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 Betreff des Beitrags: Ernährung und Pathologie
BeitragVerfasst: 04.05.2007, 17:16 
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Registriert: 01.05.2007, 22:24
Beiträge: 2807
Hi!

Das Thema wurde hier im Forum schon mehrfach direkt und indirekt in Nebensätzen und Einschüben angesprochen.

Gerade in der Heimtierhaltung – gute Haltungsbedingungen vorausgesetzt – muß man sich immer vor Augen führen, dass nichts einen größeren Einfluß auf die Gesundheit der Tiere hat, als die Ernährung.

Diese kann die Gesundheit auf unterschiedliche Art und Weise (negativ) beeinflussen. So wären Toxine, unausgewogene Diäten oder pathogene Faktoren wie Viren, Bakterien oder Parasiten zu nennen.

In diese Überlegungen muß im übrigen auch das Trinkwasser einbezogen werden. Hier muß besondere Beachtung der Tränke(-Anlage) und ihrer Hygiene geschenkt werden.

Unausgewogene Diäten sind nicht unmittelbar für gesundheitliche Schäden verantwortlich, machen die Tiere jedoch anfälliger für Erkrankungne, wie zB Erkrankungen des Verdauungstraktes.

Und nun stellt sich mir die Frage zB in Bezug auf NUR PHW: Warum es viele dokumentierte Fälle von hartnäckigen Giardien-Erkrankungen gibt, die selbst nach diversen Therapieversuchen nicht erfolgreich behandelt werden konnten? Aber selbst die weniger dramatischen Unpäßlichkeiten, die bei einem augereiften und ausgewogenen Konzept eigentlich nicht sein dürften, werfen Fragen auf hinsichtlich der Qualität manch einer Diät.

Ebenso begegnen einem Fälle, in denen die Tiere auf NUR PHW Symptome zeigen, die für Organkrankheiten und Stoffwechselstörungen sprechen, welche auf NUR PHW nicht auftreten dürften und die eigentlich nur unausgewogenen Zoohandlung-Futtermischungen vorbehalten bleiben, welche die Tiere nicht 22-25 Jahre alt werden lassen. Es drängt sich geradezu der Verdacht auf, dass es auch bei PHW zu Nährstoffmängel aber auch – oder gerade – zu Überversorgung kommt.

Ebenfalls bisher bei NUR PHW nicht konsequent thematisiert: Belastungen mit Mycotoxinen. Bei einem Futterkonzept, welches auf Heu und Getreide basiert, würde ich dies immer im Hinterkopf behalten. Mir sind nicht nur einmal Fälle begegnet, bei denen ich an sowohl chronische als auch akute Vergiftungen gedacht habe. Da der Halter jedoch NUR PHW verfütterte, war die Ernährung für die anderen Experten kein Faktor.

Dabei ist sie immer zu berücksichtigen! Futterbedingte Erkrankungen durch Toxine, mangelnde Hygiene, kontaminierte Wasserversorgung, Fehler bei der Herstellung und dem Einsatz von Futter können unabhängig vom Konzept auftreten! Und je einseitiger das Konzept, desto stärker kommen sie zur Geltung.

Wenn man sich in den Gesundheits-Foren umschaut, kann imo keine Zufriedenheit mit dem aktuell etabliertem Fütterungsregime (NUR PHW) herrschen.

B.


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