboren) sind mitlerweile seit April 2006 bei mir und sind bis heute nicht so entspannt wie meine anderen Chins beim Auslauf. Wobei Momo sehr viel schreckhafter ist als Yoda.

Anfangs ist Momo aus dem Käfig raus und sofort in die Höhle in der Mitte des Zimmers. Da saß er dann stundenlang. Ich hab mir auf den Boden gesetzt und gewartet und es hat Wochen gedauert, bis er überhaupt mal durchs Zimmer gehoppelt ist. Auch heute läuft er am liebsten etwas geschützt unter der Heizung oder an den Wänden entlang.
Oft ergreift er panisch die Flucht und ich wundere mich, weil ich nichts gehört habe, was ihn hätte erschrecken können.
Mal hat er bessere Tage, da ist er recht entspannt, dann hat er wieder schlechtere Tage an denen er vor allem erschreckt.

Ich habe bessere Erfahrungen damit gemacht, dass ich mich normal verhalte wie bei allen anderen Chins auch, wenn sie draußen sind. Flüstern und schleichen macht die Beiden noch nervöser, weil ich angespannt bin, wenn ich ständig aufpasse, dass ich sie nicht erschrecke.
Bewege ich mich normal und beachte sie nicht, sind sie viel mutiger. Wenn ich auf dem Boden sitze und ein Buch lese, klettern sie auf mir rum, wenn ich mich mit ihnen beschäftige, weil sie zum Beispiel auf die Waage sollen, laufen sie weg :)

Vor kurzem ist mir auch aufgefallen, dass sie anscheinend Männer lieber mögen. :? Yoda und Momo lassen sich nicht gerne anfassen, schon gar nicht im Auslauf, aber vorletzte Woche kam mein Mann rein, der eher selten bei den Chins ist, geht auf Yoda zu, beugt sich runter und krault ihn am Kinn und am Kopf. Das hab ich dann auch versucht, keine Chance!
Das haben wir dann noch ein paar mal wiederholt und von ihm haben sie sich immer streicheln lassen :shock:

Was mir noch einfallen würde sind Bachblüten, bei einem meiner Chins hat das super geklappt.

_________________
LG
Nadine

Die Berühmtheit mancher Zeitgenossen hängt mit der Blödheit der Bewunderer zusammen. (Heiner Geißler)

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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 10.07.2007, 14:32 
Hallo,

an Bachblüten habe ich auch schon gedacht, aber ich wollte noch warten. Mal sehen... . Wo hast Du die Bachblüten denn her? Bestimmt vom TA, oder? Kannst Du mir noch ein wenig mehr drüber berichten? Das wäre super!!!

Tja, ich glaube es ist auch normal das die Beiden bei meinem Freund ruhiger sind. Ich mache ja täglich den Käfig sauber und kümmer mich um das Wiegen usw, also alles das was die 2 nicht so toll finden. Mei Freund macht da nichts. Das soll auch so bleiben. Wenn die 2 schon mal eine Vertrauensperson haben, ist das doch super.

Jetzt habe ich ein neues Problem. Bei den Nachbarn unter mir tropft es von der Decke. Nun wollen die bei uns in der Küche den ganzen Boden aufreissen und neue Rohre verlegen. Die Chins stehen im Zimmer nebenan. Das wird höllisch laut. Was mach ich nun? Meint ihr meine Chindamen überstehen das? Nicht das die Beiden noch einen richtigen Knacks bekommen. Wären da Bachblüten hilfreich? Ich könnte die Beiden auch bei einer Freundin in den Keller stellen, aber begeistert bin ich von der Idee nicht. Ausserdem haben die einen Hund,der nur zu gerne mal an den Chinöhrchen knabbern würde.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 10.07.2007, 19:58 
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Pyramidenspitze
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Beiträge: 1430
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Hallo,

NiTo hat geschrieben:
an Bachblüten habe ich auch schon gedacht, aber ich wollte noch warten. Mal sehen... . Wo hast Du die Bachblüten denn her? Bestimmt vom TA, oder? Kannst Du mir noch ein wenig mehr drüber berichten? Das wäre super!!!n

Ich benutze zwar ab und zu Bachblüten aber an deiner Stelle würde ich noch abwarten.

Es gibt jede Menge Bücher zu Bachblüten. Ich fand sehr hilfreich, Bach-Blüten für Tiere von Liesl Baumgart und Marlies Hand.
Die Globulis bestelle ich hier : http://www.blueten24.de/assets/s2dmain. ... eten24.de/
Schnell und zuverlässig.
Ich benütze inzwischen nur noch Globuli, find ich leichter zu verabreichen und zu dosieren.

_________________
LG
Brigitte


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 12.07.2007, 12:30 
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Registriert: 16.06.2007, 09:51
Beiträge: 1571
Hallo!

Nochmal zurück: Ich wollte noch was zum Sinn meiner Fragen schreiben.

Mir sind mehrere Gründe eingefallen, warum eine Maus nervös sein kann.

Da wäre z.B. Wickie, der ist hyperaktiv. Hätte er eine Voliere, die nach allen Seiten hin offen ist, käme der überhaupt nicht mehr zum schlafen. Der muß seine Nase immer mittendrin haben. Für ihn ist es m.E. sinnvoller, einen Schrank zu bewohnen, der nur nach vorne offen ist, und, wenn er mal nicht mehr zu bändigen ist (Vollmond...), auch die offene Seite zuzuhängen. Dann gibt es weniger, weshalb er dringend nachsehen muß... :roll:

Dann gibt es natürlich, besonders am Anfang die, die sich noch nicht zuhause fühlen, und vielleicht den Käfig und die Verstecke noch nicht angenommen haben, sich also noch nicht sicher fühlen. Du schreibst ja, daß Verstecke da sind, und auch genutzt werden, ein weiteres Häuschen würde ich erstmal nicht dazustellen, erstmal an die "Wohnung" so, wie sie ist, gewöhnen lassen *meine Meinung*. Und ebventuell erstmal abschirmen/ zuhängen. Da Deine Kandidaten wegen ihrer Vorgeschichte mißtrauischer sind, kann das eben dauern. Und dauern, und...

Und dann gibt es die Wächtermäuse, Claudia hatte im Chincitta von ihren Turmschreiern erzählt. Ich habe so einen in erwachsen. Seit einiger Zeit hüte ich nachmittags einen Hund. Wenn der da ist, bezieht Zorro eien Aussichtsposten und überwacht jede Regung des Hundes (der im übrigen nicht direkt an den Käfig kann). Und rührt sich der Hund in für Zorro beunruhigender Weise (gähnt oder rollt sich 'rum), dann plärrt die kleine Maus Alarm. Kümmert sich keiner drum, aber Zorro ist wichtig und paßt auf. Er ist auch sonst seeehr vorsichtig. Die einzige Maus, die Besucher (das sind die, denen Leckerchen aus den Händen fallen ;) ) nicht mag und nur von unterm Schrank oder so beäugt. Er ist in keinster Weise vorgeschädigt, daran kann es nicht liegen. Er ist halt schüchtern - und pflichtbewußter Aufpasser.

Die Renovierung ist natürlich doof. Gibt es gar keine ruhigere Alternative?

_________________
Liebe Grüße, Angelika

*allesinddoof*


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 13.07.2007, 09:04 
Hallo!

Also, wie gesagt in den letzten Tagen haben Beide eher Fortschritte gemacht.
Was ich verändert habe:
-festere Zeitabläufe
-Spielzeug
-ich hab es mir auch vorher gemütlich gemacht und war entspannt

Gestern turnten beide auf mir um. Selbst Siloe hat sich mal ganz entspannt in die Mitte des Wohnzimmers auf den Boden gesetzt.

Hyperaktiv sind die 2 nicht. Tagsüber schlafen Beide durch. Turmschreier sind sie auch nicht, eher Angshasen. Alarm schlagen die Kleinen nie. Die flüchten lieber.
Ich denke mal Siloe ist einfach ein wenig schüchterner und das wird auch immer so bleiben. Bei Pepita hat es da wohl doch eher was mit der Vorgeschichte zu tun.
Ich glaube gerade bei Pepita kam noch das andere Problem (ist unter Gesundheit zu finden) dazu. Naja,da geht es ja auch bergauf.

LG


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 Betreff des Beitrags: Re: Panik
BeitragVerfasst: 13.07.2007, 10:42 
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Grüne Fee
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Registriert: 07.05.2007, 15:56
Beiträge: 479
Wohnort: Wattenheim
Hi!
Das hört sich doch gut an. Schön das es bergauf geht

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gruß Sabine

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