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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 10.03.2011, 07:47 
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Ich glaube, den Artikel im Herbivora Chilena Report habe ich gelesen. Finde ich sowieso sehr interessant, diesen Report und freue mich schon auf den nächsten.

Schade, dass das gesammelte Wissensgut von Dana nur noch in Bruchstücken existiert. Solche Projekte sind doch Gold wert, gerade wenn sie so langwierig und selten sind.

Interessant, Deine Erläuterungen. Ja, von der blühenden Wüste habe ich auch schon gehört. Könnte hinkommen, dass es sich bei der Flourensia nur um Einjährige handelt, die im Zeitraffer und unter den widrigsten Bedingungen gedeihen müssen. Da sind sie bei mir ja gerade richtig. :D

LG,
Marianne


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 11.03.2011, 22:18 
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Die neueste Ausgabe des Herbivora Chilena Report gibt es bereits schon, allerdings nur in einer unkorrigierten Textversion. Ich werde bei Gelegenheit mich noch ran machen, die Texte korrigieren lassen, Bilder auszuwählen, alles schön layouten und dann zu publizieren. Das soll dann aber vorerst die letzte Ausgabe gewesen sein. Durch unsere Chilepflanzenprojekte gibt es aber sicher genug Material, ich hoffe es zumindest fest, dass wir eine Spezialausgabe, vielleicht auch mehrere, nachschieben können.

Über die blühende Wüste gibt es einen Artikel von Jürke Grau, der vor einiger Zeit mal in "Biologie in unserer Zeit" erschienen war.

Zitat:
Schade, dass das gesammelte Wissensgut von Dana nur noch in Bruchstücken existiert. Solche Projekte sind doch Gold wert, gerade wenn sie so langwierig und selten sind.

Ja das ist sehr bedauerlich. Allerdings ist das auch so eine Geschichte, die selbst für mich schwer nachzuvollziehen ist. Mit dem gleichen Eifer, wie sie sich dafür engagierte, so verschwand auch alles wieder in relativ kurzer Zeit...ein paar Überreste wohl abgesehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 12.03.2011, 12:05 
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Nur kein Stress bzgl. des Reports. Pressiert ja nicht.

Hmm, genau das wollte ich schon fragen, ob Ihr wisst, warum Dana plötzlich nahezu alle Infos zu ihren Projekten und auch ihre äusserst interessante und innovative Website eliminiert hat...

Hält sie noch Chinchillas?

Sorry, wenn ich zu neugierig bin.

LG,
Marianne


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 14.03.2011, 09:10 
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Von der Flourensia sind nun zwischenzeitlich vier Samen aufgegangen. Der erste Keimling ist schon ziemlich groß. Werde ich wohl bald herausholen müssen aus dem Minni-Gewächshaus.

Leider habe ich heute etwas Schimmel an einigen Cordia Decandra Samen sowie in den Ecken des Gewächshauses festgestellt. Die anderen Samen sind, soweit ich feststellen konnte, nicht betroffen.

Habe nun die schimmligen Stellen entfernt und ein klein bisschen Sand über die Erde gestreut. Soll angeblich erneuter Schimmelbildung vorbeugen.

Bei dem Gewächshaus sind zwar permanent die Lüftungsschächte geöffnet, aber es bildet sich gerade bei starker Sonneneinstrahlung recht viel Kondenswasser und ich denke, dass dieses für die Schimmelbildung verantwortlich ist. Den Deckel habe ich nun vorübergehend abgenommen.

Hoffe, dass ich das Schimmelproblem in den Griff bekomme.

LG,
Marianne


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 18.03.2011, 20:35 
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Oh du hast auch Probleme mit dem Schimmel?

Ich hatte da ja bei meinen ersten Puyas gekämpft damit. Wirksamster Schutz ist eigentlich regelmässiges Lüften und dann eben auch das Substrat wieder neu befeuchten.

Bei mir wachsen die Puyas langsam zu jungen kräftigen Pflänzchen heran... so langsam müsste ich sie piquieren.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 19.03.2011, 12:41 
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Jep, das mit dem regelmäßig Lüften mache ich jetzt auch konsequent und ich habe die Lüftungsschächte oben permanent ganz offen. Befeuchten tue ich jeden Tag 1-2x mit dem Sprüher. Der Schimmel ist jetzt soweit weg.

Habe leider den Fehler gemacht und aus Panik die kleinen Flourensia Thurifera Keimlinge gleich pikiert und das hat der größte Keimling jetzt nicht überlebt. :? Die sind scheinbar schon enorm empfindlich, aber das hatte auch Dana mal irgendwo geschrieben, dass ihr beim Pikieren gleich ein paar kaputt gegangen sind, soweit ich das in Erinnerung habe. Vielleicht liegt`s aber auch daran, dass der Keimling zu schnell gewachsen ist - der Stengel war lang und dünn und er hat wohl offensichtlich das Gewicht des Köpfchens mit den Blättern nicht mehr tragen können -> ist vornüber eingeknickt.

Aber ich habe mir schon gedacht, dass est mal ein langer Trial and Error Prozess wird, da ich grundsätzlich keine Ahnung von Pflanzen habe und schon gar nicht mit solch Exotischen. Aber ich habe noch viele Samen und irgendwann ist das schon von Erfolg gekrönt. Da lasse ich mich jetzt net entmutigen. :wink:

Schön, dass Deine Puya-Keimlinge so gedeihen! *dafür* Ich denke, dass die, sobald eine gewisse kritische Phase überwunden ist, auch ziemlich robust sind. Nur erstmal dahinkommen....

Bei meinen Puya-Samen meine ich auch, schon etwas Grünes entdeckt zu haben, aber das ist noch so Minni, dass es nicht der Rede wert ist.

LG,
Marianne


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 19.03.2011, 13:00 
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Das piquieren ist immer heikel. Die Pflanzen sind einfach zart und man darf einerseits nicht zu lange warten wegen den sich verflechtenden Wurzeln, andererseits wenn man zu früh trennt, können die Pflanzen durchs Manipulieren instabil werden und in Folge absterben. Allerdings lassen sich gewisse Verluste meist ohnehin nicht vermeiden, das gehört dazu.

Meine Puyas dürften so langsam nun Stabilität bekommen... ich bin zumindest erfreut wie sie gedeihen.

Apropos keimen... was wächst bei dir jetzt schon alles? Flourensia thurifera und Puya (?)... was noch?

Zitat:
Hmm, genau das wollte ich schon fragen, ob Ihr wisst, warum Dana plötzlich nahezu alle Infos zu ihren Projekten und auch ihre äusserst interessante und innovative Website eliminiert hat...

Hält sie noch Chinchillas?

Das wissen wir nicht... es kann darüber höchstens spekuliert werden. Tatsache ist, dass sie ziemlich plötzlich ihre Projekte abbrach, das Aussenhaltungsgehege war soweit wie fertig und die Tiere hätten eigentlich da einziehen sollen, da hat sie das aufgegeben. Ihre Seite, das Forum hat sie zuerst verlassen (sprich war kaum noch anwesend) und irgendwann waren die dann nicht mehr verfügbar, zuerst das Forum nur gesperrt und später verschwand ihre Wiki. Was aber genau da ablief, das haben wir nie erfahren und werden es wahrscheinlich auch nie erfahren. Es ist sehr schade, aber für mich in gewisser Weise auch ein bezeichnend steiler Aufstieg, der ebenso steil wieder verklungen ist.

Zitat:
Vielleicht liegt`s aber auch daran, dass der Keimling zu schnell gewachsen ist - der Stengel war lang und dünn und er hat wohl offensichtlich das Gewicht des Köpfchens mit den Blättern nicht mehr tragen können -> ist vornüber eingeknickt.

Jap, das hat sicher einen Einfluss. Wachsen die Pflanzen zu schnell, können sie instabil werden. Dagegen hilft Wind. Entweder künstlich per Ventilator (hier will ich in der nächsten Zeit eigene Experimente anstellen um Erfahrungen zu sammeln) oder die einfache Variante ist, die Pflanzen zwischendurch rausstellen, damit sie stabiler werden (was ich bisher getan habe). Wichtig beim Rausstellen ist, sie anfangs gut beobachten, auch das Wetter. Es darf nicht zu sehr winden und wenn es stärker windet und die Pflanzen es nicht vertragen, sollte man sie wieder reinnehmen. Das merkt man oft schon nach wenigen Minuten. Am besten wäre mehrmaliges Rausstellen täglich. Das muss nicht sehr lang sein, auch möglich ist, sie z.B. abends kurz rausstellen, wenn man von der Arbeit nach Hause kommt. Ich hab öfters mal die Tomaten von 18 bis 20 Uhr draussen gelassen oder so... man muss da natürlich auch ein bisschen ausprobieren. Einige Pflanzen brauchen auch mehr Wind, damit sie stabiler werden, andere weniger.
Wenn es wärmer wird kannst du dann natürlich direkt draussen die Pflanzen lassen und dann solltest du auch weniger Probleme haben. Ich glaube sogar Dana hatte berichtet, dass sie einiges direkt im Garten anpflanzte.
Ich werde das vermutlich auch ausprobieren, mal schauen.
Was übrigens auch noch möglich wäre, aber für die meisten Fälle sicher nicht realistisch: die Pflanzen jeden Tag wenige Minuten streicheln, das mehrere Male pro Tag. Es braucht da nicht viel, aber es sollte relativ regelmässig sein. Das soll auch helfen. Aber eben, wer macht das schon? :lol:

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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 20.03.2011, 13:27 
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Pflanzen streicheln? :lol: Mag schon sein, dass das hilft, aber da streichle ich lieber meine Chinchis.

Ich glaube, bei meinen Pflanzen gilt eher das Motto: Nur die Harten kommen in den Garten - im wahrsten Sinne des Wortes. Deshalb wird meine Ausbeute aus den ersten Anzuchtversuchen wahrscheinlich auch recht gering sein.

Aber das mit dem Wind ist eine gute Idee, zumal ich eh schon viele meiner Pflanzen jetzt tagsüber rausstelle, wenn das Wetter gut ist - so wie heute. Habe beobachtet, dass ihnen das hinsichtlich des Wachstums auch noch immer einen totalen Schub gibt.

Besonders unproblematisch in der Pflege ist die Calisia repens. Die kriege sogar ich nicht kaputt und sie wachsen recht schnell. Habe da mehrere Töpfe und nach Kahlfraß durch die Chinchis dauert`s immer ungefähr 3 Wochen, bis ich so nen Topf wieder in den Käfig stellen kann. Werde die Calisien-Kultur aber noch weiter ausbauen, denn da habe ich, wenn es nach den Kleinen geht, nie genug. :D

Bzgl. der anderen chilenischen Pflanzen hat sich bisher nur bei der Cordia Decandra was geregt. Allerdings wächst der eine vorhandene Keimling da quer am Boden entlang. Ist wohl auch nicht so gedacht. :? Mich hat`s eh gewundert, dass diese harten, nussähnlichen Samen zu keimen anfangen.

Dass die Opuntie sich noch nicht regt, war fast klar. Bei der Leucocoryne purpurea warte ich tagtäglich auf ne Regung, aber bisher ist noch alles tot.

Schade, das mit Dana. Gut, da kann man nur in`s Blaue spekulieren, was damals vorgefallen ist. Finde es halt schon erstaunlich, dass sie eine Sache, in die sie soviel Herzblut gesteckt hat, so radikal abgebrochen hat.

Dass Deine Puyas so toll gedeheihen, freut mich wirklich. Die faszinieren mich irgendwie besonders, die Puyas und ich hoffe, dass es mir auch gelingt, ein paar Pflänzchen heranzuziehen.

LG,
Marianne


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 22.03.2011, 12:02 
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Bei den Puyas grünt es jetzt schon an mehreren Stellen. Sehr spannend! Drückt mir die Daumen!

LG,
Marianne


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 23.03.2011, 18:33 
Das ist ja erfreulich! *dafür* Daumen und Pfötli sind alle gedrückt! :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 24.03.2011, 09:43 
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Danke Conny! :D Mittlerweile sind`s schon einige Keimlinge. Da wächst die Hoffnung, dass der ein oder andere überlebt.

LG,
Marianne


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 26.03.2011, 01:12 
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Oh schön. Ich kann bei meinen langsam mir Gedanken machen, sie zu piquieren. Aber vorerst warte ich noch ein bisschen, damit sie grösser und stärker werden.

@Conny
Was machen deine Samen? Hast du dein Ungezieferproblem mittlerweile im Griff?

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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 26.03.2011, 19:18 
Jain, ist schon besser geworden aber noch nicht ganz bekämpft. Ich meld mich dann schon, wenns soweit ist. ;)


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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 26.03.2011, 21:24 
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Oh ja, das würde mich dann schon interessieren und ich hoffe du hast mehr Glück als ich.
Ausser den Puyas ist hier ja noch nichts gewachsen... wobei dass die Puyas so gut gewachsen sind, das find ich schon mal einen guten Anfang. Vielleicht wars den anderen Pflanzen zu kalt. Die Puyas hatten ja damals um die 20-25 Grad dank Bodenheizung. Die jetztigen Samen mussten unter weniger geeigneten Bedingungen keimen, Zimmertemperaturen von nur etwa 18-20 Grad und dann noch nahe beim Fenster, wodurch möglicherweise noch kalte Luft von draussen dazu kam.

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 Betreff des Beitrags: Re: Chilesamenprojekt Marianne: Auf Gedeih oder Verderb?
BeitragVerfasst: 27.03.2011, 20:26 
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Hallo Ihr Zwei,

ja, bei mir schlagen sich bisher auch die Puyas am besten und ich vermute auch, dass es den anderen Pflänzchen zu kalt sein könnte, denn das Gewächshäuschen steht genau wie bei Dir, David, in einem Raum mit um die 18/19 Grad und direkt am Fenster. Habe das Häuschen zwar schon öfter mal draussen in die Sonne gestellt - da war`s dann zeitweise wärmer, aber die meiste Zeit verbringen sie auf besagtem Fensterbrett.

Meine Puyas bilden nun teilweise ein zweites Keimblättchen. Es geht zwar langsam, aber es sind defintiv Fortschritte zu sehen.

Von der Flourensia sind mir von ca. 5 Keimlingen nur zwei geblieben, die zwar langsamer wachsen, aber dafür einen stabileren Stengel und fleischigere Blättchen haben. Mal sehen, ob ich es schaffe, dass die beiden überleben.

Von der Cordia Decandra sind mir von 3 Keimlingen zwei kaputt gegangen. Da war ich aber selbst schuld: Habe nicht kapiert, dass die langen Keimlinge, die am Boden entlang gewachsen sind, eigentlich eher Wurzelwerk waren... Auch bei der Kordie steckt das Köpfchen in der harten Nussschale wie eben bei den anderen Samen auch, aber das habe ich irgendwie nicht geschnallt. Bei dem dritten Keimling habe ich nun den langen Spross erstmal mit Erde bedeckt, das Köpfchen komplett von der Nussschale befreit und noch lebt er. Aber ich merke schon - ich bin noch sehr, sehr unwissend in Bezug auf diese Pflänzchen und weiss nicht so recht, was ihnen gut tut.

Bei den anderen beiden Samensorten tut sich noch nichts.

Seltsam ist irgendwie, dass diese kleinen Pflänzchen, die man so hegt und pflegt, einem richtig an`s Herz wachsen. Und Pflanzen sind ja auch Lebewesen. %) Zu Anfang hatte ich als Hauptmotivation, die Pflanzen irgendwann mal meinen Chinchis als Futterpflanze anzubieten, aber jetzt dreht sich mir irgendwie der Magen um, wenn ich daran denke, meinen kleinen Pflänzchen irgendwann schaden zu müssen... Ganz schön strange, oder? :lol: Bei anderem Gewächs aus dem Garten habe ich ja auch kein Problem mit dem "Killen". :wink:

LG,
Marianne


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